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Working Capital: Definition, Berechnung und Management im Überblick

Das Working Capital (auch: Nettoumlaufvermögen) zeigt, welcher Anteil des Umlaufvermögens langfristig finanziert ist und damit als Liquiditätspuffer dient. Es ist ein zentrales Konzept im kurzfristigen Finanzmanagement und der Liquiditätsplanung. Die Formel Working Capital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten Variable Typische Bestandteile Umlaufvermögen Vorräte, Forderungen aus L+L, kurzfristige Wertpapiere, Kasse/Bank Kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus L+L, kurzfristige Bankverbindlichkeiten, Steuerverbindlichkeiten (Fälligkeit < 1 Jahr) Beispielrechnung Bilanzposition Betrag Vorräte 200.000 € Forderungen 150.000 € Kasse/Bank 50.000 € = Umlaufvermögen […]

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Sonderabschreibungen und Investitionsabzugsbetrag (IAB): Steuerliche Förderung für kleine Betriebe

Sonderabschreibungen und der Investitionsabzugsbetrag (IAB) sind steuerliche Instrumente, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen Investitionen steuerlich begünstigen können. Sie ermöglichen eine höhere Abschreibung als die planmäßige lineare AfA – und damit eine geringere Steuerlast in den ersten Jahren nach der Anschaffung. Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG Merkmal Regelung (Stand 2024) Grundprinzip Abzug vor der Investition – bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten können schon im Vorjahr steuerlich abgezogen werden Maximaler IAB 200.000 €

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Jahresabschlussanalyse Übungsaufgaben mit Lösungen: Bilanz lesen und interpretieren

Die Jahresabschlussanalyse ist ein Kernthema in BWL-Klausuren. Hier lernst du, eine Bilanz und GuV zu lesen, Kennzahlen zu berechnen und Stärken sowie Schwächen eines Unternehmens zu identifizieren – mit konkreten Aufgaben und vollständigen Lösungen. Aufgabe 1: Bilanzkennzahlen berechnen Gegeben ist folgende vereinfachte Bilanz der Richter AG zum 31.12.: Aktiva € Passiva € Anlagevermögen 600.000 Eigenkapital 500.000 Vorräte 200.000 Langfristige Verbindlichkeiten 300.000 Forderungen 120.000 Kurzfristige Verbindlichkeiten 200.000 Kasse/Bank 80.000 Summe 1.000.000 Summe 1.000.000 Berechne: a) EK-Quote,

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Tilgungsrechnung: Annuitätendarlehen, Ratentilgung und Vergleich

Die Tilgungsrechnung befasst sich mit der Rückzahlung von Krediten. Je nach Tilgungsform unterscheiden sich die jährlichen Zahlungen und die Gesamtzinslast erheblich. Für BWL-Studenten ist sie ein wichtiges Thema in Finanzierung und Investitionsrechnung. Die zwei Hauptformen der Tilgung Merkmal Annuitätendarlehen Ratentilgung Jährliche Zahlung Konstant (Annuität) Sinkend (Tilgung konstant, Zinsen sinken) Tilgungsanteil Steigt jedes Jahr Konstant jedes Jahr Zinsanteil Sinkt jedes Jahr Sinkt jedes Jahr Planbarkeit Sehr gut (immer gleiche Rate) Gut, aber Zahlungen sinken Gesamtzinslast Etwas

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Finanzcontrolling: Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen

Das Finanzcontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich auf die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage eines Unternehmens konzentriert. Es verbindet Liquiditätssicherung, Kapitalstrukturoptimierung und Rentabilitätsziele. Aufgaben des Finanzcontrollings Aufgabe Beschreibung Liquiditätssteuerung Sicherstellen der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit Kapitalstrukturplanung Optimierung des Verhältnisses von EK zu FK Investitionscontrolling Bewertung und Kontrolle von Investitionsprojekten Finanzplanung und -budgetierung Mittel- und langfristige Finanzierungsplanung Risikomanagement Identifikation und Steuerung finanzieller Risiken Reporting Bereitstellung von Finanzkennzahlen für das Management Wichtige Kennzahlen im Finanzcontrolling Kennzahl

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Konzernabschluss: Pflicht, Aufbau und Konsolidierungsschritte

