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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Gewerbesteuer berechnen: Formel, Messbetrag und Hebesatz

Die Gewerbesteuer (GewSt) ist eine Gemeindesteuer, die jeder inländische Gewerbebetrieb zahlt. Sie hängt vom Gewerbeertrag, der Steuermesszahl und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde ab. Für Buchhaltung und Jahresabschluss ist die korrekte Berechnung und Buchung einer Gewerbesteuerrückstellung entscheidend. Formel zur Berechnung der Gewerbesteuer Schritt 1: Gewerbeertrag = Gewinn laut Steuerbilanz ± Hinzurechnungen / Kürzungen Schritt 2: Steuermessbetrag = Gewerbeertrag × 3,5 % Schritt 3: Gewerbesteuer = Steuermessbetrag × Hebesatz Berechnungsbeispiel Position Betrag Gewinn (Steuerbilanz) 120.000,00 € […]

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Einkommensteuer: Grundlagen, Tarif und Berechnung

Die Einkommensteuer (ESt) ist die wichtigste direkte Steuer in Deutschland. Sie wird auf das zu versteuernde Einkommen natürlicher Personen erhoben und ist progressiv gestaltet — wer mehr verdient, zahlt prozentual mehr. Grundlage ist das Einkommensteuergesetz (EStG). Die sieben Einkunftsarten (§ 2 EStG) Einkunftsart Beispiel Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Landwirtschaftlicher Betrieb Einkünfte aus Gewerbebetrieb GmbH-Geschäftsführer-Gehalt (anteilig), Einzelunternehmen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Rechtsanwalt, Arzt, Berater Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit Angestelltengehalt Einkünfte aus Kapitalvermögen Dividenden, Zinsen Einkünfte

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Ertragssteuern: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer

Ertragssteuern sind Steuern, die auf den wirtschaftlichen Erfolg (Ertrag) einer natürlichen Person oder eines Unternehmens erhoben werden. In Deutschland zählen dazu die Einkommensteuer (ESt), die Körperschaftsteuer (KSt) und die Gewerbesteuer (GewSt). Überblick: Die drei Ertragssteuern Steuerart Steuerpflichtiger Steuersatz Gläubiger Einkommensteuer Natürliche Personen, Personengesellschaften 14–45 % (progressiv) Bund / Länder Körperschaftsteuer Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) 15 % + 5,5 % SolZ Bund / Länder Gewerbesteuer Gewerbetreibende (alle Rechtsformen) ~14–17 % (je Hebesatz) Gemeinde Einkommensteuer (ESt) Die Einkommensteuer

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Vorsteuer und Umsatzsteuer: Unterschied und Buchung

Vorsteuer und Umsatzsteuer sind zwei Seiten desselben Systems: Die Umsatzsteuer wird auf Ausgangsrechnungen erhoben und ans Finanzamt abgeführt, die Vorsteuer aus Eingangsrechnungen wird davon abgezogen. Der Unterschied entscheidet darüber, ob ein Unternehmer zahlt oder eine Erstattung erhält. Umsatzsteuer (USt) Die Umsatzsteuer entsteht, wenn ein Unternehmer eine steuerpflichtige Lieferung oder sonstige Leistung erbringt. Er ist Steuerschuldner gegenüber dem Finanzamt, wälzt die Steuer aber auf den Kunden ab. Regelsteuersatz: 19 % Ermäßigter Steuersatz: 7 % (Lebensmittel, Bücher,

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Umsatzsteuervoranmeldung: Fristen, Inhalt und Buchung

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ist eine regelmäßige Erklärung, mit der Unternehmer die abzuführende Umsatzsteuer (Zahllast) oder den Erstattungsanspruch beim Finanzamt anmelden. Sie ist die wichtigste Meldepflicht im laufenden Umsatzsteuerrecht und muss elektronisch über ELSTER übermittelt werden. Wer muss eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben? Grundsätzlich alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer. Ausgenommen sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG (Vorjahresumsatz ≤ 22.000 € und Planumsatz laufendes Jahr ≤ 50.000 €), die keine Umsatzsteuer ausweisen und keine UStVA abgeben müssen. Abgabefristen: Monatlich, vierteljährlich oder

