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Zinseszins berechnen: Formel, Beispiele und Anwendung in der BWL

Der Zinseszins beschreibt das Phänomen, dass Zinsen, die auf ein Kapital anfallen, in der nächsten Periode ebenfalls verzinst werden. Dieser „Zinseszinseffekt“ ist fundamental für die Finanzmathematik und spielt eine zentrale Rolle bei Investitionsrechnungen, Altersvorsorge und Kreditberechnungen. Die Zinseszins-Formel K_n = K_0 × (1 + i)^n Variable Bedeutung Einheit K_n Endkapital nach n Perioden Euro K_0 Anfangskapital (Barwert) Euro i Zinssatz pro Periode (als Dezimalzahl: 5 % = 0,05) – n Anzahl der Perioden (Jahre) Jahre […]

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Leverage-Effekt: Definition, Formel und Berechnung mit Beispiel

Der Leverage-Effekt (Hebeleffekt) beschreibt die Wirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrentabilität. Solange die Gesamtkapitalrentabilität höher ist als der Fremdkapitalzinssatz, steigt die Eigenkapitalrentabilität mit zunehmendem Verschuldungsgrad. Dieses Prinzip ist fundamental für die Finanzierungsentscheidungen eines Unternehmens. Die Formel EK-Rentabilität = GK-Rentabilität + (GK-Rentabilität – FK-Zinssatz) × FK/EK Variable Bedeutung GK-Rentabilität Gesamtkapitalrentabilität (Rendite auf das gesamte Kapital) FK-Zinssatz Durchschnittlicher Fremdkapitalzinssatz FK/EK Verschuldungsgrad Beispielrechnung Ein Unternehmen hat ein Gesamtkapital von 500.000 € und eine GK-Rentabilität von 10 %. Der

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Break-Even-Punkt berechnen: Formel, Menge und Umsatz mit Beispiel

Der Break-Even-Punkt (Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht – die Erlöse decken genau die Gesamtkosten. Die Break-Even-Analyse ist eines der wichtigsten Planungsinstrumente und wird sowohl im Controlling als auch bei Existenzgründungen eingesetzt. Die Formeln Break-Even-Menge = Fixkosten / (Preis – variable Stückkosten) Break-Even-Menge = Fixkosten / Stückdeckungsbeitrag Break-Even-Umsatz = Fixkosten / Deckungsbeitragsquote Variable Bedeutung Formel Stückdeckungsbeitrag (db) Beitrag jedes Stücks zur Fixkostendeckung Preis – variable Stückkosten Deckungsbeitragsquote Anteil

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Kapitalerhöhung: Arten, Berechnung und Beispiele

Die Kapitalerhöhung ist ein Instrument der Eigenfinanzierung, bei dem ein Unternehmen sein Grundkapital (AG) oder Stammkapital (GmbH) erhöht. Für Aktiengesellschaften ist die Kapitalerhöhung besonders relevant, weil sie neue Aktien ausgeben und damit frisches Eigenkapital aufnehmen können. Das Thema verbindet die Finanzierungstheorie mit der Bilanzanalyse. Arten der Kapitalerhöhung bei der AG Art Beschreibung Zufluss von Mitteln? Ordentliche Kapitalerhöhung Ausgabe neuer Aktien gegen Einlagen Ja Genehmigte Kapitalerhöhung Vorstand wird ermächtigt, innerhalb von 5 Jahren Kapital zu erhöhen

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Annuitätenmethode: Berechnung und Vergleich von Investitionen

Die Annuitätenmethode ist ein Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung, das den Kapitalwert einer Investition in gleichmäßige jährliche Beträge (Annuitäten) umrechnet. Sie ergänzt die Kapitalwertmethode und ist besonders nützlich, wenn Investitionen mit unterschiedlicher Nutzungsdauer verglichen werden sollen. Die Formel Annuität = Kapitalwert × Annuitätenfaktor (ANF) ANF = r × (1 + r)^n / ((1 + r)^n – 1) Variable Bedeutung r Kalkulationszinssatz n Nutzungsdauer in Jahren ANF Annuitätenfaktor (auch: Wiedergewinnungsfaktor) Entscheidungsregel Annuität Entscheidung Annuität > 0 Investition

