Im Wettbewerb treten verschiedene wirtschaftliche, sportliche oder kulturelle Personen und Gruppen an, um das gleiche Ziel zu erreichen. Über den Erfolg beim Wettbewerb entscheidet die schnellere Erreichung des Ziels oder der Vorrang bei der Erreichung eines zielnahen Ergebnisses.
Die Wirtschaft kann sich ohne Wettbewerb nicht entwickeln. Der Wettbewerb ist Bestandteil aller Wirtschaftssysteme. Allerdings beinhaltet die Marktwirtschaft – freie oder soziale Marktwirtschaft – auch große Freiheiten für den wirtschaftlichen Wettbewerb. Wirtschaftlicher Wettbewerb findet auf verschiedenen Ebenen statt (Handel, Marktstandort, Gewinnmaximierung, Produktionsmittel, technische und wissenschaftliche Voraussetzungen, Einflussnahme auf Angebot und Nachfrage und mehr). Der Wettbewerb ist ein entscheidender Motor zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung.

Die großen Einflussfaktoren im wirtschaftlichen Wettbewerb

Der wirtschaftliche Wettbewerb in der Marktwirtschaft unterliegt bestimmten grundlegenden Einflüssen und Ordnungsprinzipien, die für sein Funktionieren ausschlaggebend sind. In den Wettbewerb treten Unternehmen auf dem nationalen und globalen Markt. Im Wettbewerb nutzen Unternehmen bestimmte Aktionsparameter. Das sind die Mittel, die zur Erreichung des Ausbaus der Marktposition in der jeweiligen Größenordnung eingesetzt werden. Dazu gehören Preisgestaltung, Quantität und Qualität von Produktion und Technisierung,  Marketing und Information, Leistungen zur Kundengewinnung und Kundenbetreuung, sowie die Bereiche Entwicklung und Forschung. In der modernen Marktwirtschaft spielt die Globalisierung eine entscheidende Rolle im Wettbewerb. Die Aktionsparameter werden im Rahmen des internationalen Marktes eingesetzt, um die Marktposition auf den globalen Märkten auszubauen.

Innerhalb des wirtschaftlichen Wettbewerbs spielen auch wirtschaftsethische und rechtliche Regeln eine Rolle. Dazu gehört die Verantwortung, die beinhaltet, dass über unternommene wirtschaftliche Aktionen Rechenschaft abzulegen. Dies geschieht bei großen Unternehmen innerhalb des Vorstands und  gegenüber der Aktionärsversammlung, gegenüber von Kreditgebern und Kontrollbehörden. Die Wirtschaftsethik bezieht in die Regularien des Wettbewerbs auch moralische, ethische Aspekte hinsichtlich der Akzeptanz ethisch-gesellschaftlicher Prinzipien mit ein.

Ethische Grundsätze dem Wettbewerb ursprünglich nicht unbedingt inne. Sie werden durch Selbstkontrolle oder staatliche Regeln vorgegeben. Ebenso regeln vielfach bestimmte staatliche Gesetze Grenzen für Handlungsspielräume im Wettbewerb. Dazu gehören zum Beispiel Regeln für Unternehmenszusammenschlüsse, Monopolstellung, unlauteren Wettbewerb, das sachliche oder geistige Plagiat und mehr. Staatliche Einflussnahme auf wirtschaftlichen Wettbewerb ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt.

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