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Sonderabschreibungen und Investitionsabzugsbetrag (IAB): Steuerliche Förderung für kleine Betriebe

Sonderabschreibungen und der Investitionsabzugsbetrag (IAB) sind steuerliche Instrumente, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen Investitionen steuerlich begünstigen können. Sie ermöglichen eine höhere Abschreibung als die planmäßige lineare AfA – und damit eine geringere Steuerlast in den ersten Jahren nach der Anschaffung. Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG Merkmal Regelung (Stand 2024) Grundprinzip Abzug vor der Investition – bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten können schon im Vorjahr steuerlich abgezogen werden Maximaler IAB 200.000 € […]

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Umsatzsteuerjahreserklärung: Ablauf, Fristen und Unterschied zur Voranmeldung

Die Umsatzsteuerjahreserklärung ist eine jährliche Pflichtmeldung für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen. Sie fasst alle Umsätze und Vorsteuerbeträge des Kalenderjahres zusammen und gleicht die geleisteten Vorauszahlungen ab. Für BWL-Studenten ist sie ein wichtiger Baustein im Steuer-Grundlagenwissen. Unterschied: Voranmeldung vs. Jahreserklärung Merkmal Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) Umsatzsteuerjahreserklärung Häufigkeit Monatlich oder quartalsweise Einmal jährlich Frist 10 Tage nach Ende des Voranmeldungszeitraums 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater: 28. Feb. im übernächsten Jahr) Zweck Laufende Zahlung der Umsatzsteuer Jahresabgleich und Nachzahlung/Erstattung Rechtsgrundlage

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Einkommensteuer berechnen: Steuertarif, Progression und Beispiel

Die Einkommensteuer (ESt) ist die wichtigste direkte Steuer in Deutschland. Sie besteuert das Einkommen natürlicher Personen – also von Privatpersonen und Einzelunternehmern sowie Personengesellschaftern. Für BWL-Studenten ist die Einkommensteuer besonders relevant, wenn es um Rechtsformvergleiche und Gewinnbesteuerung geht. Grundbegriffe der Einkommensteuer Begriff Erklärung Steuerpflicht Alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland (unbeschränkte Steuerpflicht) Sieben Einkunftsarten Gewerbebetrieb, selbstständige Arbeit, nichtselbstständige Arbeit, Kapital, Vermietung, Land- und Forstwirtschaft, sonstige Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte Summe aller Einkünfte nach Abzug

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Steuern Übungsaufgaben mit Lösungen: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer

Steuerberechnungen sind prüfungsrelevant in BWL und Rechnungswesen. Diese Übungsaufgaben trainieren die Berechnung von Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer – mit vollständigen Lösungen und Erklärungen. Aufgabe 1: Gewerbesteuer berechnen Die Hoffmann OHG erzielt einen Gewerbeertrag von 180.000 €. Der Hebesatz der Gemeinde beträgt 380 %. Berechne die Gewerbesteuer. Lösung Aufgabe 1: Schritt 1: Freibetrag abziehen Gewerbeertrag nach Freibetrag = 180.000 – 24.500 (Freibetrag für Personenunternehmen) = 155.500 € Schritt 2: Steuermessbetrag berechnen Steuermessbetrag = Gewerbeertrag × 3,5

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Grunderwerbsteuer: Berechnung, Steuersätze und Grundlagen für BWL-Studenten

Die Grunderwerbsteuer (GrESt) fällt beim Kauf von Grundstücken und Immobilien an. Für BWL-Studenten ist sie relevant im Bereich Steuerlehre und Jahresabschluss, wenn Unternehmen Grundstücke erwerben oder verkaufen. Was ist die Grunderwerbsteuer? Die Grunderwerbsteuer ist eine Verkehrsteuer, die beim Eigentumswechsel von Grundstücken und Gebäuden erhoben wird. Sie ist im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) geregelt und wird von den Bundesländern erhoben – daher variiert der Steuersatz je nach Bundesland. Steuersätze nach Bundesland (Stand 2025) Bundesland GrESt-Satz Bayern, Sachsen 3,5

