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Leasing: Operate Lease vs. Finance Lease – Bilanzierung und Buchung erklärt

Leasing ist eine wichtige Finanzierungsalternative zum Kauf. Die korrekte bilanzielle Behandlung – wer aktiviert das Leasingobjekt? – ist ein häufiges Prüfungsthema in Rechnungswesen und Jahresabschluss. Was ist Leasing? Beim Leasing stellt der Leasinggeber (z.B. eine Leasinggesellschaft) dem Leasingnehmer (z.B. ein Unternehmen) einen Gegenstand für eine bestimmte Zeit gegen Zahlung von Leasingraten zur Verfügung. Die zentrale bilanzielle Frage: Wer muss das Leasingobjekt aktivieren? Abgrenzung: Operate Lease vs. Finance Lease Kriterium Operate Lease Finance Lease Wirtschaftliches Eigentum […]

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Steuerliche Verlustverrechnung: Verlustvortrag und Verlustrücktrag erklärt

Wenn ein Unternehmen oder eine Privatperson in einem Jahr Verluste macht, können diese steuerlich verrechnet werden – entweder mit Gewinnen der Vergangenheit (Verlustrücktrag) oder der Zukunft (Verlustvortrag). Dieses Thema ist relevant für BWL-Studenten ab dem 3. Semester. Grundprinzip der Verlustverrechnung Das Steuerrecht folgt dem Prinzip der steuerlichen Leistungsfähigkeit: Wer dauerhaft Verluste macht, soll keine Steuern zahlen müssen. Deshalb erlaubt das EStG und KStG, Verluste mit Gewinnen anderer Perioden zu verrechnen. Verlustrücktrag (§ 10d Abs. 1

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Goodwill: Entstehung, Bilanzierung und Abschreibung nach HGB und IFRS

Der Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) ist ein wichtiges Thema im Jahresabschluss und der Konzernrechnungslegung. Dieser Artikel erklärt, wie Goodwill entsteht, wann er aktiviert werden darf und wie er nach HGB und IFRS behandelt wird. Was ist Goodwill? Goodwill ist der Betrag, um den der Kaufpreis eines Unternehmens den Fair Value der identifizierbaren Nettovermögenswerte übersteigt. Er repräsentiert immaterielle Werte wie Kundenstamm, Marke, Mitarbeiter-Know-how und Synergien, die sich nicht einzeln bewerten lassen. Formel: Goodwill = Kaufpreis −

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Bewertungsmaßstäbe in der Bilanz: Anschaffungs- und Herstellungskosten erklärt

Damit Vermögensgegenstände und Schulden korrekt in der Bilanz erscheinen, müssen sie bewertet werden. Der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung nach HGB bestimmt, welche Maßstäbe anzuwenden sind. Das Thema ist prüfungsrelevant ab dem 2. Semester. Übersicht der Bewertungsmaßstäbe nach HGB Bewertungsmaßstab Anwendung Grundsatz Anschaffungskosten (AK) Extern erworbene Vermögensgegenstände Höchstwert bei Zugang Herstellungskosten (HK) Selbst hergestellte Vermögensgegenstände Pflichtbestandteile + optionale Bestandteile Beizulegender Zeitwert Abschreibungspflicht bei dauerhafter Wertminderung Niederstwertprinzip Nennbetrag Forderungen und Verbindlichkeiten Nominalwert Anschaffungskosten (AK) Die Anschaffungskosten umfassen

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Skonto buchen: Buchungssätze mit Beispielen für Einkauf und Verkauf

Skonto ist ein Preisnachlass bei schneller Zahlung. Das korrekte Buchen von Skonti – beim Einkauf (Lieferantenskonto) und beim Verkauf (Kundenskonto) – gehört zur Prüfungsvorbereitung im Rechnungswesen. Dieser Artikel erklärt alle relevanten Buchungssätze mit Beispielen. Was ist Skonto? Skonto ist ein prozentualer Abzug vom Rechnungsbetrag, der gewährt wird, wenn innerhalb einer kürzeren Frist gezahlt wird. Typisches Zahlungsziel: „2/10 netto 30″ bedeutet: 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, ansonsten voller Betrag fällig innerhalb von

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Kreditorenbuchhaltung: Lieferantenrechnungen buchen und verwalten

