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Finanzcontrolling: Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen

Das Finanzcontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich auf die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage eines Unternehmens konzentriert. Es verbindet Liquiditätssicherung, Kapitalstrukturoptimierung und Rentabilitätsziele. Aufgaben des Finanzcontrollings Aufgabe Beschreibung Liquiditätssteuerung Sicherstellen der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit Kapitalstrukturplanung Optimierung des Verhältnisses von EK zu FK Investitionscontrolling Bewertung und Kontrolle von Investitionsprojekten Finanzplanung und -budgetierung Mittel- und langfristige Finanzierungsplanung Risikomanagement Identifikation und Steuerung finanzieller Risiken Reporting Bereitstellung von Finanzkennzahlen für das Management Wichtige Kennzahlen im Finanzcontrolling Kennzahl […]

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Plankostenrechnung Übungsaufgaben mit Lösungen: Starre und flexible Plankostenrechnung

Die Plankostenrechnung ist ein anspruchsvolles Thema in der Kostenrechnung. Diese Übungsaufgaben zeigen Schritt für Schritt, wie starre und flexible Plankostenrechnung funktionieren – mit vollständigen Lösungen für BWL-Klausuren. Aufgabe 1: Starre Plankostenrechnung Für eine Kostenstelle wurden folgende Plangrößen festgelegt: Planbeschäftigung: 1.000 Maschinenstunden Plankosten gesamt: 80.000 € Tatsächlich geleistete Maschinenstunden: 850 h; Istkosten: 72.000 € Berechne die Kostenabweichung nach der starren Plankostenrechnung. Lösung Aufgabe 1: Plankosten je Stunde = 80.000 / 1.000 = 80 €/h Verrechnete Plankosten

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Kostenträgerrechnung: Aufgaben, Methoden und Unterschied zur Kostenstellenrechnung

Die Kostenträgerrechnung ist die dritte Stufe der Kostenrechnung – nach Kostenartenrechnung und Kostenstellenrechnung. Sie beantwortet die Frage: Was kostet ein Produkt oder eine Leistung? Drei Stufen der Kostenrechnung Stufe Fragestellung Ergebnis 1. Kostenartenrechnung Welche Kosten fallen an? Kosten nach Art (Material, Personal, etc.) 2. Kostenstellenrechnung Wo fallen die Kosten an? Kosten nach Abteilungen/Kostenstellen (BAB) 3. Kostenträgerrechnung Wofür fallen die Kosten an? Kosten je Produkt, Auftrag, Dienstleistung Kostenträgerstückrechnung (Kalkulation) Die Kostenträgerstückrechnung ermittelt die Kosten pro Einheit

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Vertriebscontrolling: Definition, Aufgaben und Kennzahlen

Das Vertriebscontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich speziell mit der Planung, Steuerung und Kontrolle von Vertriebsaktivitäten beschäftigt. Es beantwortet die Frage: Welche Produkte, Kunden und Vertriebskanäle sind profitabel? Aufgaben des Vertriebscontrollings Aufgabe Beschreibung Umsatz- und Deckungsbeitragsanalyse Welche Produkte/Kunden tragen zum Gewinn bei? Verkaufsplanung und -budgetierung Umsatzziele und Budgets für Vertriebsteam festlegen Abweichungsanalyse Soll-Ist-Vergleich von Umsatz und Deckungsbeitrag Kundenrentabilitätsanalyse Welche Kunden sind profitabel? Vertriebskanalanalyse Effektivität verschiedener Vertriebswege vergleichen Wichtige Kennzahlen im Vertriebscontrolling Kennzahl Formel

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Investitionscontrolling: Grundlagen, Aufgaben und Instrumente

Das Investitionscontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle von Investitionsentscheidungen befasst. Es begleitet Investitionen von der ersten Idee bis zur abschließenden Erfolgskontrolle. Aufgaben des Investitionscontrollings Phase Aufgabe Instrumente Planung Investitionsbedarf identifizieren, Alternativen bewerten Kapitalwertmethode, Nutzwertanalyse Entscheidung Wirtschaftlichkeitsvergleich der Alternativen ROI-Analyse, interner Zinsfuß, Payback-Period Realisierung Budget- und Terminüberwachung während der Umsetzung Soll-Ist-Vergleich, Meilenstein-Controlling Nachrechnung Kontrolle der tatsächlichen vs. geplanten Ergebnisse Investitions-Nachrechnung, Abweichungsanalyse Methoden der Investitionsbewertung Das Investitionscontrolling nutzt dynamische

