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Kapitalflussrechnung (Cash-Flow-Statement): Aufbau, Pflicht und Beispiel

Die Kapitalflussrechnung (auch Cash-Flow-Statement oder Cash-Flow-Rechnung) ist neben Bilanz und GuV ein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses für kapitalmarktorientierte Unternehmen. Sie zeigt, woher das Geld kommt und wofür es verwendet wird – und ergänzt damit den Cash Flow um eine strukturierte Aufgliederung. Struktur der Kapitalflussrechnung Bereich Inhalt Typisches Vorzeichen gesundes Unternehmen Operativer Bereich Zahlungsströme aus dem laufenden Geschäft Positiv (+) Investitionsbereich Investitionen in AV, Desinvestitionen Negativ (–) Finanzierungsbereich Kapitalaufnahme, Tilgungen, Dividenden Variabel = Veränderung Finanzmittelfonds Summe aller […]

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Rückstellungen: Arten, Bilanzierung und Buchung nach HGB

Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die dem Grunde, der Höhe oder dem Zeitpunkt nach ungewiss sind. Sie werden auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen und sind ein wichtiges Instrument der Jahresabschluss-Erstellung nach HGB. Arten von Rückstellungen (§ 249 HGB) Art Pflicht oder Wahlrecht? Beispiele Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten Pflicht Prozessrisiken, Garantieverpflichtungen, Pensionen Drohverlustrückstellungen Pflicht Verlustbringende schwebende Geschäfte Aufwandsrückstellungen Wahlrecht (§ 249 Abs. 2) Instandhaltung, die im Folgejahr nachgeholt wird Buchung von Rückstellungen Bildung der Rückstellung (Aufwand entsteht):

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Strategisches Controlling: Definition, Instrumente und Unterschied zum operativen Controlling

Strategisches Controlling sichert die langfristige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens. Es unterstützt das Management bei der Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle von Strategien. Im Gegensatz zum operativen Controlling liegt der Fokus nicht auf Kosten und Gewinnen, sondern auf Erfolgspotenzial und Wettbewerbsfähigkeit. Strategisches vs. operatives Controlling im Vergleich Kriterium Strategisches Controlling Operatives Controlling Zeithorizont Langfristig (3–10 Jahre) Kurzfristig (≤ 1 Jahr) Ziel Erfolgspotenziale aufbauen Erfolg realisieren Fokus Chancen & Risiken im Umfeld Kosten, Erlöse, Liquidität Kenngrößen Marktanteil, Kundenzufriedenheit, Innovationsrate

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HGB vs. IFRS: Die wichtigsten Unterschiede für BWL-Studenten

HGB (Handelsgesetzbuch) und IFRS (International Financial Reporting Standards) sind die beiden wichtigsten Rechnungslegungssysteme in Deutschland. Während HGB vor allem für den Gläubigerschutz konzipiert ist, stehen bei IFRS die Informationsbedürfnisse von Investoren im Vordergrund. Das Verständnis beider Systeme ist für BWL-Studenten ab dem 3. Semester essenziell. Als Grundlage empfehlen wir den Artikel zur handelsrechtlichen vs. steuerrechtlichen Bilanzierung. HGB vs. IFRS – Systematischer Vergleich Kriterium HGB IFRS Zweck Gläubigerschutz, Ausschüttungsbemessung Investoreninformation, Entscheidungsnützlichkeit Anwendungspflicht Alle deutschen Unternehmen Börsennotierte

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Cash Flow berechnen: Direkte und indirekte Methode mit Beispiel

Der Cash Flow zeigt, wie viel liquide Mittel ein Unternehmen in einer Periode tatsächlich erwirtschaftet hat. Anders als der Gewinn ist der Cash Flow nicht durch Abschreibungen oder Rückstellungen beeinflusst – er zeigt die echte Zahlungskraft. Im Controlling und der Bilanzanalyse ist er unverzichtbar. Arten des Cash Flows Art Beschreibung Formel Operativer CF Aus dem laufenden Geschäft Einzahlungen – Auszahlungen aus lfd. Geschäft Investitions-CF Aus Investitionen und Desinvestitionen Einzahlungen – Auszahlungen aus Investitionen Finanzierungs-CF Aus