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Geschäftsfälle buchen: Übungsaufgaben mit Lösungen

Geschäftsfälle buchen Übungsaufgaben — Von der Bestellung bis zum Jahresabschluss: Übe das Buchen typischer Geschäftsvorfälle mit vollständigen Buchungssätzen und Erläuterungen. Aufgabe 1: 10 typische Geschäftsvorfälle buchen Buche folgende Vorgänge (alle netto, 19 % USt, SKR03): Wareneinkauf auf Ziel: 8.000 € Barzahlung einer Verbindlichkeit: 3.000 € Umsatzerlöse per Bankeingang: 5.000 € Gehaltszahlung per Bank: 4.500 € Kauf eines PKW auf Ziel: 25.000 € Telefonrechnung per Bank: 200 € Zinserträge vom Kreditinstitut: 150 € Versicherungsprämie bar: 600

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Multiple-Choice-Test Rechnungswesen: Aufgaben mit Lösungen

Multiple-Choice-Test Rechnungswesen — Teste dein Wissen in den Bereichen Buchführung, Kostenrechnung und Jahresabschluss. Alle Fragen mit Lösung und Erklärung. Ideal für die Prüfungsvorbereitung. Bereich 1: Buchführung (10 Fragen) Frage 1: Was bedeutet das Prinzip „Soll an Haben“? A) Das Haben-Konto wird stets mit dem Soll-Konto verrechnet B) Das zuerst genannte Konto wird im Soll, das zweite im Haben gebucht C) Jede Buchung erhöht gleichzeitig Soll und Haben D) Soll-Konten sind immer Aktivkonten ✓ Antwort: B

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Gemeinkosten und Einzelkosten: Übungsaufgaben

Gemeinkosten und Einzelkosten Aufgaben — Die Unterscheidung zwischen Einzel- und Gemeinkosten ist das Fundament der Kostenrechnung. Diese Übungen helfen dir, Kosten korrekt zuzuordnen und Zuschlagsätze zu berechnen. Definitionen Begriff Definition Beispiele Einzelkosten Direkt dem Kostenträger zurechenbar Rohstoffe, Fertigungslöhne Gemeinkosten Nicht direkt zurechenbar, Schlüsselung nötig Miete, Abschreibungen, Gehälter Verwaltung Unechte Gemeinkosten Könnten zugerechnet werden, wird aus Wirtschaftlichkeit nicht gemacht Hilfsstoffe, Schrauben Aufgabe 1: Kostenarten klassifizieren Ordne zu: (a) Stahlblech für Produkt X, (b) Gehalt Werkleiter, (c)

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Kritische Menge (Grenzmenge) berechnen: Übungen

Kritische Menge Aufgaben — Die kritische Menge (auch: Grenzmenge, Indifferenzmenge) gibt an, ab welcher Absatzmenge eine Alternative gegenüber einer anderen vorteilhaft wird. Diese Übungen decken die wichtigsten Anwendungsfälle ab. Begriff und Formel Die kritische Menge ist der Punkt, an dem zwei Alternativen (z. B. zwei Produktionsverfahren, zwei Lieferanten) identische Gesamtkosten haben. Kritische Menge x*: K₁(x) = K₂(x) → auflösen nach x Aufgabe 1: Zwei Fertigungsverfahren Verfahren A: Fixkosten 60.000 €, variable Kosten 20 €/Stück. Verfahren

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Break-Even-Point Aufgaben mit Lösungen

Break-Even-Point Aufgaben — Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) zeigt, ab welcher Menge oder welchem Umsatz ein Unternehmen kostendeckend arbeitet. Übe die Berechnung mit diesen praxisnahen Aufgaben. Formeln Break-Even-Menge (BEM) = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag je Stück Break-Even-Umsatz (BEU) = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote Deckungsbeitragsquote (DBQ) = db/Stück ÷ Verkaufspreis Aufgabe 1: Break-Even-Menge und -Umsatz Verkaufspreis: 120 €/Stück | Variable Kosten: 75 €/Stück | Fixkosten: 135.000 € Berechne BEM, BEU und Sicherheitsabstand bei einem Plansatz von 4.000 Stück. Lösung Aufgabe

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