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BWA – Betriebswirtschaftliche Auswertung: Aufbau, Lesen und Interpretation

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung – kurz BWA – ist eine monatliche Ergebnisübersicht, die Unternehmer und Steuerberater nutzen, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zeitnah zu beurteilen. Sie ist kein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses, aber ein unverzichtbares Steuerungsinstrument in der Praxis. Was ist die BWA? Die BWA wird monatlich oder quartalsweise aus den Buchhaltungsdaten erstellt. Sie zeigt Erlöse, Kosten und vorläufiges Betriebsergebnis – oft schon wenige Wochen nach Ende des Berichtsmonats. Im Gegensatz zum Jahresabschluss ist sie nicht […]

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Verrechnungspreise: Definition, Methoden und Bedeutung im Konzern

Verrechnungspreise – auch Transferpreise genannt – sind interne Preise, die zwischen verbundenen Unternehmen eines Konzerns für den internen Leistungsaustausch berechnet werden. Sie sind sowohl in der Betriebswirtschaft als auch im internationalen Steuerrecht von großer Bedeutung. Definition und Zweck von Verrechnungspreisen Wenn eine Konzernmutter ihrer Tochtergesellschaft Waren, Dienstleistungen, Patente oder Finanzmittel zur Verfügung stellt, muss ein interner Preis festgelegt werden. Dieser Preis beeinflusst: Bereich Auswirkung Steuerliche Gewinnverteilung Hohe Preise verschieben Gewinn in Niedrigsteuerländer Unternehmenssteuerung Beurteilung der

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Treasury und Cash Management: Liquiditätssteuerung und Finanzplanung im Unternehmen

Treasury und Cash Management bezeichnen die betriebswirtschaftliche Disziplin, die sich mit der Steuerung und Optimierung der Liquidität im Unternehmen befasst. Für BWL-Studenten relevant: Treasury ist eng mit Finanzcontrolling, Liquiditätsplanung und Risikosteuerung verknüpft. Was ist Treasury? Das Treasury (von engl. „Schatzkammer“) ist eine Funktion im Finanzbereich, die sich mit der Verwaltung von Finanzmitteln, Fremdkapital und Risiken befasst. In größeren Unternehmen gibt es dafür eine eigene Abteilung. Kernanliegen: Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit Optimierung der Finanzierungskosten Steuerung von

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Kostenstellencontrolling: Aufgaben, Verantwortung und Soll-Ist-Vergleich

Das Kostenstellencontrolling ist ein wichtiges Instrument zur Überwachung und Steuerung von Kosten auf Kostenstellenebene. Es bildet die Grundlage für die Abweichungsanalyse und hilft dabei, Kostentreiber zu identifizieren und Einsparungspotenziale zu erschließen. Was ist eine Kostenstelle? Eine Kostenstelle ist ein Bereich des Unternehmens, dem Kosten zugeordnet werden. Sie ist die kleinste organisatorische Abrechnungseinheit in der Kostenrechnung. Typische Kostenstellen sind: Fertigungsstellen (Drehen, Schweißen, Montage) Hilfskostenstellen (Fuhrpark, Kantine, IT) Verwaltungsstellen (Buchhaltung, Personalwesen) Vertriebsstellen (Außendienst, Marketing) Aufgaben des Kostenstellencontrollings

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Abweichungsanalyse im Controlling: Soll-Ist-Vergleich, Arten und Berechnungsbeispiel

Die Abweichungsanalyse ist ein zentrales Instrument des operativen Controllings. Sie zeigt, warum geplante Ergebnisse nicht erreicht wurden – und gibt damit wichtige Impulse für Korrekturmaßnahmen. Als BWL-Student begegnest du ihr in der Kostenrechnung, im Budget-Controlling und in der Plankostenrechnung. Was ist eine Abweichungsanalyse? Die Abweichungsanalyse (auch: Soll-Ist-Vergleich) vergleicht den Ist-Wert (tatsächlich eingetreten) mit dem Soll-Wert (geplant oder budgetiert). Die Differenz wird als Abweichung bezeichnet und nach Ursachen aufgeschlüsselt. Abweichung = Ist-Wert – Soll-Wert Eine positive

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Prozesskostenrechnung: Grundlagen, Ablauf und Beispiel

Die Prozesskostenrechnung (PKR) ist eine moderne Methode der Kostenrechnung, die Gemeinkosten nicht pauschal auf Produkte verteilt, sondern gezielt nach den verursachten Prozessen. Besonders in Unternehmen mit hohem Gemeinkostenanteil – wie Dienstleistern oder Handelsunternehmen – bietet sie ein realistischeres Bild der tatsächlichen Kosten. Warum Prozesskostenrechnung? Traditionelle Kalkulationsverfahren (Zuschlagskalkulation) verteilen Gemeinkosten über pauschale Zuschläge auf Basis von Lohnkosten oder Materialkosten. Das führt zu Verzerrungen: Standardprodukte mit geringem Bearbeitungsaufwand werden zu teuer kalkuliert, Sonderprodukte zu günstig. Die Prozesskostenrechnung

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Personalcontrolling: Aufgaben, Kennzahlen und Instrumente

Das Personalcontrolling ist ein Teilbereich des betrieblichen Controllings, der sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle aller personalwirtschaftlichen Aktivitäten befasst. Es liefert Informationen, um Personalentscheidungen fundiert zu treffen und Ressourcen effizient einzusetzen. Definition und Ziele Das Personalcontrolling verfolgt zwei Hauptziele: Informationsziel: Bereitstellung entscheidungsrelevanter Personaldaten für das Management Steuerungsziel: Optimierung des Personaleinsatzes hinsichtlich Kosten, Qualität und Effizienz Aufgaben des Personalcontrollings Aufgabenbereich Beschreibung Personalplanung Bedarfsermittlung: Wie viele Mitarbeiter mit welcher Qualifikation? Personalkosten-Controlling Überwachung der Personalkosten, Soll-Ist-Vergleich Personalentwicklung

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Finanzcontrolling: Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen

Das Finanzcontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich auf die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage eines Unternehmens konzentriert. Es verbindet Liquiditätssicherung, Kapitalstrukturoptimierung und Rentabilitätsziele. Aufgaben des Finanzcontrollings Aufgabe Beschreibung Liquiditätssteuerung Sicherstellen der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit Kapitalstrukturplanung Optimierung des Verhältnisses von EK zu FK Investitionscontrolling Bewertung und Kontrolle von Investitionsprojekten Finanzplanung und -budgetierung Mittel- und langfristige Finanzierungsplanung Risikomanagement Identifikation und Steuerung finanzieller Risiken Reporting Bereitstellung von Finanzkennzahlen für das Management Wichtige Kennzahlen im Finanzcontrolling Kennzahl

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Plankostenrechnung Übungsaufgaben mit Lösungen: Starre und flexible Plankostenrechnung

Die Plankostenrechnung ist ein anspruchsvolles Thema in der Kostenrechnung. Diese Übungsaufgaben zeigen Schritt für Schritt, wie starre und flexible Plankostenrechnung funktionieren – mit vollständigen Lösungen für BWL-Klausuren. Aufgabe 1: Starre Plankostenrechnung Für eine Kostenstelle wurden folgende Plangrößen festgelegt: Planbeschäftigung: 1.000 Maschinenstunden Plankosten gesamt: 80.000 € Tatsächlich geleistete Maschinenstunden: 850 h; Istkosten: 72.000 € Berechne die Kostenabweichung nach der starren Plankostenrechnung. Lösung Aufgabe 1: Plankosten je Stunde = 80.000 / 1.000 = 80 €/h Verrechnete Plankosten

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