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Rolling Forecast: Definition, Ablauf und Vorteile gegenüber dem Jahresbudget

Der Rolling Forecast ist ein modernes Planungsinstrument im Controlling, das das starre Jahresbudget durch eine kontinuierliche, rollierende Planung ersetzt. Besonders in volatilen Märkten gewinnt er an Bedeutung. Was ist ein Rolling Forecast? Beim Rolling Forecast wird die Planungsperiode kontinuierlich nach vorne verschoben. Statt einmal im Jahr für die nächsten 12 Monate zu planen, wird monatlich oder quartalsweise der Planungshorizont um eine Periode verlängert. Das Unternehmen hat so immer eine aktuelle Vorschau für die nächsten 12–18 […]

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Zero-Based Budgeting: Methode, Ablauf und Unterschied zur Fortschreibung

Zero-Based Budgeting (ZBB) ist eine Budgetierungsmethode, bei der jedes Jahr alle Ausgaben neu begründet werden müssen – unabhängig vom Vorjahresbudget. Ein modernes Controlling-Instrument für BWL-Studenten im 3.–4. Semester. Was ist Zero-Based Budgeting? Im Gegensatz zur klassischen Fortschreibungsbudgetierung (Vorjahresbudget ± Anpassung) startet ZBB bei Null. Jede Kostenstelle muss ihre Ausgaben vollständig rechtfertigen. Der Ansatz wurde in den 1970er Jahren von Peter Pyhrr bei Texas Instruments entwickelt und von US-Präsident Carter in der Bundesverwaltung eingesetzt. Traditionelle Budgetierung

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Grenzplankostenrechnung: Grundlagen, Aufbau und Unterschied zur Vollkostenrechnung

Die Grenzplankostenrechnung (GPK) ist ein modernes Kostenrechnungssystem, das Plankosten- und Grenzkosten-/Teilkostenrechnung kombiniert. Es ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Kostenrechnungssystem in der Praxis. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden bei der GPK nur variable Kosten auf die Kostenträger verrechnet – fixe Kosten werden als Periodenkosten behandelt. Grundprinzipien der Grenzplankostenrechnung Merkmal Grenzplankostenrechnung Kostenbasis Nur variable (Grenz-)Kosten werden auf Produkte verrechnet Fixkosten Werden als Periodenkosten separat ausgewiesen (nicht auf Produkte) Planorientierung Arbeitet mit Sollkosten (Plankostenansatz) Abweichungsanalyse Unterscheidet

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Target Costing – Zielkostenrechnung: Grundlagen, Methode und Beispiel

Das Target Costing (Zielkostenrechnung) ist ein marktorientiertes Kostenmanagement-Instrument, das im Gegensatz zur traditionellen Kalkulation vom Marktpreis ausgeht. Statt „Kosten + Gewinn = Preis“ gilt beim Target Costing: „Marktpreis – Zielgewinn = Zielkosten“. Diese Methode stammt ursprünglich aus Japan (Genka Kikaku) und wird heute weltweit eingesetzt. Das Grundprinzip des Target Costing Beim Target Costing wird der erlaubte Preis (Allowable Cost) vom Markt vorgegeben. Das Unternehmen muss seine Kosten so gestalten, dass es zu diesem Preis profitabel

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Normalkostenrechnung vs. Istkostenrechnung: Unterschiede und Anwendung

In der Kostenrechnung gibt es drei grundlegende Systeme, die sich nach dem Zeitbezug der verwendeten Kosten unterscheiden: die Istkostenrechnung, die Normalkostenrechnung und die Plankostenrechnung. Die Wahl des Systems beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit der Kalkulation und die Möglichkeit zur Kostenkontrolle. Vergleich der Kostenrechnungssysteme Merkmal Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Kostenbasis Tatsächlich angefallene Kosten Durchschnittswerte vergangener Perioden Zeitbezug Aktuelle Periode Mehrere vergangene Perioden Preisschwankungen Voll durchschlagend Geglättet Kalkulationspreise Schwanken von Periode zu Periode Stabil über längere Zeit Kostenkontrolle Eingeschränkt (kein

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Innerbetriebliche Leistungsverrechnung: Verfahren und Beispiele

