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Realisationsprinzip und Imparitätsprinzip: GoB einfach erklärt mit Beispielen nach HGB

Das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip sind zwei der wichtigsten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Sie regeln, wann Gewinne und Verluste in der Buchführung erfasst werden dürfen oder müssen. Beide Prinzipien sind in § 252 HGB verankert und dienen dem Gläubigerschutz. Überblick zu weiteren GoB im Artikel Vollständigkeitsprinzip. Das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Das Realisationsprinzip besagt: Gewinne dürfen erst dann ausgewiesen werden, wenn sie realisiert sind. Ein Gewinn gilt als realisiert, wenn die […]

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Gesamtkostenverfahren vs. Umsatzkostenverfahren (GKV vs. UKV): Unterschied, Aufbau und Beispiel

Das Gesamtkostenverfahren (GKV) und das Umsatzkostenverfahren (UKV) sind die beiden zulässigen Methoden, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach HGB aufzustellen. Beide führen zum gleichen Ergebnis, zeigen aber unterschiedliche Informationen. Dieser Artikel erklärt beide Verfahren mit Beispielen. Grundlagen zur GuV im Artikel GuV aufstellen – Übungsaufgaben mit Lösungen. Was ist das Gesamtkostenverfahren (GKV)? Beim GKV werden alle Aufwendungen nach Kostenarten (Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige Aufwendungen) gezeigt – unabhängig davon, für welchen Zweck sie angefallen sind. Bestandsveränderungen

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Umsatz- und Absatzplanung im Controlling: Methoden, Beispiel und Verbindung zur Deckungsbeitragsrechnung

Die Umsatz- und Absatzplanung ist ein zentrales Instrument des operativen Controllings. Sie bildet die Grundlage für alle weiteren Teilpläne wie Produktions-, Personal- und Finanzplanung. Ohne realistische Umsatzplanung kann kein Gesamtbudget aufgestellt werden. Mehr zur Unternehmensplanung im Artikel Unternehmensplanung: Strategische und operative Planung. Was ist die Umsatzplanung? Die Umsatzplanung legt fest, welche Umsatzerlöse ein Unternehmen in einem Planungszeitraum erzielen soll. Sie ist Teil des Gesamtbudgets und basiert auf Absatzmengen, Preisen und dem Produktmix. Die Absatzplanung bestimmt

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Eigenfertigung vs. Fremdbezug (Make-or-Buy): Kritische Menge berechnen und qualitative Faktoren

Die Make-or-Buy-Entscheidung (oder: Eigenfertigung vs. Fremdbezug) ist eine klassische betriebswirtschaftliche Entscheidung: Soll das Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung selbst herstellen oder von einem externen Anbieter beziehen? Diese Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf Kosten, Flexibilität und strategische Ausrichtung. Mehr zu Controlling-Entscheidungen im Artikel Kosten-Nutzen-Analyse. Was ist eine Make-or-Buy-Entscheidung? Unternehmen stehen regelmäßig vor der Wahl, Komponenten, Dienstleistungen oder ganze Prozesse selbst zu erbringen (Make) oder extern zu beschaffen (Buy). Typische Anwendungsbereiche sind: Produktionsteile und Baugruppen, IT-Dienstleistungen,

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Derivate und Finanzinstrumente: Futures, Forwards, Optionen und Swaps für BWL-Studenten erklärt

Derivate sind Finanzinstrumente, deren Wert von einem Basiswert (Underlying) abhängt. Sie werden zur Absicherung von Risiken (Hedging), zur Spekulation oder zur Arbitrage eingesetzt. Für BWL-Studenten sind Derivate im Kontext des Finanzcontrollings und des Treasury-Managements relevant. Mehr zu Finanzinstrumenten im Artikel Wertpapiere buchen. Was sind Derivate? Derivate sind Verträge, deren Wert sich von einem Basiswert ableitet. Typische Basiswerte (Underlyings) sind: Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen, Zinssätze oder Indizes. Der Wert des Derivats steigt oder fällt mit dem

