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Unternehmensbewertung: Methoden, Verfahren und Beispiele

Die Unternehmensbewertung ist ein zentrales Thema in der Betriebswirtschaftslehre und besonders relevant bei Unternehmenskäufen, Fusionen, Börsengängen oder Erbschaften. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens möglichst objektiv zu ermitteln. In der Praxis kommen verschiedene Bewertungsverfahren zum Einsatz, die sich in ihrem Ansatz grundlegend unterscheiden. Die drei Hauptverfahren im Überblick Verfahren Grundprinzip Typische Anwendung Ertragswertverfahren Barwert zukünftiger Erträge KMU, Praxis in Deutschland (IDW S1) DCF-Verfahren Barwert zukünftiger Free Cash Flows Internationale Bewertungen, M&A Substanzwertverfahren Summe […]

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WACC berechnen: Gewichteter Kapitalkostensatz einfach erklärt

Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) ist eine der wichtigsten Kennzahlen in der Unternehmensfinanzierung. Er gibt die durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens an – also den Mindestzinssatz, den ein Unternehmen mit seinen Investitionen erwirtschaften muss, um die Ansprüche aller Kapitalgeber zu erfüllen. In der Kapitalwertmethode dient der WACC häufig als Diskontierungszinssatz. Die WACC-Formel WACC = (EK / GK) × r_EK + (FK / GK) × r_FK × (1 – s) Variable Bedeutung Erklärung EK Eigenkapital

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Budgetierung und Forecasting im Controlling: Methoden und Unterschiede

Budgetierung und Forecasting sind zwei der wichtigsten Planungsinstrumente im operativen Controlling. Ohne diese Instrumente hat das Management keinen Maßstab, um den Unternehmenserfolg zu messen. Budget vs. Forecast – der Unterschied Merkmal Budget Forecast Zeitpunkt Zu Jahresbeginn geplant Während des Jahres aktualisiert Zweck Zielvorgabe (Commitment) Erwartete Zielerreichung (Prognose) Häufigkeit Einmal jährlich Monatlich oder quartalsweise Verbindlichkeit Hoch – Abweichungen müssen begründet werden Niedrig – dient der Entscheidungsfindung Zeithorizont 1 Jahr (fix) Rollierend (z.B. immer 12 Monate voraus)

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Lohnsteuer und Lohnbuchhaltung: Grundlagen für BWL-Studenten

Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Arbeitslohn. Der Arbeitgeber behält sie ein und führt sie direkt ans Finanzamt ab. Für BWL-Studenten ist das Verständnis der Lohnbuchhaltung wichtig, da Personalkosten oft der größte Kostenblock sind. Als Grundlage lies unseren Artikel zur Einkommensteuer. Ablauf der Lohnsteuerberechnung Schritt Position Beispiel 1 Bruttogehalt 3.500 € 2 – Sozialversicherungsbeiträge (AN-Anteil ca. 20 %) – 700 € 3 – Lohnsteuer (je nach Steuerklasse) – 420 € 4 –

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Investitionsrechnung Aufgaben mit Lösungen: Kapitalwert, Annuität und interner Zinsfuß

Die Investitionsrechnung bewertet, ob eine Investition wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese Übungsaufgaben decken die wichtigsten dynamischen Methoden ab: Kapitalwert, Annuitätenmethode und interner Zinsfuß – allesamt Klausurklassiker ab dem 2. Semester. Theoretische Grundlagen findest du in: Kapitalwertmethode. Aufgabe 1: Kapitalwert berechnen Investitionskosten: 100.000 € (t=0), jährliche Überschüsse: 30.000 € für 5 Jahre, Kalkulationszinssatz: 8 %, kein Restwert. Berechne den Kapitalwert. Lösung Aufgabe 1: Formel: KW = –I₀ + CF × KBF (Kapitalbarwertfaktor) KBF = (1 – (1+i)^–n)

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Verschuldungsgrad berechnen: Formel, Beispiel und Interpretation

Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital und ist eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Kapitalstruktur eines Unternehmens. Kreditgeber nutzen ihn zur Bonitätsbeurteilung, Investoren zur Risikoeinschätzung. Die Formel Verschuldungsgrad = Fremdkapital ÷ Eigenkapital × 100 Variable Bedeutung Fundstelle Fremdkapital Alle Schulden (kurz- und langfristig) Passivseite der Bilanz Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Gewinnvortrag Passivseite der Bilanz Verschuldungsgrad Verhältnis FK zu EK Ergebnis in % Beispielrechnung Bilanz: Eigenkapital 400.000 €, Fremdkapital 600.000 €

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Jahresabschluss Aufgaben mit Lösungen: Bilanz und GuV erstellen

Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Diese Übungsaufgaben zeigen dir, wie du aus Buchungsdaten einen vollständigen Jahresabschluss erstellst – ein zentrales Prüfungsthema ab dem 2. Semester. Grundlagen findest du in: Jahresabschluss: Bilanz, GuV und Anhang. Aufgabe 1: Bilanzgleichung prüfen Ein Unternehmen hat folgende Bilanzpositionen: Aktiva: Gebäude 200.000 €, Maschinen 80.000 €, Vorräte 30.000 €, Forderungen 25.000 €, Bank 15.000 € Passiva: Eigenkapital ?, langfristige Darlehen 150.000 €, Verbindlichkeiten L+L 40.000 €

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Steuerbilanz vs. Handelsbilanz: Das Maßgeblichkeitsprinzip einfach erklärt

In Deutschland müssen Unternehmen zwei verschiedene Bilanzen erstellen: die Handelsbilanz nach HGB und die Steuerbilanz nach EStG/KStG. Das Maßgeblichkeitsprinzip regelt ihr Verhältnis zueinander. Dieses Thema ist für BWL-Studenten ab dem 3. Semester relevant. Als Vorbereitung empfehlen wir den Artikel zu HGB vs. IFRS und handelsrechtlicher vs. steuerrechtlicher Bilanzierung. Das Maßgeblichkeitsprinzip Gemäß § 5 Abs. 1 EStG gilt: Die handelsrechtlichen Wertansätze sind grundsätzlich auch für die Steuerbilanz maßgeblich (formelle Maßgeblichkeit). Wenn das Steuerrecht aber abweichende Regelungen

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Operatives Controlling: Definition, Aufgaben und Instrumente

Operatives Controlling unterstützt das kurzfristige Management eines Unternehmens. Es sorgt dafür, dass Jahrespläne eingehalten werden und leitet bei Abweichungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ein. Es ist die „Umsetzungsebene“ des Controllings. Kernaufgaben des operativen Controllings Aufgabe Beschreibung Typisches Instrument Kurzfristige Planung Jahresbudgets und Monatspläne erstellen Budgetierung, Forecast Soll-Ist-Vergleich Geplante vs. reale Zahlen vergleichen Abweichungsanalyse Kostencontrolling Kostenentwicklung überwachen BAB, Kostenstellenrechnung Liquiditätsplanung Zahlungsfähigkeit sicherstellen Cash-Flow-Planung Berichtswesen Management informieren Monatsbericht, Dashboard Operativer Regelkreis Planung (Budget festlegen) → Durchführung (Geschäft läuft) →

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Deckungsbeitrag Formel: Berechnung, einstufig und mehrstufig mit Beispiel

Der Deckungsbeitrag (DB) zeigt, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt. Er ist das zentrale Konzept der Teilkostenrechnung und im Controlling ein wichtiges Steuerungsinstrument. Die Formel Deckungsbeitrag (je Stück) = Verkaufspreis – variable Kosten je Stück Gesamtdeckungsbeitrag = Deckungsbeitrag je Stück × Menge Gewinn = Gesamtdeckungsbeitrag – Fixkosten Variable Bedeutung Einheit Verkaufspreis (p) Erlös je Stück €/Stück Variable Kosten (kv) Kosten, die mit der Menge steigen €/Stück Deckungsbeitrag (db) p

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