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Umsatz- und Absatzplanung im Controlling: Methoden, Beispiel und Verbindung zur Deckungsbeitragsrechnung

Die Umsatz- und Absatzplanung ist ein zentrales Instrument des operativen Controllings. Sie bildet die Grundlage für alle weiteren Teilpläne wie Produktions-, Personal- und Finanzplanung. Ohne realistische Umsatzplanung kann kein Gesamtbudget aufgestellt werden. Mehr zur Unternehmensplanung im Artikel Unternehmensplanung: Strategische und operative Planung. Was ist die Umsatzplanung? Die Umsatzplanung legt fest, welche Umsatzerlöse ein Unternehmen in einem Planungszeitraum erzielen soll. Sie ist Teil des Gesamtbudgets und basiert auf Absatzmengen, Preisen und dem Produktmix. Die Absatzplanung bestimmt

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Eigenfertigung vs. Fremdbezug (Make-or-Buy): Kritische Menge berechnen und qualitative Faktoren

Die Make-or-Buy-Entscheidung (oder: Eigenfertigung vs. Fremdbezug) ist eine klassische betriebswirtschaftliche Entscheidung: Soll das Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung selbst herstellen oder von einem externen Anbieter beziehen? Diese Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf Kosten, Flexibilität und strategische Ausrichtung. Mehr zu Controlling-Entscheidungen im Artikel Kosten-Nutzen-Analyse. Was ist eine Make-or-Buy-Entscheidung? Unternehmen stehen regelmäßig vor der Wahl, Komponenten, Dienstleistungen oder ganze Prozesse selbst zu erbringen (Make) oder extern zu beschaffen (Buy). Typische Anwendungsbereiche sind: Produktionsteile und Baugruppen, IT-Dienstleistungen,

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Erlösrechnung: Grundlagen, Aufbau, Erlösschmälerungen und Beispiel

Die Erlösrechnung ist ein zentrales Instrument des Controlling und der Kostenrechnung. Sie erfasst und analysiert alle Erlöse eines Unternehmens nach verschiedenen Kriterien – beispielsweise nach Produkten, Kunden, Regionen oder Vertriebswegen. Damit ergänzt sie die Kostenrechnung um die Erlösseite. Mehr zum Controlling im Artikel Vertriebscontrolling. Was ist die Erlösrechnung? Die Erlösrechnung systematisiert alle Einnahmen eines Unternehmens und macht sie analysierbar. Sie unterscheidet zwischen: Bruttoerlösen: Gesamte Verkaufspreise ohne Abzüge Erlösschmälerungen: Rabatte, Skonti, Boni, Retouren Nettoerlösen: Bruttoerlöse abzüglich

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Fixkostendeckungsrechnung: Stufenweise Deckungsbeitragsrechnung einfach erklärt mit Beispiel

Die Fixkostendeckungsrechnung (auch: stufenweise Fixkostendeckungsrechnung) ist eine Weiterentwicklung der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung. Sie ordnet Fixkosten stufenweise den Produkten, Produktgruppen und dem Gesamtunternehmen zu und gibt damit einen detaillierteren Einblick in die Ertragskraft einzelner Bereiche. Grundlagen dazu im Artikel Deckungsbeitrag Formel. Grundprinzip der Fixkostendeckungsrechnung In der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung werden alle Fixkosten als Block vom Gesamtdeckungsbeitrag abgezogen. Die Fixkostendeckungsrechnung unterscheidet hingegen zwischen: Produkteinzelkosten: Direkt einem Produkt zurechenbare Fixkosten (z. B. Rüstkosten, produktspezifische Maschinen) Produktgruppen-Fixkosten: Einer Produktgruppe zurechenbare Fixkosten

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Projektcontrolling: Aufgaben, Instrumente, Earned Value Analyse und Kennzahlen

Das Projektcontrolling überwacht und steuert Projekte hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität. Es ist ein eigenständiges Controllingfeld, das in der Praxis immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dieser Artikel erklärt Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen des Projektcontrollings mit konkreten Beispielen. Mehr zum Thema in unserem Artikel zu Operatives Controlling. Was ist Projektcontrolling? Projektcontrolling ist die Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten. Es sorgt dafür, dass Projekte im Zeit-, Kosten- und Qualitätsrahmen bleiben. Dabei unterscheidet man zwischen: Projektplanung: Festlegung

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Nutzwertanalyse: Methode, Berechnung und Beispiel für Entscheidungen in der BWL

Die Nutzwertanalyse ist eine Methode zur systematischen Bewertung von Entscheidungsalternativen anhand mehrerer Kriterien. Sie wird eingesetzt, wenn Entscheidungen nicht rein monetär bewertet werden können – z.B. bei Standortentscheidungen, Lieferantenauswahl oder Investitionen. Ablauf der Nutzwertanalyse in 5 Schritten Schritt Inhalt 1. Alternativen definieren Welche Optionen stehen zur Auswahl? 2. Kriterien festlegen Nach welchen Gesichtspunkten wird bewertet? 3. Gewichtung festlegen Welche Kriterien sind wie wichtig? (Summe = 100 %) 4. Teilnutzen bewerten Jede Alternative je Kriterium bewerten

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Unternehmensplanung: Strategische und operative Planung im Überblick

Die Unternehmensplanung umfasst alle systematischen Prozesse, mit denen ein Unternehmen seine zukünftige Entwicklung vorausdenkt und steuernd eingreift. Sie bildet die Grundlage für das Controlling und ist unverzichtbar für eine fundierte Unternehmenssteuerung. Planungshierarchie: Strategisch, taktisch, operativ Planungsebene Zeithorizont Inhalt Verantwortung Strategische Planung 3–10 Jahre Unternehmensziele, Geschäftsfelder, Marktposition Top-Management Taktische Planung 1–3 Jahre Ressourcenallokation, Investitionsplanung, Personalplanung Mittleres Management Operative Planung bis 1 Jahr Budget, Aktionspläne, Quartals- und Monatsziele Bereichsleiter Bestandteile der operativen Unternehmensplanung Die operative Planung umfasst

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Kosten-Nutzen-Analyse: Methode, Ablauf und Beispiel in der BWL

Die Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) ist ein Bewertungsverfahren, das alle relevanten Kosten und Nutzen einer Entscheidungsalternative systematisch gegenüberstellt und monetär bewertet. Sie findet Anwendung bei Investitionsentscheidungen, staatlichen Projekten und strategischen Unternehmensentscheidungen. Definition und Abgrenzung Verfahren Grundlage Anwendung Kosten-Nutzen-Analyse Alle Kosten und Nutzen monetär bewertet Öffentliche Projekte, Investitionen Kosten-Wirksamkeits-Analyse Kosten monetär, Nutzen in Mengeneinheiten Gesundheitswesen, Bildung Nutzwertanalyse Punktesystem, kein Geldwert erforderlich Standortentscheidungen, Lieferantenbewertung Ablauf einer Kosten-Nutzen-Analyse Eine vollständige KNA umfasst folgende Schritte: Schritt Inhalt 1. Problemdefinition Welche Entscheidung

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