Andreas

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Sonderausgaben: Was ist bei der Einkommensteuer absetzbar?

Sonderausgaben (§§ 10–10g EStG) sind private Ausgaben, die das zu versteuernde Einkommen mindern, obwohl sie keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind. Sie sind abschließend im Gesetz aufgezählt und mindern direkt die Steuerlast. Überblick der wichtigsten Sonderausgaben Sonderausgabe § EStG Höchstbetrag / Besonderheit Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung § 10 Abs. 1 Nr. 2a Bis 27.565 € (2024), 100 % abziehbar Basiskranken- und Pflegeversicherung § 10 Abs. 1 Nr. 3 Vollständig abziehbar (Basisversorgung) Weitere Vorsorgeaufwendungen (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit) § […]

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Verpflegungsmehraufwand: Pauschalen, Voraussetzungen und Buchung

Der Verpflegungsmehraufwand ist ein steuerlich anerkannter Pauschalbetrag, den Arbeitnehmer und Selbstständige bei beruflich bedingten Auswärtstätigkeiten für die entstehenden Mehrkosten der Mahlzeiten geltend machen können. Die Pauschalen sind gesetzlich festgelegt und müssen nicht einzeln nachgewiesen werden. Verpflegungspauschalen 2024 (Inland) Art der Abwesenheit Voraussetzung Pauschale Abwesenheit über 8 Stunden (ohne Übernachtung) ≥ 8 Stunden am gleichen Tag 14,00 € An- und Abreisetag bei mehrtägiger Reise Übernachtung außerhalb 14,00 € Volle Reisetage (Übernachtung) 24 Stunden Abwesenheit 28,00 €

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Pauschalversteuerung nach § 40 EStG: Aushilfen, Kurzfristige und Teilzeit

Die Pauschalversteuerung nach § 40 EStG ermöglicht es Arbeitgebern, für bestimmte Arbeitnehmergruppen die Lohnsteuer pauschal zu übernehmen — anstelle der individuellen Besteuerung nach Lohnsteuerklasse. Das vereinfacht die Abrechnung und schützt Arbeitnehmer vor Nachforderungen. Welche Pauschalierungsarten gibt es? § Gruppe Pauschalsatz SV-Pflicht? § 40a Abs. 1 Kurzfristig Beschäftigte (≤ 18 Tage/3 Monate, ≤ 150 €/Tag) 25 % LSt Nein § 40a Abs. 2 Geringfügig Beschäftigte (Minijob, ≤ 538 €/Monat) 2 % LSt (pauschal) Nein (Pauschalbeitrag) §

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Ist-Versteuerung vs. Soll-Versteuerung: Unterschied und Antrag

Bei der Umsatzsteuer gibt es zwei Methoden, den Entstehungszeitpunkt der Steuer festzulegen: die Soll-Versteuerung (Regelfall) und die Ist-Versteuerung (auf Antrag). Der Unterschied liegt darin, wann die Umsatzsteuer ans Finanzamt abgeführt werden muss — ob bereits bei Rechnungsstellung oder erst bei tatsächlichem Zahlungseingang. Soll-Versteuerung (Regelfall) Bei der Soll-Versteuerung (§ 16 UStG) entsteht die Umsatzsteuer mit Ablauf des Voranmeldezeitraums, in dem die Leistung erbracht wurde — unabhängig davon, ob der Kunde bereits gezahlt hat. Der Unternehmer muss

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Direkte und indirekte Steuern: Unterschied einfach erklärt

Im deutschen Steuerrecht wird zwischen direkten Steuern und indirekten Steuern unterschieden. Das entscheidende Kriterium: Bei direkten Steuern fallen Steuerschuldner und Steuerträger zusammen — bei indirekten Steuern werden sie auf andere überwälzt. Unterschied auf einen Blick Merkmal Direkte Steuern Indirekte Steuern Steuerschuldner = Steuerträger? Ja Nein Belastet wirtschaftlich Steuerzahler selbst Endverbraucher (über Preise) Beispiele Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer Umsatzsteuer, Energiesteuer, Tabaksteuer Bemessungsgrundlage Einkommen / Gewinn / Vermögen Umsatz / Verbrauch / Rechtsvorgang Direkte Steuern Bei direkten Steuern

