Kern eines Controllers ist die Durchführung einer Potentialanalyse.

Der erste Schritt der Potentialanalyse ist eine Stärken Schwächen Analyse der folgenden Bereiche:

Bei der praktischen Durchführung der Stären Schwächen Analyse bietet es sich an, in einem ersten Schritt für jeden Bereich vergangene Erfolge und Misserfolge zu sammeln und in einem zweiten Schritt für jeden Bereich vergangene Erfolge und Misserfolge zu untersuchen und die Ursachen zu ermitteln. Dabei kann zwischen internen und externen Ursachen unterschieden werden. Die erarbeiteten internen Ursachen zu ermitteln. Dabei kann zwischen internen und externen Ursachen unterschieden werden.

Die erarbeiteten internen Ursachen vergangener Erfolge und Misserfolge bilden die Basis für die Ermittlung der relevanten Stärken und Schwächen eines Unternehmens die externen Ursachen liefern erste Anhaltspunkte zur Bestimmung der künftigen Chancen und Risiken aus dem Unternehmensumfeld, müssen aber durch eine umfassende Umfeldanalyse fundiert werden und konkretisiert werden.

Die Interne Analyse bildet die Basis für die zukünftige Unternehmensstrategie

Bei der Ermittlung der internen Stärke und Schwächen sind nur jene Eigenschaften des Unternehmens zu erfassen, die auch in Zukunft wirksam sein werden. Bei der Ermittlung der internen Ergebnisse gilt als Basis für die künftige Unternehmensstrategie. Wird die Stärken Schwächen Analyse im Rahmen eines Strategieworkshops durchgeführt, kann die relative Bedeutung der einzelnen Stärken und Schwächen aus Sicht des Analyseteams durch Vergabe von Gewichtungspunkten zum Ausdruck gebracht werden. Dadurch lassen sich aus einer Vielzahl von erkannten Stärken und Schwächen die wichtigsten herausarbeiten.

Um ein ausgewogenes Stärken und Schwächen Bild zu gewinnen, empfiehlt es sich, die Eigensicht durch Fremdsicht ( Stärken Schwächen Einschätzung durch Kunden, Lieferanten, und Wettbewerber) zu ergänzen. Aufbauend auf der Stärken Schwächen Analyse kann die eigentlich Potentialanalyse durchgeführt werden. In einem ersten Schritt werden die Schlüsselfaktoren (kritische Erfolgsfaktoren) herausgearbeitet werden. Darunter versteht man diejenigen Variablen, deren Ausprägung den Markterfolg wesentlich bestimmen, auf die es ankommt, wenn man im Branchenwettbewerb erfolgreich sein möchte.

Die Bestimmung der kritischen Erfolgsfaktoren der Branche ist – so wie die Chancen Risiken Analyse – Ausfluss der Ergebnisse der Branchen und Wettbewerbs Analyse. Eine wichtige Hilfestellung zur Bestimmung von Schlüsselfaktoren liefern Marktstudien, Kundenbefragungen und die PIMS Datenbank, die empirische Befunde über die wichtigsten Einflussgrößen der Rentabilität von Geschäftsfeldern enthält.

Eine ausschließlich subjektive Einschätzung von kritischen Erfolgsfaktoren aus Sicht der Führungskräfte des planenden Unternehmens sollte jedenfalls vermieden werden, da sonst die große Gefahr besteht, dass dem Analyseteam aufgrund der fehlenden Neutralität und der subjektiven Situationsdiagnose substantielle Fehleinschätzungen unterlaufen.

Weitere Einflussfaktoren wären unter Umständen wie folgt zu nennen:

  • Verbindung von operativen und strategischen Controlling

Controlling muss ergebnis- und potentialorientiertes Denken und Handeln auf der strategischen und operativen Ebene fördern. Beide Bereiche müssen eng miteinander verzahnt sein, was durch EDV gestützte Werkzeuge ermöglicht wird. Im Vordergrund empfängerorientierter Informationsversorgung steht die Vernetzung der operativen und strategischen Regelkreise.

  • Abbildung steuerungsrelevanter Kennzahlen

Die Controlling Software muss die wesentlichsten zur Steuerung des Unternehmens notwendigen Kennzahlen abbilden. Diese sollen entscheidungsrelevante Informationen – insbesondere bei Überschreitung der gesetzten Toleranzgrenzen – zur Verfügung stellen.

  • Planungsmöglichkeiten in allen Bereichen

Mit Hilfe von Planungs-, Simulations- und Prognoserechnungen kann der Controller dafür sorgen, dass das Management die Zukunft des Unternehmens rechtzeitig realistisch plant. Die Software hat komfortable Planungsmöglichkeiten anzubieten und den Controller in der Koordination der Teilpläne zu unterstützen, um die Integration zur Unternehmensgesamtplanung zu gewährleisten.

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