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Direkte und indirekte Steuern: Unterschied einfach erklärt

Im deutschen Steuerrecht wird zwischen direkten Steuern und indirekten Steuern unterschieden. Das entscheidende Kriterium: Bei direkten Steuern fallen Steuerschuldner und Steuerträger zusammen — bei indirekten Steuern werden sie auf andere überwälzt. Unterschied auf einen Blick Merkmal Direkte Steuern Indirekte Steuern Steuerschuldner = Steuerträger? Ja Nein Belastet wirtschaftlich Steuerzahler selbst Endverbraucher (über Preise) Beispiele Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer Umsatzsteuer, Energiesteuer, Tabaksteuer Bemessungsgrundlage Einkommen / Gewinn / Vermögen Umsatz / Verbrauch / Rechtsvorgang Direkte Steuern Bei direkten Steuern […]

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Besitzsteuern: Ertragsteuern und Substanzsteuern im Überblick

Besitzsteuern sind Steuern, die an das Innehaben von Vermögen oder Einkommen anknüpfen. Sie unterteilen sich in Ertragsteuern (Besteuerung von Einkünften und Erträgen) und Substanzsteuern (Besteuerung des Vermögensbesitzes selbst). Systematik der Besitzsteuern Gruppe Steuerart Steuerobjekt Ertragsteuern Einkommensteuer Einkünfte natürlicher Personen Körperschaftsteuer Gewinn juristischer Personen Gewerbesteuer Gewerbeertrag Substanzsteuern Grundsteuer Grundstücke und Gebäude Erbschaft- und Schenkungsteuer Erwerb von Todes wegen / Schenkung (Vermögensteuer — derzeit nicht erhoben) Gesamtes Nettovermögen Ertragsteuern im Detail Ertragsteuern belasten den laufenden wirtschaftlichen Erfolg:

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Verkehrssteuern: Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer und Versicherungsteuer

Verkehrssteuern sind Steuern, die an bestimmte Rechtsvorgänge oder wirtschaftliche Vorgänge anknüpfen — unabhängig davon, ob dabei ein Gewinn erzielt wird. Die bekanntesten Verkehrssteuern in Deutschland sind die Umsatzsteuer (USt), die Grunderwerbsteuer (GrESt) und die Versicherungsteuer. Überblick Verkehrssteuern Steuerart Steuergegenstand Satz Gläubiger Umsatzsteuer Lieferung / Leistung gegen Entgelt 19 % / 7 % Bund/Länder Grunderwerbsteuer Erwerb eines inländischen Grundstücks 3,5 % – 6,5 % (je Bundesland) Länder Versicherungsteuer Versicherungsprämien 19 % Bund Kraftfahrzeugsteuer Halten eines Kfz

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UStG: Die wichtigsten Paragrafen für die Buchhaltung

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt, welche Umsätze der Umsatzsteuer unterliegen, welche Steuersätze gelten, wer zum Vorsteuerabzug berechtigt ist und welche Pflichten Unternehmer haben. Für die Buchhaltungspraxis sind vor allem die §§ 1, 4, 14, 15 und 19 UStG relevant. § 1 UStG – Steuerbarkeit: Was ist ein umsatzsteuerpflichtiger Umsatz? Umsatzsteuerbar sind Lieferungen und sonstige Leistungen, die: ein Unternehmer (§ 2 UStG) im Inland (§ 1 Abs. 2 UStG) gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens erbringt Unentgeltliche

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Körperschaftsteuer: Grundlagen, Steuersatz und Buchungssatz

Die Körperschaftsteuer (KSt) ist die „Einkommensteuer“ der juristischen Personen — also insbesondere von GmbH, AG, UG und Genossenschaften. Sie beträgt einheitlich 15 % auf das körperschaftsteuerliche Einkommen, zuzüglich Solidaritätszuschlag. Rechtsgrundlage ist das Körperschaftsteuergesetz (KStG). Wer ist körperschaftsteuerpflichtig? GmbH, AG, UG (haftungsbeschränkt) Genossenschaften (eG) Vereine, Stiftungen (soweit wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) Ausländische Kapitalgesellschaften mit inländischen Einkünften Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) sind nicht körperschaftsteuerpflichtig — deren Gewinne werden transparent bei den Gesellschaftern der Einkommensteuer unterworfen. Steuersatz und Gesamtbelastung Steuer