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Eigenkapitalrentabilität berechnen: Formel, Beispiel und Leverage-Effekt

Die Eigenkapitalrentabilität (EKR) zeigt, wie viel Gewinn ein Unternehmen je eingesetztem Euro Eigenkapital erzielt. Sie ist aus Sicht der Anteilseigner die wichtigste Rentabilitätskennzahl und eng mit dem ROI verwandt. Die Formel Eigenkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss ÷ Eigenkapital) × 100 Variable Bedeutung Fundstelle in der Bilanz/GuV Jahresüberschuss Gewinn nach Steuern GuV, letzte Zeile Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Gewinnvortrag Passivseite der Bilanz EKR Eigenkapitalrendite Ergebnis in % Beispielrechnung Jahresüberschuss: 120.000 €, Eigenkapital: 800.000 € EKR =

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Liquiditätsgrade 1, 2 und 3: Formel, Berechnung und Interpretation

Die Liquiditätsgrade messen, ob ein Unternehmen seinen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Sie sind wichtige Kennzahlen der Bilanzanalyse und des Working Capital Managements. Die drei Liquiditätsgrade – Formeln Grad Name Formel Richtwert Liquidität 1. Grades Barliquidität / Cash Ratio (Zahlungsmittel ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 20–50 % Liquidität 2. Grades Quick Ratio ((Zahlungsmittel + kurzfristige Forderungen) ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 100 % Liquidität 3. Grades Current Ratio (Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 150–200 %

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ROI – Return on Investment: Formel, Berechnung und Du Pont-Schema

Der Return on Investment (ROI) ist eine der meistgenutzten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Er misst die Rendite auf das eingesetzte Kapital und zeigt, wie effizient ein Unternehmen oder eine Investition Kapital einsetzt. Der ROI ist zentrales Thema im Controlling und Teil der Bilanzanalyse. Die ROI-Formel ROI = (Gewinn ÷ investiertes Kapital) × 100 Variable Bedeutung Einheit Gewinn Jahresüberschuss oder EBIT Euro Investiertes Kapital Gesamtkapital oder eingesetztes Kapital Euro ROI Kapitalrendite Prozent (%) Du Pont-Schema: ROI aufgespalten Das

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Vorsteuer und Vorsteuerabzug: Buchung, Berechnung und Beispiel

Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmer beim Kauf von Waren und Dienstleistungen zahlt. Da Unternehmer die Umsatzsteuer nur durchleiten, können sie gezahlte Vorsteuer vom Finanzamt zurückfordern – das nennt sich Vorsteuerabzug. Dieses System ist für BWL-Studenten in der Kosten- und Steuerrechnung fundamental. Als Grundlage lies zunächst unseren Artikel zu den Grundlagen der Umsatzsteuer. Vorsteuer vs. Umsatzsteuer – der Unterschied Begriff Wer zahlt? Richtung Auswirkung Umsatzsteuer (USt) Unternehmer an Finanzamt Abführung Schuld an Finanzamt

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Gewerbesteuer: Berechnung, Hebesatz und Freibetrag einfach erklärt

Die Gewerbesteuer (GewSt) ist eine der wichtigsten Unternehmenssteuern in Deutschland. Sie wird von Städten und Gemeinden erhoben und ist für Gewerbebetriebe verpflichtend. BWL-Studenten müssen die Berechnung und die Besonderheiten der Gewerbesteuer verstehen. Als Ergänzung empfehlen wir die Artikel zu Körperschaftsteuer und Einkommensteuer. Wer zahlt Gewerbesteuer? Alle Gewerbebetriebe in Deutschland sind gewerbesteuerpflichtig – das sind GmbH, AG, OHG, KG und Einzelunternehmen. Freiberufler (Ärzte, Anwälte, Steuerberater) und Land- und Forstwirte zahlen keine Gewerbesteuer. Berechnung der Gewerbesteuer –

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