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Rentabilitätskennzahlen Übungsaufgaben mit Lösungen: ROI, EK- und GK-Rentabilität

Rentabilitätskennzahlen zeigen, wie effizient ein Unternehmen eingesetztes Kapital oder Umsätze in Gewinn umwandelt. Diese Übungsaufgaben trainieren die wichtigsten Rentabilitätskennzahlen mit vollständigen Lösungen und Interpretationen. Die wichtigsten Rentabilitätskennzahlen im Überblick Kennzahl Formel Aussage Eigenkapitalrentabilität (EKR) Jahresüberschuss / Eigenkapital × 100 Rendite auf das EK der Gesellschafter Gesamtkapitalrentabilität (GKR) (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital × 100 Gesamtverzinsung des eingesetzten Kapitals Umsatzrentabilität (UR) Jahresüberschuss / Umsatz × 100 Gewinnmarge je Umsatz-Euro ROI (Return on Investment) Umsatzrentabilität × Kapitalumschlag […]

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Kapitalbedarfsrechnung: Formel, Berechnung und Beispiel

Die Kapitalbedarfsrechnung ermittelt, wie viel Kapital ein Unternehmen benötigt, um seinen Geschäftsbetrieb aufzubauen oder aufrechtzuerhalten. Sie ist ein wichtiges Instrument der Finanzplanung – sowohl bei Unternehmensgründungen als auch bei Expansionen. Was umfasst der Kapitalbedarf? Der Gesamtkapitalbedarf setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Komponente Beschreibung Beispiele Anlagenkapitalbedarf Einmaliger Kapitalbedarf für langfristige Vermögensgegenstände Maschinen, Gebäude, Fuhrpark, Lizenzen Umlaufkapitalbedarf Laufender Kapitalbedarf für den Betriebsablauf Vorräte, Forderungen, Kassenbestand Formel: Umlaufkapitalbedarf Den Umlaufkapitalbedarf berechnet man nach der Umschlagsdauer-Methode: Umlaufkapitalbedarf =

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Lagerkosten berechnen: Formel, Kostenarten und Optimierung mit Beispiel

Lagerkosten entstehen durch das Vorhalten von Waren oder Materialien im Lager. Sie sind ein zentrales Thema in der Beschaffungslogistik, der Kostenrechnung und dem Supply Chain Management. Wer Lagerkosten kennt und optimiert, kann erhebliche Einsparungen erzielen. Die Formel Lagerkosten = Ø Lagerbestand × Einstandspreis × Lagerkostensatz Variable Bedeutung Einheit Ø Lagerbestand Durchschnittlicher Lagerbestand im Zeitraum = (Maximalbestand + Minimalbestand) / 2 Stück Einstandspreis Beschaffungskosten je Einheit €/Stück Lagerkostensatz Gesamte Lagerkosten als % des Lagerwertes (typisch: 15–30

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Nettoumlaufvermögen (Working Capital): Formel, Berechnung und Interpretation

Das Nettoumlaufvermögen (englisch: Working Capital) ist eine der wichtigsten Liquiditätskennzahlen in der Betriebswirtschaft. Es zeigt, wie viel kurzfristiges Vermögen nach Abzug aller kurzfristigen Verbindlichkeiten verbleibt – und damit, ob ein Unternehmen seinen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Die Formel Nettoumlaufvermögen = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten Variable Bedeutung Einheit Umlaufvermögen Vorräte + Forderungen aus LuL + liquide Mittel + kurzfristige Wertpapiere € Kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus LuL + kurzfristige Bankschulden + sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten € Nettoumlaufvermögen Verbleibende

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Wertschöpfung berechnen: Formel, Beispiel und Bedeutung in der BWL

Die Wertschöpfung ist eine der zentralen Kennzahlen der Betriebswirtschaft. Sie misst, welchen wirtschaftlichen Mehrwert ein Unternehmen durch seine Tätigkeit erbringt – also was nach Abzug der Vorleistungen als eigene Leistung verbleibt. Die Formel Wertschöpfung = Bruttoproduktionswert – Vorleistungen Variable Bedeutung Einheit Bruttoproduktionswert Gesamter Umsatz inkl. Bestandsveränderungen und aktivierter Eigenleistungen € Vorleistungen Materialaufwand, Fremdleistungen, Energie – kurz: alle extern bezogenen Güter/Dienste € Wertschöpfung (netto) Bruttowertschöpfung – Abschreibungen € Berechnungsbeispiel Unternehmen X erzielt im Geschäftsjahr folgende Ergebnisse:

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Bestellmengenoptimierung (EOQ): Andlersche Losgrößenformel mit Beispiel

Die optimale Bestellmenge (Economic Order Quantity, EOQ) ist ein klassisches Konzept der Beschaffungslogistik. Sie gibt an, wie viel von einem Material auf einmal bestellt werden sollte, um die Gesamtkosten (Bestellkosten + Lagerkosten) zu minimieren. Die Formel (Andlersche Losgrößenformel) x* = √( 2 × d × K_f / (k_v × p) ) Variable Bedeutung Einheit x* Optimale Bestellmenge (Economic Order Quantity) Stück / Mengeneinheit d Jahresbedarf (Nachfragemenge) Stück/Jahr K_f Fixe Bestellkosten je Bestellung €/Bestellung k_v Variabler

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