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Gewerbesteuer berechnen: Formel, Messbetrag und Hebesatz

Die Gewerbesteuer (GewSt) ist eine Gemeindesteuer, die jeder inländische Gewerbebetrieb zahlt. Sie hängt vom Gewerbeertrag, der Steuermesszahl und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde ab. Für Buchhaltung und Jahresabschluss ist die korrekte Berechnung und Buchung einer Gewerbesteuerrückstellung entscheidend. Formel zur Berechnung der Gewerbesteuer Schritt 1: Gewerbeertrag = Gewinn laut Steuerbilanz ± Hinzurechnungen / Kürzungen Schritt 2: Steuermessbetrag = Gewerbeertrag × 3,5 % Schritt 3: Gewerbesteuer = Steuermessbetrag × Hebesatz Berechnungsbeispiel Position Betrag Gewinn (Steuerbilanz) 120.000,00 €

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Einkommensteuer: Grundlagen, Tarif und Berechnung

Die Einkommensteuer (ESt) ist die wichtigste direkte Steuer in Deutschland. Sie wird auf das zu versteuernde Einkommen natürlicher Personen erhoben und ist progressiv gestaltet — wer mehr verdient, zahlt prozentual mehr. Grundlage ist das Einkommensteuergesetz (EStG). Die sieben Einkunftsarten (§ 2 EStG) Einkunftsart Beispiel Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Landwirtschaftlicher Betrieb Einkünfte aus Gewerbebetrieb GmbH-Geschäftsführer-Gehalt (anteilig), Einzelunternehmen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Rechtsanwalt, Arzt, Berater Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit Angestelltengehalt Einkünfte aus Kapitalvermögen Dividenden, Zinsen Einkünfte

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Ertragssteuern: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer

Ertragssteuern sind Steuern, die auf den wirtschaftlichen Erfolg (Ertrag) einer natürlichen Person oder eines Unternehmens erhoben werden. In Deutschland zählen dazu die Einkommensteuer (ESt), die Körperschaftsteuer (KSt) und die Gewerbesteuer (GewSt). Überblick: Die drei Ertragssteuern Steuerart Steuerpflichtiger Steuersatz Gläubiger Einkommensteuer Natürliche Personen, Personengesellschaften 14–45 % (progressiv) Bund / Länder Körperschaftsteuer Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) 15 % + 5,5 % SolZ Bund / Länder Gewerbesteuer Gewerbetreibende (alle Rechtsformen) ~14–17 % (je Hebesatz) Gemeinde Einkommensteuer (ESt) Die Einkommensteuer

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Vorsteuer und Umsatzsteuer: Unterschied und Buchung

Vorsteuer und Umsatzsteuer sind zwei Seiten desselben Systems: Die Umsatzsteuer wird auf Ausgangsrechnungen erhoben und ans Finanzamt abgeführt, die Vorsteuer aus Eingangsrechnungen wird davon abgezogen. Der Unterschied entscheidet darüber, ob ein Unternehmer zahlt oder eine Erstattung erhält. Umsatzsteuer (USt) Die Umsatzsteuer entsteht, wenn ein Unternehmer eine steuerpflichtige Lieferung oder sonstige Leistung erbringt. Er ist Steuerschuldner gegenüber dem Finanzamt, wälzt die Steuer aber auf den Kunden ab. Regelsteuersatz: 19 % Ermäßigter Steuersatz: 7 % (Lebensmittel, Bücher,

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Umsatzsteuervoranmeldung: Fristen, Inhalt und Buchung

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ist eine regelmäßige Erklärung, mit der Unternehmer die abzuführende Umsatzsteuer (Zahllast) oder den Erstattungsanspruch beim Finanzamt anmelden. Sie ist die wichtigste Meldepflicht im laufenden Umsatzsteuerrecht und muss elektronisch über ELSTER übermittelt werden. Wer muss eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben? Grundsätzlich alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer. Ausgenommen sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG (Vorjahresumsatz ≤ 22.000 € und Planumsatz laufendes Jahr ≤ 50.000 €), die keine Umsatzsteuer ausweisen und keine UStVA abgeben müssen. Abgabefristen: Monatlich, vierteljährlich oder

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