Der Konzernabschluss ist ein zusammengefasster Jahresabschluss für eine Gruppe verbundener Unternehmen (Konzern). Er zeigt die wirtschaftliche Lage des Gesamtkonzerns so, als wäre er ein einziges Unternehmen. Für BWL-Studenten ist er ein relevantes Thema in Rechnungswesen und Bilanzierung. Pflicht zur Aufstellung Mutterunternehmen sind nach HGB (§ 290 HGB) zur Konzernrechnungslegung verpflichtet, wenn sie: einen beherrschenden Einfluss auf ein Tochterunternehmen ausüben können (z.B. Mehrheitsstimmrechte) und bestimmte Größenmerkmale überschreiten (mindestens zwei von drei: Bilanzsumme > 20 Mio. €,

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Factoring: Definition, Arten, Buchung und Vorteile

Factoring ist der Verkauf von offenen Forderungen an ein Finanzierungsinstitut (Factor). Das Unternehmen erhält sofort Liquidität, ohne auf Kundenzahlungen warten zu müssen. Es ist eine wichtige Form der Außenfinanzierung im Working Capital Management. Wie funktioniert Factoring? Schritt Ablauf 1 Unternehmen liefert Ware/Dienstleistung an Kunden und erstellt Rechnung 2 Unternehmen verkauft die Forderung an den Factor 3 Factor zahlt sofort (abzüglich Factoringgebühr und ggf. Sicherheitseinbehalt) an Unternehmen 4 Kunde zahlt zum Fälligkeitsdatum direkt an den Factor

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Liquiditätsplanung: Aufbau, Ziele und Beispiel

Die Liquiditätsplanung sichert die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Sie stellt künftige Ein- und Auszahlungen gegenüber, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und Überschüsse sinnvoll anzulegen. Für BWL-Studenten ist sie ein zentrales Thema im Finanzmanagement. Ziele der Liquiditätsplanung Ziel Beschreibung Zahlungsfähigkeit sichern Verhinderung von Zahlungsunfähigkeit (Insolvenzgrund!) Engpässe früh erkennen Rechtzeitig Kreditlinien oder Factoring einleiten Liquiditätsüberschüsse nutzen Kurzfristige Geldanlage statt unverzinste Kassenreserven Kreditwürdigkeit nachweisen Banken fordern oft Liquiditätspläne bei Kreditvergabe Aufbau des Liquiditätsplans Position Januar Februar März Anfangsbestand Kasse/Bank

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Umsatzsteuerjahreserklärung: Ablauf, Fristen und Unterschied zur Voranmeldung

Die Umsatzsteuerjahreserklärung ist eine jährliche Pflichtmeldung für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen. Sie fasst alle Umsätze und Vorsteuerbeträge des Kalenderjahres zusammen und gleicht die geleisteten Vorauszahlungen ab. Für BWL-Studenten ist sie ein wichtiger Baustein im Steuer-Grundlagenwissen. Unterschied: Voranmeldung vs. Jahreserklärung Merkmal Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) Umsatzsteuerjahreserklärung Häufigkeit Monatlich oder quartalsweise Einmal jährlich Frist 10 Tage nach Ende des Voranmeldungszeitraums 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater: 28. Feb. im übernächsten Jahr) Zweck Laufende Zahlung der Umsatzsteuer Jahresabgleich und Nachzahlung/Erstattung Rechtsgrundlage

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Einkommensteuer berechnen: Steuertarif, Progression und Beispiel

Die Einkommensteuer (ESt) ist die wichtigste direkte Steuer in Deutschland. Sie besteuert das Einkommen natürlicher Personen – also von Privatpersonen und Einzelunternehmern sowie Personengesellschaftern. Für BWL-Studenten ist die Einkommensteuer besonders relevant, wenn es um Rechtsformvergleiche und Gewinnbesteuerung geht. Grundbegriffe der Einkommensteuer Begriff Erklärung Steuerpflicht Alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland (unbeschränkte Steuerpflicht) Sieben Einkunftsarten Gewerbebetrieb, selbstständige Arbeit, nichtselbstständige Arbeit, Kapital, Vermietung, Land- und Forstwirtschaft, sonstige Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte Summe aller Einkünfte nach Abzug

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