Die Kreditorenbuchhaltung ist das Gegenstück zur Debitorenbuchhaltung und befasst sich mit allen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Sie ist ein Pflichtthema im BWL-Studium ab dem 2. Semester. Was ist Kreditorenbuchhaltung? „Kreditoren“ sind die Gläubiger eines Unternehmens – also Lieferanten, die noch auf Bezahlung warten. Die Kreditorenbuchhaltung erfasst alle Eingangsrechnungen, überwacht Zahlungsfristen und verwaltet offene Verbindlichkeiten. Sie arbeitet eng mit dem Einkauf und der Finanzbuchhaltung zusammen. Buchungsvorgänge in der Kreditorenbuchhaltung Vorgang Soll Haben Eingangsrechnung (netto + 19 %

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Debitorenbuchhaltung: Forderungen buchen, verwalten und überwachen

Die Debitorenbuchhaltung ist ein zentraler Bereich des externen Rechnungswesens. Sie erfasst alle Forderungen gegenüber Kunden und überwacht den Zahlungseingang. Für BWL-Studenten ist sie ab dem 2. Semester relevant. Was ist Debitorenbuchhaltung? Der Begriff „Debitor“ stammt vom lateinischen „debere“ (schulden). Debitoren sind die Kunden, die dem Unternehmen noch Geld schulden – also offene Rechnungen haben. Die Debitorenbuchhaltung umfasst das Buchen von Ausgangsrechnungen, die Überwachung der Zahlungseingänge und das Mahnwesen. Sie arbeitet eng mit der Kreditorenbuchhaltung (Lieferantenrechnungen)

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Kuppelkalkulation: Restwertmethode und Marktpreismethode einfach erklärt

Die Kuppelkalkulation kommt bei der Herstellung von Kuppelprodukten (Nebenerzeugnissen) zum Einsatz. Sie beantwortet die Frage: Wie werden die Gesamtkosten auf Haupt- und Nebenprodukte verteilt? Ein prüfungsrelevantes Thema im 3.–4. Semester BWL. Was sind Kuppelprodukte? Kuppelprodukte entstehen zwangsläufig im selben Produktionsprozess. Beispiele: Bei der Erdölraffinerie entstehen Benzin, Diesel, Heizöl und Bitumen gleichzeitig. Bei der Milchverarbeitung entstehen Vollmilch, Magermilch und Molke nebeneinander. Die Kosten lassen sich nicht direkt einzelnen Produkten zuordnen. Methoden der Kuppelkalkulation Methode Vorgehen Anwendung

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Zinsrechnung Übungsaufgaben mit Lösungen: Einfache und zusammengesetzte Verzinsung

Zinsrechnung ist grundlegend für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen in der BWL. Diese Übungsaufgaben trainieren einfache Verzinsung, Zinseszins und die Barwertberechnung. Formeln im Überblick Formel Anwendung K_n = K_0 × (1 + i×n) Einfache Verzinsung (lineare Aufzinsung) K_n = K_0 × (1 + i)^n Zinseszins (exponentielle Aufzinsung) K_0 = K_n ÷ (1 + i)^n Barwert (Abzinsung/Diskontierung) Aufgabe 1: Einfache Verzinsung Ein Kapital von 8.000 € wird für 3 Jahre zu einem jährlichen Zinssatz von 4 % angelegt.

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Kalkulation Übungsaufgaben mit Lösungen: Zuschlags- und Divisionskalkulation

Die Kalkulation dient der Ermittlung der Selbstkosten und des Angebotspreises. Diese Übungsaufgaben decken die wichtigsten Kalkulationsverfahren ab: Zuschlagskalkulation, Divisionskalkulation und die Kuppelkalkulation. Aufgabe 1: Einstufige Zuschlagskalkulation Ein Industriebetrieb hat folgende Daten für die Herstellung von Produkt X (je Stück): Fertigungsmaterial 40 €, Fertigungslohn 30 €, Materialgemeinkosten 20 %, Fertigungsgemeinkosten 150 %, Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten 15 % der Herstellkosten. Berechne den Selbstkostenpreis. Lösung Aufgabe 1: Position Berechnung Betrag Fertigungsmaterial gegeben 40,00 € + Materialgemeinkosten (20 %)

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