Mikroökonomie

Die Mikroökonomie, auch Mikrotheorie oder Mikroökonomik genannt, beschäftigt sich mit den „kleineren“ Teilnehmern am Markt (Haushalte, Unternehmen, usw.).

Um das ganze laienhaft zu erklären könnte man jeden Haushalt als eigenständige Mikroökonomie bezeichnen.

In der Mikroökonomie geht es überwiegend um das einfache Modell des Wirtschaftskreislaufs, d.h. die privaten Haushalte bieten Unternehmen die Produktionsfaktoren, Arbeit, Kapital und Boden, und Fragen dabei die produzierten Güter und Dienstleistungen der Unternehmen nach.

 

Themenschwerpunkte:

  • Verteilung und Verbrauch von knappen Ressourcen und Gütern durch Angebot und Nachfrage am Markt.
  • Wie verändert sich das Kaufverhalten der Haushalte bei sinkendem oder steigendem Einkommen
  • Welcher Teil des Einkommens wird in den Haushalten gespart? Wie ändert sich dieses Verhältnis bei sinkendem oder steigendem Einkommen?

Inhalte im Bereich Mikroökonomie

Teilgebiete der Mikroökonomie

Teilgebiet Fragestellung Zentrale Konzepte
Haushaltstheorie Wie treffen Konsumenten Kaufentscheidungen? Nutzenmaximierung, Budgetgerade, Indifferenzkurven
Produktionstheorie Wie kombinieren Unternehmen Produktionsfaktoren? Produktionsfunktion, Grenzprodukt, Isoquante
Kostentheorie Wie entstehen und verlaufen Kosten? Fixkosten, variable Kosten, Grenzkosten, Durchschnittskosten
Markttheorie Wie bilden sich Preise auf Märkten? Angebot, Nachfrage, Gleichgewicht, Elastizität
Marktformenlehre Wie verhalten sich Anbieter je nach Wettbewerb? Polypol, Oligopol, Monopol, vollkommener Markt
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