Reverse-Floater

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Bei Reverse Floating Rate Notes (Reverse Floater) wird den Investoren eine variable Verzinsung angeboten. Dies bedeutet, dass der Zinssatz mit einer umgekehrten Auswirkung angepasst wird. Der variable Zinssatz wird bei den Wertpapieren aus der Differenz eines beliebig festgelegten (hohen) Zinssatzes mit dem Referenzzinssatz (z.B. LIBOR) zusammengesetzt. Dieser besteht aus einer Cap, damit der Käufer nicht an die Institution zahlen muss, sollte der Referenzzinssatz haushoch steigen. Allerdings profitiert der Investor von fallenden Zinsen, denn bei einem sinkenden Zinsniveau, sinkt gleichzeitig auch der Referenzzinssatz. Dies führt dann dazu, dass der Reverse-Floater einen höheren Zinsertrag bringt und der Anleger Profit daraus schlägt.

Floater wird in der Finanzsprache ein verzinsliches Wertpapier (z.B. Anleihen, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen usw.)genannt.
Der Begriff Reverse Floater steht für eine Art der variabel verzinslichen Anleihen (Wertpapiere usw.).
Kupon: Unter Kupon versteht man einen Zinsschein über festverzinsliche Wertpapiere.
Euribor (Euro Interbank Offered Rate): Euribor bezeichnet den durchschnittlichen Zinssatz, zu dem viele europäische Banken sich gegenseitig Anleihen in Euro gewähren.

Beim Reverse Floating spricht man von einem Wertpapier, bei dem sich der Zinssatz entgegengesetzt des zugrundeliegenden Referenzzinssatz verändert – er schwimmt sozusagen dagegen: Fällt der Referenzzinssatz, so sinkt der Anleihezinssatz.

Über die gesamte Laufzeit werden Reverse Floater mit einem festen Zinssatz versehen. Von diesem wird der gegenwertige Zinssatz einer kurzfristigen Anlage abgezogen.Diese Wertpapiere beinhalten also sowohl ein Festzinselement als auch ein variables Zinselement. Die Wirkungsweise der Reverse Floater: Auf diese Papiere wirkt die gesamte Renditestruktur des Marktes.

Wie wird das erreicht?
Mit dem Reverse Floater wird Investoren auf Basis eines inkonstanten Referenzsatzes eine variable Verzinsung angeboten: Der Betrag der Verzinsung verläuft in gegensätzlicher Richtung(reverse) zum Betrag der Geldmarktzinsen: Je höher die Geldmarktzinsen, desto niedriger der Zinsschein (Kupon). Diese Wirkung erreicht man, indem bei der Berechnung der Kupons der variable Geldmarktsatz von einem vorher festgelegten, festen Satz abgezogen wird (zum Beispiel 15 Prozent – 6 Monats Euribor).

 

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