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Pensionsrückstellungen: Berechnung, Bilanzierung und HGB vs. IFRS

Pensionsrückstellungen sind eine der bedeutendsten Positionen in deutschen Unternehmensbilanzen. Sie repräsentieren Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung und sind prüfungsrelevant im Bereich Jahresabschluss und IFRS-Rechnungslegung. Was sind Pensionsrückstellungen? Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Direktzusage gewährt, muss für die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen (Renten) bereits heute Rückstellungen bilden. Diese Rückstellungen wachsen Jahr für Jahr und können in großen Unternehmen Milliardenwerte erreichen (z.B. Volkswagen: über 20 Mrd. €). Bewertung nach HGB Nach HGB (§ 253 Abs. […]

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Grunderwerbsteuer: Berechnung, Steuersätze und Grundlagen für BWL-Studenten

Die Grunderwerbsteuer (GrESt) fällt beim Kauf von Grundstücken und Immobilien an. Für BWL-Studenten ist sie relevant im Bereich Steuerlehre und Jahresabschluss, wenn Unternehmen Grundstücke erwerben oder verkaufen. Was ist die Grunderwerbsteuer? Die Grunderwerbsteuer ist eine Verkehrsteuer, die beim Eigentumswechsel von Grundstücken und Gebäuden erhoben wird. Sie ist im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) geregelt und wird von den Bundesländern erhoben – daher variiert der Steuersatz je nach Bundesland. Steuersätze nach Bundesland (Stand 2025) Bundesland GrESt-Satz Bayern, Sachsen 3,5

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EBIT, EBITDA und EBT berechnen: Bedeutung und Unterschiede einfach erklärt

EBIT, EBITDA und EBT sind Gewinnkennzahlen, die in der Unternehmensanalyse und Jahresabschlussanalyse eine zentrale Rolle spielen. Sie sind Bestandteil der Formelsammlung für BWL-Klausuren. Überblick: Die Gewinnkennzahlen Kennzahl Bedeutung Formel EBT Earnings Before Taxes Jahresüberschuss + Steuern EBIT Earnings Before Interest and Taxes EBT + Zinsen (Zinsaufwand) EBITDA EBIT + Depreciation and Amortization EBIT + Abschreibungen EBITDAR EBITDA + Rent EBITDA + Miet-/Leasingaufwand Berechnung: Vom Umsatz zum Jahresüberschuss Position Betrag (€) Umsatzerlöse 1.000.000 – Herstellungskosten –

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Private Equity und Venture Capital: Grundlagen für BWL-Studenten

Private Equity und Venture Capital sind wichtige Finanzierungsformen für Unternehmen, die keinen Zugang zum öffentlichen Kapitalmarkt haben oder nicht an die Börse gehen wollen. Sie sind prüfungsrelevant in Finanzierungs- und Investitionsvorlesungen. Was ist Private Equity? Private Equity (PE) bezeichnet Eigenkapitalinvestitionen in nicht börsennotierte Unternehmen. PE-Gesellschaften sammeln Kapital von institutionellen Investoren (z.B. Pensionsfonds) in einem Fonds, kaufen Unternehmensanteile, verbessern das Unternehmen und verkaufen es nach einigen Jahren mit Gewinn (Exit). Was ist Venture Capital? Venture Capital

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Immaterielle Vermögensgegenstände: Bilanzierung und Bewertung nach HGB

Immaterielle Vermögensgegenstände (IVG) wie Patente, Software oder Markenrechte spielen in der modernen Wirtschaft eine immer größere Rolle. Die korrekte Bilanzierung nach HGB ist ein Prüfungsthema im 3.–4. Semester BWL. Was sind immaterielle Vermögensgegenstände? Immaterielle Vermögensgegenstände sind nicht körperliche, nicht monetäre Werte, die im Eigentum des Unternehmens stehen und wirtschaftlichen Nutzen erzeugen. Sie sind auf der Aktivseite des Anlagevermögens zu finden (§ 266 HGB). Arten immaterieller Vermögensgegenstände Kategorie Beispiele Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte Patente, Lizenzen, Warenzeichen