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Kapitalwert (NPV) Formel: Berechnung, Beispiel und Entscheidungsregel

Der Kapitalwert (Net Present Value, NPV) ist die zentrale Kennzahl der dynamischen Investitionsrechnung. Er gibt an, ob eine Investition den Unternehmenswert steigert oder vernichtet. Die Kapitalwertmethode diskontiert alle zukünftigen Zahlungen einer Investition auf den heutigen Zeitpunkt und vergleicht sie mit der Anfangsauszahlung. Die Formel NPV = -I₀ + Σ (CF_t / (1 + r)^t) Variable Bedeutung I₀ Anfangsinvestition (Auszahlung zum Zeitpunkt 0) CF_t Netto-Cashflow in Periode t r Kalkulationszinssatz (Diskontierungszinssatz) t Periode (Jahr) T Letzte

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Gesamtkapitalrentabilität berechnen: Formel, Beispiel und Interpretation

Die Gesamtkapitalrentabilität (auch: Return on Assets oder Gesamtkapitalrendite) misst, wie effizient ein Unternehmen sein gesamtes eingesetztes Kapital nutzt – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt. Damit ist sie eine der wichtigsten Kennzahlen der Bilanzanalyse und ergänzt die Eigenkapitalrentabilität. Die Formel Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital × 100 Variable Bedeutung Quelle Jahresüberschuss Gewinn nach Steuern GuV Fremdkapitalzinsen Gezahlte Zinsen auf Fremdkapital GuV (Zinsaufwand) Gesamtkapital Bilanzsumme (EK + FK) Bilanz Die Fremdkapitalzinsen

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Unternehmensbewertung: Methoden, Verfahren und Beispiele

Die Unternehmensbewertung ist ein zentrales Thema in der Betriebswirtschaftslehre und besonders relevant bei Unternehmenskäufen, Fusionen, Börsengängen oder Erbschaften. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens möglichst objektiv zu ermitteln. In der Praxis kommen verschiedene Bewertungsverfahren zum Einsatz, die sich in ihrem Ansatz grundlegend unterscheiden. Die drei Hauptverfahren im Überblick Verfahren Grundprinzip Typische Anwendung Ertragswertverfahren Barwert zukünftiger Erträge KMU, Praxis in Deutschland (IDW S1) DCF-Verfahren Barwert zukünftiger Free Cash Flows Internationale Bewertungen, M&A Substanzwertverfahren Summe

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WACC berechnen: Gewichteter Kapitalkostensatz einfach erklärt

Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) ist eine der wichtigsten Kennzahlen in der Unternehmensfinanzierung. Er gibt die durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens an – also den Mindestzinssatz, den ein Unternehmen mit seinen Investitionen erwirtschaften muss, um die Ansprüche aller Kapitalgeber zu erfüllen. In der Kapitalwertmethode dient der WACC häufig als Diskontierungszinssatz. Die WACC-Formel WACC = (EK / GK) × r_EK + (FK / GK) × r_FK × (1 – s) Variable Bedeutung Erklärung EK Eigenkapital

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Verschuldungsgrad berechnen: Formel, Beispiel und Interpretation

Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital und ist eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Kapitalstruktur eines Unternehmens. Kreditgeber nutzen ihn zur Bonitätsbeurteilung, Investoren zur Risikoeinschätzung. Die Formel Verschuldungsgrad = Fremdkapital ÷ Eigenkapital × 100 Variable Bedeutung Fundstelle Fremdkapital Alle Schulden (kurz- und langfristig) Passivseite der Bilanz Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Gewinnvortrag Passivseite der Bilanz Verschuldungsgrad Verhältnis FK zu EK Ergebnis in % Beispielrechnung Bilanz: Eigenkapital 400.000 €, Fremdkapital 600.000 €

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