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Besitzsteuern: Ertragsteuern und Substanzsteuern im Überblick

Besitzsteuern sind Steuern, die an das Innehaben von Vermögen oder Einkommen anknüpfen. Sie unterteilen sich in Ertragsteuern (Besteuerung von Einkünften und Erträgen) und Substanzsteuern (Besteuerung des Vermögensbesitzes selbst). Systematik der Besitzsteuern Gruppe Steuerart Steuerobjekt Ertragsteuern Einkommensteuer Einkünfte natürlicher Personen Körperschaftsteuer Gewinn juristischer Personen Gewerbesteuer Gewerbeertrag Substanzsteuern Grundsteuer Grundstücke und Gebäude Erbschaft- und Schenkungsteuer Erwerb von Todes wegen / Schenkung (Vermögensteuer — derzeit nicht erhoben) Gesamtes Nettovermögen Ertragsteuern im Detail Ertragsteuern belasten den laufenden wirtschaftlichen Erfolg:

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Verkehrssteuern: Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer und Versicherungsteuer

Verkehrssteuern sind Steuern, die an bestimmte Rechtsvorgänge oder wirtschaftliche Vorgänge anknüpfen — unabhängig davon, ob dabei ein Gewinn erzielt wird. Die bekanntesten Verkehrssteuern in Deutschland sind die Umsatzsteuer (USt), die Grunderwerbsteuer (GrESt) und die Versicherungsteuer. Überblick Verkehrssteuern Steuerart Steuergegenstand Satz Gläubiger Umsatzsteuer Lieferung / Leistung gegen Entgelt 19 % / 7 % Bund/Länder Grunderwerbsteuer Erwerb eines inländischen Grundstücks 3,5 % – 6,5 % (je Bundesland) Länder Versicherungsteuer Versicherungsprämien 19 % Bund Kraftfahrzeugsteuer Halten eines Kfz

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UStG: Die wichtigsten Paragrafen für die Buchhaltung

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt, welche Umsätze der Umsatzsteuer unterliegen, welche Steuersätze gelten, wer zum Vorsteuerabzug berechtigt ist und welche Pflichten Unternehmer haben. Für die Buchhaltungspraxis sind vor allem die §§ 1, 4, 14, 15 und 19 UStG relevant. § 1 UStG – Steuerbarkeit: Was ist ein umsatzsteuerpflichtiger Umsatz? Umsatzsteuerbar sind Lieferungen und sonstige Leistungen, die: ein Unternehmer (§ 2 UStG) im Inland (§ 1 Abs. 2 UStG) gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens erbringt Unentgeltliche

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Körperschaftsteuer: Grundlagen, Steuersatz und Buchungssatz

Die Körperschaftsteuer (KSt) ist die „Einkommensteuer“ der juristischen Personen — also insbesondere von GmbH, AG, UG und Genossenschaften. Sie beträgt einheitlich 15 % auf das körperschaftsteuerliche Einkommen, zuzüglich Solidaritätszuschlag. Rechtsgrundlage ist das Körperschaftsteuergesetz (KStG). Wer ist körperschaftsteuerpflichtig? GmbH, AG, UG (haftungsbeschränkt) Genossenschaften (eG) Vereine, Stiftungen (soweit wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) Ausländische Kapitalgesellschaften mit inländischen Einkünften Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) sind nicht körperschaftsteuerpflichtig — deren Gewinne werden transparent bei den Gesellschaftern der Einkommensteuer unterworfen. Steuersatz und Gesamtbelastung Steuer

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