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) ist ein wichtiger Bestandteil der Kostenstellenrechnung. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Kostenstelle Leistungen für andere Kostenstellen erbringt – etwa wenn die Werkstatt Maschinen für die Produktion repariert oder die IT-Abteilung alle Abteilungen unterstützt. Diese Leistungen müssen verrechnet werden, bevor die Gemeinkosten auf die Kostenträger umgelegt werden können. Die drei Verfahren im Überblick Verfahren Genauigkeit Komplexität Einsatzgebiet Anbauverfahren Gering Einfach Geringe gegenseitige Verflechtung Stufenleiterverfahren Mittel Mittel Einseitige Leistungsbeziehungen Gleichungsverfahren Hoch Hoch

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Divisionskalkulation: Einstufig, mehrstufig und mit Äquivalenzziffern

Die Divisionskalkulation ist das einfachste Kalkulationsverfahren der Kostenträgerrechnung. Sie eignet sich besonders für Unternehmen, die nur ein Produkt oder einheitliche Massengüter herstellen. Im Unterschied zur Zuschlagskalkulation werden die Gesamtkosten einfach durch die Produktionsmenge geteilt. Überblick: Kalkulationsverfahren Verfahren Einsatzgebiet Prinzip Einstufige Divisionskalkulation Einproduktunternehmen, keine Lagerveränderung Gesamtkosten / Menge Mehrstufige Divisionskalkulation Mehrere Fertigungsstufen Kosten je Stufe / Menge der Stufe Äquivalenzziffernkalkulation Artverwandte Produkte Gewichtung über Verhältniszahlen Zuschlagskalkulation Mehrproduktunternehmen Zuschlagssätze auf Einzelkosten Einstufige Divisionskalkulation Stückkosten = Gesamtkosten /

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Plankostenrechnung: Starre und flexible Plankostenrechnung erklärt

Die Plankostenrechnung ist ein zentrales Instrument des Controllings zur Kostenkontrolle und -steuerung. Im Gegensatz zur Istkostenrechnung, die nur vergangene Kosten erfasst, legt die Plankostenrechnung im Voraus fest, welche Kosten entstehen dürfen. Damit ist sie die Grundlage für die Abweichungsanalyse. Überblick: Kostenrechnungssysteme System Kostenbewertung Zeitbezug Eignung Istkostenrechnung Tatsächliche Kosten Vergangenheit Nachkalkulation Normalkostenrechnung Durchschnittliche Vergangenheitswerte Vergangenheit (geglättet) Glättung von Schwankungen Starre Plankostenrechnung Geplante Kosten (fix für eine Beschäftigung) Zukunft Einfache Kostenkontrolle Flexible Plankostenrechnung Geplante Kosten (beschäftigungsabhängig) Zukunft

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Reporting im Controlling: Aufgaben, Arten und Beispiele

Das Reporting ist eine der Kernaufgaben des Controllings. Es umfasst die systematische Aufbereitung und Kommunikation entscheidungsrelevanter Informationen an das Management. Ohne ein funktionierendes Reporting fehlt der Geschäftsführung die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Aufgaben des Reportings Das Reporting erfüllt drei zentrale Funktionen: Es informiert die Entscheidungsträger über die aktuelle Unternehmenslage, es deckt Abweichungen von geplanten Zielen auf und es bildet die Basis für Steuerungsmaßnahmen. Damit ist das Reporting das Bindeglied zwischen der Abweichungsanalyse und dem operativen

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Budgetierung und Forecasting im Controlling: Methoden und Unterschiede

Budgetierung und Forecasting sind zwei der wichtigsten Planungsinstrumente im operativen Controlling. Ohne diese Instrumente hat das Management keinen Maßstab, um den Unternehmenserfolg zu messen. Budget vs. Forecast – der Unterschied Merkmal Budget Forecast Zeitpunkt Zu Jahresbeginn geplant Während des Jahres aktualisiert Zweck Zielvorgabe (Commitment) Erwartete Zielerreichung (Prognose) Häufigkeit Einmal jährlich Monatlich oder quartalsweise Verbindlichkeit Hoch – Abweichungen müssen begründet werden Niedrig – dient der Entscheidungsfindung Zeithorizont 1 Jahr (fix) Rollierend (z.B. immer 12 Monate voraus)

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