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Offene und stille Selbstfinanzierung: Rücklagen, stille Reserven und Gewinnthesaurierung erklärt

Die offene und stille Selbstfinanzierung sind zwei Formen der Innenfinanzierung durch Eigenkapital. Sie unterscheiden sich darin, ob die Gewinne sichtbar in der Bilanz ausgewiesen werden (offen) oder durch bewusst niedrige Bewertung versteckt bleiben (still). Grundlagen zur Finanzierung im Artikel Finanzierungsarten im Überblick. Offene Selbstfinanzierung Bei der offenen Selbstfinanzierung werden erwirtschaftete Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern im Unternehmen einbehalten (thesauriert) und den Rücklagen zugeführt. Diese Rücklagen erscheinen offen in der Bilanz unter dem Eigenkapital. Formen der Rücklagen:

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Vollständigkeitsprinzip: GoB einfach erklärt – Bedeutung, Bruttoprinzip und Verstöße

Das Vollständigkeitsprinzip ist einer der grundlegenden Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und in § 246 Abs. 1 HGB verankert. Es verlangt, dass alle Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Erträge und Aufwendungen im Jahresabschluss vollständig und lückenlos erfasst werden. Mehr zu den GoB im Artikel Stetigkeitsprinzip. Was bedeutet das Vollständigkeitsprinzip? Das Vollständigkeitsprinzip verpflichtet Kaufleute dazu, in ihrer Buchführung und im Jahresabschluss alle wirtschaftlichen Vorgänge lückenlos aufzuzeichnen. Kein Geschäftsvorfall darf fehlen oder verschwiegen werden – unabhängig davon, ob er vorteilhaft

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Stetigkeitsprinzip: GoB einfach erklärt – Bilanzierungs-, Bewertungs- und Darstellungsstetigkeit

Das Stetigkeitsprinzip ist einer der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und verlangt, dass Unternehmen ihre Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Jahr zu Jahr beibehalten. Es ist in § 246 Abs. 3 und § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB verankert. Mehr zu den GoB-Prinzipien im Artikel HGB vs. IFRS – Die wichtigsten Unterschiede. Was bedeutet das Stetigkeitsprinzip? Das Stetigkeitsprinzip bedeutet, dass einmal gewählte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht beliebig von Jahr zu Jahr geändert werden dürfen. Ziel ist

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Disagio und Agio: Definition, Buchung, Bilanzausweis und Beispiele nach HGB

Disagio und Agio bezeichnen die Differenz zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers oder Darlehens und seinem tatsächlichen Ausgabe- oder Rückzahlungsbetrag. In der Buchführung werden beide als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten behandelt und über die Laufzeit verteilt. Grundlagen zur Rechnungsabgrenzung im Artikel Rechnungsabgrenzungsposten Übungsaufgaben. Was ist das Disagio? Das Disagio (auch: Damnum) entsteht, wenn ein Darlehen unter seinem Nennwert ausgezahlt wird. Beispiel: Ein Kredit von 100.000 € wird zu 97 % ausgezahlt – der Kreditnehmer erhält nur

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Kassenbuch führen: Aufbau, Pflichten, Buchung und GoBD-Anforderungen mit Beispiel

Das Kassenbuch ist ein Pflichtbestandteil jeder ordnungsgemäßen Buchführung für Unternehmen, die Bargeldbewegungen haben. Es erfasst alle Barein- und Barausgaben chronologisch und ist Grundlage für die Buchung der Kassenvorgänge in der Finanzbuchhaltung. Grundlagen zur Buchführungspflicht im Artikel Finanzbuchhaltung vs. Betriebsbuchhaltung. Was ist das Kassenbuch? Das Kassenbuch ist ein laufendes Verzeichnis aller Bargeldbewegungen. Es zeigt immer den aktuellen Kassenbestand und muss täglich geführt werden. Ein negativer Kassenbestand ist physisch unmöglich – entsteht er rechnerisch, liegt ein Fehler

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