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Rolling Forecast: Definition, Ablauf und Vorteile gegenüber dem Jahresbudget

Der Rolling Forecast ist ein modernes Planungsinstrument im Controlling, das das starre Jahresbudget durch eine kontinuierliche, rollierende Planung ersetzt. Besonders in volatilen Märkten gewinnt er an Bedeutung. Was ist ein Rolling Forecast? Beim Rolling Forecast wird die Planungsperiode kontinuierlich nach vorne verschoben. Statt einmal im Jahr für die nächsten 12 Monate zu planen, wird monatlich oder quartalsweise der Planungshorizont um eine Periode verlängert. Das Unternehmen hat so immer eine aktuelle Vorschau für die nächsten 12–18

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Zero-Based Budgeting: Methode, Ablauf und Unterschied zur Fortschreibung

Zero-Based Budgeting (ZBB) ist eine Budgetierungsmethode, bei der jedes Jahr alle Ausgaben neu begründet werden müssen – unabhängig vom Vorjahresbudget. Ein modernes Controlling-Instrument für BWL-Studenten im 3.–4. Semester. Was ist Zero-Based Budgeting? Im Gegensatz zur klassischen Fortschreibungsbudgetierung (Vorjahresbudget ± Anpassung) startet ZBB bei Null. Jede Kostenstelle muss ihre Ausgaben vollständig rechtfertigen. Der Ansatz wurde in den 1970er Jahren von Peter Pyhrr bei Texas Instruments entwickelt und von US-Präsident Carter in der Bundesverwaltung eingesetzt. Traditionelle Budgetierung

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Fremdwährungsgeschäfte buchen: Kurs, Bewertung und Buchungssätze erklärt

In globalisierten Unternehmen entstehen täglich Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen. Durch Wechselkursveränderungen entstehen Kursgewinne oder -verluste, die buchhalterisch erfasst werden müssen. Dieses Thema ist ab dem 3. Semester BWL prüfungsrelevant. Grundlagen der Fremdwährungsbuchung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zunächst zum Transaktionskurs (Kurs am Tag der Buchung) in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Neubewertung nach dem Niederstwert-/Höchstwertprinzip (HGB). Position Kurs bei Zugang Kurs zum Stichtag Bewertung nach HGB Forderung in USD Transaktionskurs Niederstwertprinzip: wenn

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Mezzanine Kapital: Definition, Arten und Einsatz in der Unternehmensfinanzierung

Mezzanine Kapital ist eine hybride Finanzierungsform, die Eigenschaften von Eigen- und Fremdkapital kombiniert. Es füllt die Lücke zwischen klassischen Bankkrediten und Eigenkapital und ist besonders für Wachstumsfinanzierungen relevant. Was ist Mezzanine Kapital? Der Begriff „Mezzanine“ stammt aus dem Italienischen und bezeichnet ein Zwischengeschoss. In der Finanzierung steht er für Kapital, das in der Rangfolge zwischen Eigen- und Fremdkapital liegt: Es ist nachrangig gegenüber klassischen Bankdarlehen, aber vorrangig gegenüber Eigenkapitalgebern. Im Insolvenzfall wird Mezzanine-Kapital nach Fremdkapital,

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Factoring: Echtes und unechtes Factoring erklärt mit Beispiel und Buchung

Factoring ist ein wichtiges Finanzierungsinstrument, bei dem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor (Finanzdienstleister) verkauft werden. Es verbessert die Liquidität und reduziert das Ausfallrisiko. Ein prüfungsrelevantes Thema im Finanzierungs- und Rechnungswesen-Teil des BWL-Studiums. Was ist Factoring? Beim Factoring verkauft ein Unternehmen (Anschlusskunde) seine Forderungen gegenüber Kunden (Debitoren) an eine Factoringgesellschaft (Factor). Der Factor zahlt sofort den Großteil der Forderung aus (meist 80–90 %) und erhält später die volle Zahlung vom Debitor. Echtes vs.

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