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Rolling Forecast: Definition, Ablauf und Vorteile gegenüber dem Jahresbudget

Der Rolling Forecast ist ein modernes Planungsinstrument im Controlling, das das starre Jahresbudget durch eine kontinuierliche, rollierende Planung ersetzt. Besonders in volatilen Märkten gewinnt er an Bedeutung. Was ist ein Rolling Forecast? Beim Rolling Forecast wird die Planungsperiode kontinuierlich nach vorne verschoben. Statt einmal im Jahr für die nächsten 12 Monate zu planen, wird monatlich oder quartalsweise der Planungshorizont um eine Periode verlängert. Das Unternehmen hat so immer eine aktuelle Vorschau für die nächsten 12–18

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Zero-Based Budgeting: Methode, Ablauf und Unterschied zur Fortschreibung

Zero-Based Budgeting (ZBB) ist eine Budgetierungsmethode, bei der jedes Jahr alle Ausgaben neu begründet werden müssen – unabhängig vom Vorjahresbudget. Ein modernes Controlling-Instrument für BWL-Studenten im 3.–4. Semester. Was ist Zero-Based Budgeting? Im Gegensatz zur klassischen Fortschreibungsbudgetierung (Vorjahresbudget ± Anpassung) startet ZBB bei Null. Jede Kostenstelle muss ihre Ausgaben vollständig rechtfertigen. Der Ansatz wurde in den 1970er Jahren von Peter Pyhrr bei Texas Instruments entwickelt und von US-Präsident Carter in der Bundesverwaltung eingesetzt. Traditionelle Budgetierung

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Grenzplankostenrechnung: Grundlagen, Aufbau und Unterschied zur Vollkostenrechnung

Die Grenzplankostenrechnung (GPK) ist ein modernes Kostenrechnungssystem, das Plankosten- und Grenzkosten-/Teilkostenrechnung kombiniert. Es ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Kostenrechnungssystem in der Praxis. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden bei der GPK nur variable Kosten auf die Kostenträger verrechnet – fixe Kosten werden als Periodenkosten behandelt. Grundprinzipien der Grenzplankostenrechnung Merkmal Grenzplankostenrechnung Kostenbasis Nur variable (Grenz-)Kosten werden auf Produkte verrechnet Fixkosten Werden als Periodenkosten separat ausgewiesen (nicht auf Produkte) Planorientierung Arbeitet mit Sollkosten (Plankostenansatz) Abweichungsanalyse Unterscheidet

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Target Costing – Zielkostenrechnung: Grundlagen, Methode und Beispiel

Das Target Costing (Zielkostenrechnung) ist ein marktorientiertes Kostenmanagement-Instrument, das im Gegensatz zur traditionellen Kalkulation vom Marktpreis ausgeht. Statt „Kosten + Gewinn = Preis“ gilt beim Target Costing: „Marktpreis – Zielgewinn = Zielkosten“. Diese Methode stammt ursprünglich aus Japan (Genka Kikaku) und wird heute weltweit eingesetzt. Das Grundprinzip des Target Costing Beim Target Costing wird der erlaubte Preis (Allowable Cost) vom Markt vorgegeben. Das Unternehmen muss seine Kosten so gestalten, dass es zu diesem Preis profitabel

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Normalkostenrechnung vs. Istkostenrechnung: Unterschiede und Anwendung

In der Kostenrechnung gibt es drei grundlegende Systeme, die sich nach dem Zeitbezug der verwendeten Kosten unterscheiden: die Istkostenrechnung, die Normalkostenrechnung und die Plankostenrechnung. Die Wahl des Systems beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit der Kalkulation und die Möglichkeit zur Kostenkontrolle. Vergleich der Kostenrechnungssysteme Merkmal Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Kostenbasis Tatsächlich angefallene Kosten Durchschnittswerte vergangener Perioden Zeitbezug Aktuelle Periode Mehrere vergangene Perioden Preisschwankungen Voll durchschlagend Geglättet Kalkulationspreise Schwanken von Periode zu Periode Stabil über längere Zeit Kostenkontrolle Eingeschränkt (kein

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