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Steuerliche Verlustverrechnung: Verlustvortrag und Verlustrücktrag erklärt

Wenn ein Unternehmen oder eine Privatperson in einem Jahr Verluste macht, können diese steuerlich verrechnet werden – entweder mit Gewinnen der Vergangenheit (Verlustrücktrag) oder der Zukunft (Verlustvortrag). Dieses Thema ist relevant für BWL-Studenten ab dem 3. Semester. Grundprinzip der Verlustverrechnung Das Steuerrecht folgt dem Prinzip der steuerlichen Leistungsfähigkeit: Wer dauerhaft Verluste macht, soll keine Steuern zahlen müssen. Deshalb erlaubt das EStG und KStG, Verluste mit Gewinnen anderer Perioden zu verrechnen. Verlustrücktrag (§ 10d Abs. 1

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Gewinnermittlung: EÜR vs. Bilanzierung – Unterschiede, Pflichten und Beispiel

Unternehmen können ihren steuerlichen Gewinn auf unterschiedliche Weise ermitteln: entweder durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder durch Bilanzierung (doppelte Buchführung). Die Wahl der Methode hängt von Rechtsform, Umsatz und Gewinn ab – und hat erhebliche praktische Auswirkungen. Die zwei Methoden der Gewinnermittlung Methode Prinzip Anwender EÜR (§ 4 Abs. 3 EStG) Zufluss-/Abfluss-Prinzip: Einnahmen – Betriebsausgaben = Gewinn Freiberufler, kleine Gewerbetreibende Bilanzierung (§ 4 Abs. 1 EStG) Betriebsvermögensvergleich: EK am Ende – EK am Anfang = Gewinn Buchführungspflichtige

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Umsatzsteuervoranmeldung: Ablauf, Fristen und Beispiel für BWL-Studenten

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ist die regelmäßige Meldepflicht von Unternehmen gegenüber dem Finanzamt, in der die Umsatzsteuer und Vorsteuer eines Zeitraums gemeldet und die sich ergebende Zahllast abgeführt wird. BWL-Studenten begegnen diesem Thema im Steuerrecht und Rechnungswesen. Was ist die Umsatzsteuervoranmeldung? Unternehmer, die der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, müssen ihre Umsatzsteuer nicht nur im Jahresabschluss ausweisen, sondern unterjährig vorab (monatlich oder quartalsweise) an das Finanzamt melden und abführen. Am Jahresende folgt die Umsatzsteuerjahreserklärung, die alle Vorauszahlungen verrechnet. Meldefrequenz

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Latente Steuern: Erklärung, Berechnung und Beispiele nach HGB und IFRS

Latente Steuern entstehen durch zeitliche Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Wenn der Gewinn in der Handelsbilanz von dem in der Steuerbilanz abweicht, stimmt die tatsächliche Steuerlast nicht mit dem rechnerischen Steueraufwand überein. Latente Steuern gleichen diese Differenz aus und sorgen für ein periodengerechtes Ergebnis. Aktive und passive latente Steuern Art Entstehung Bedeutung Bilanzposition Aktive latente Steuern Handelsbilanzieller Gewinn < steuerlicher Gewinn Steuervorauszahlung → zukünftige Steuerentlastung Aktivseite (Wahlrecht nach HGB, Pflicht nach IFRS) Passive

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Lohnsteuer und Lohnbuchhaltung: Grundlagen für BWL-Studenten

Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Arbeitslohn. Der Arbeitgeber behält sie ein und führt sie direkt ans Finanzamt ab. Für BWL-Studenten ist das Verständnis der Lohnbuchhaltung wichtig, da Personalkosten oft der größte Kostenblock sind. Als Grundlage lies unseren Artikel zur Einkommensteuer. Ablauf der Lohnsteuerberechnung Schritt Position Beispiel 1 Bruttogehalt 3.500 € 2 – Sozialversicherungsbeiträge (AN-Anteil ca. 20 %) – 700 € 3 – Lohnsteuer (je nach Steuerklasse) – 420 € 4 –

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