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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Mahnverfahren

Beim gesetzlich normierten Mahnverfahren handelt es sich um ein gerichtliches Mahnverfahren, welches ein Gerichtsverfahren darstellt und den gleichen gesetzlichen Charakter aufweist. Es dient primär dazu, Geldforderungen von Gläubigern durchzusetzen. Gesetzliche Grundlage ist der § 688 fortfolgend in der Zivilprozess Ordnung (ZPO). Man darf das Mahnverfahren aber nicht mit der Durchsetzung von anderen außergerichtlichen Verfahren verwechseln, wie zum Beispiel Mahnungen, welche von Unternehmen direkt versandt werden oder auch Zahlungsaufforderungen durch Anwälte oder Inkassounternehmen. Es darf kein Anspruch von der […]

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Ratenkredit

Ein Ratenkredit bezeichnet die Anleihe über eine festgelegte Geldsumme an private Personen, welche diese in konstanten Raten jeden Monat zurückzahlen müssen. Ratenkredite werden als Darlehen von Banken zweckentsprechend, aber auch zur freien Verfügung genehmigt. Dies erfolgt über ein Darlehenskonto mit der Voraussetzung, dass die Privatperson an welche der Kredit geht, über ein geregeltes und gesichertes Einkommen verfügt. Die Rate enthält einen Zinsanteil, bei welchem jeden Monat die Zinsen in Prozent abgerechnet werden. Dies ist auch

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Rabatt

Das Wort Rabatt kommt vom italienischen rabbattere und bedeutet übersetzt etwas abschlagen oder abziehen. Es bezeichnet eine Preisminderung, bzw. eine Ermäßigung vom Betrag eines Produktes oder einer Ware. Der Nachlass auf einen Preis ist von verschiedenen Faktoren abhängig und unterscheidet sich von Kunde zu Kunde. Rabatte können entweder schon feste Beträge sein oder Prozentsätze, die von einem eigentlichen Preis noch abgezogen werden. Es gibt viele verschiedene Rabattformen, wie z.B. der Treuerabatt, der die Kunden binden

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Qualitätsmanagement (QM)

QM bedeutet die Planung, Kontrolle und Korrektur von Verfahren und Abläufen. Dies beinhaltet eine Verbesserung von allen organisatorischen Schritten der Produkte und Verrichtungen. Es ist ein Oberbegriff, der alle qualitativen Betätigungen beschreibt, früher besser bekannt als „Qualitätssicherung“. Ziel ist es, eine gewisse Qualität der Erzeugnisse und Leistungen zu bewerkstelligen. Über Qualität und über das Qualitätsmanagement wird heutzutage in jedem modernen Unternehmen und in jeder erdenklichen Branche geredet. Die eigentliche Bedeutung von Qualität ist unumstritten, da

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Schufa

Um auf die Wirtschaft aufzupassen, gibt es die sogenannte Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, besser bekannt als SCHUFA. Sie prüft Kreditnehmer und ihre Zahlungsfähigkeit, schützt vor Verlusten indem sie ihren Vertragspartnern Informationen weitergibt. Diese beinhalten hauptsächlich Angaben zu der natürlichen Person, aber unter strikter Beachtung des Datenschutzgesetzes. Zusätzlich schützt sie den Verbraucher vor einer Überschuldung. In der SCHUFA-Klausel willigt der Kunde der Weitergabe von seinen Daten ein und bestätigt dies mit einer Unterschrift. Die Daten beinhalten

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Sanierung

Eine Sanierung beschreibt organisatorische und finanzielle Maßnahmen für die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Firma. Vorbedingung für eine gute Sanierung ist eine Analyse der Ursachen und die Zusammenstellung eines Sanierungplanes. Ist eine Sanierung erfolgversprechend, können Firmen nach einer Verlustphase wieder anhaltende Profite erwirtschaften. Verspricht die Sanierung keinen Erfolg, muss ein Insolvenzverfahren eröffnet werden. Eine Sanierung spielt demnach eine wichtige Rolle bei wirtschaftlichen Krisen in den Unternehmen. Sollte es eine Firma nach einer erfolgreichen Sanierung wieder

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Sale und Lease back – Der Rückmietkauf

Sale und Lease back ist eine besondere Form des Leasings und man kennt es auch unter dem Wort Rückmietverkauf. Bei einem Sale-und-Lease-back-Geschäft verkauft eine Firma ihre Vermögenswerte an eine Leasingesellschaft und least sie zum weiteren Gebrauch wieder zurück. Dabei entstehen auf beiden Seiten bilanzrechtliche Vorteile, denn mit dem sale und lease back kann eine Firma stille Reserven im Anlagevermögen freilegen. Mit dem Begriff Rückmietkauf wird eine Sonderform des Leasings bezeichnet. Eine Organisation verkauft ein materielles

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Saldo

Der Saldo ist die Differenz zwischen der Sollseite und der Habenseite eines Kontos. Er wird beim Kontenabschluss dargestellt und auf die kleinere Kontoseite mit der minderen Summe eingetragen. Ist die Gesamteinnahme auf der Sollseite (linke Kontoseite) mehr als auf der Habenseite (rechte Kontoseite) gibt es ein Sollsaldo. Jedes Unternehmen strebt am Ende des Jahres logischerweise ein Habensaldo an. Durch Aufrechnung der zwei Seiten wird der momentane Kontostand errechnet und folgender Saldo wird anschließend entweder in

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Rücklagen

Rücklagen dienen neben dem Eigenkapital als Reserven bei den Kapitalgesellschaften. Sie taugen gut zum Ausgleich von künftigen Verlusten, dienen aber hauptsächlich als Sicherheitsfunktion. Es gibt offene und stille Rücklagen, wobei die ersteren nicht aus der Bilanz ersichtlich sind. Bei den offenen Rücklagen trennt man gesetzliche von freiwilligen und sollte sie nicht mit Rückstellungen verwechseln. Stille Rücklagen sind auf der Aktivseite so gut wie in jeder Bilanz vorhanden, sind aber in der Abrechnung ebenfalls nicht ersichtlich.

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Rückkaufswert

Wenn ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wird, ergibt sich mit der Laufzeit ein Rückkaufswert, der sich jährlich erhöht. Der Rückkaufswert eines Versicherungsvertrages gibt dann an, zu welchem aktuellen Wert der Versicherungsnehmer den betreffenden Vertrag kündigen kann. Der Rückkaufswert gibt die gesetzliche Bezeichnung an für den Betrag, den jemand bei einer Lebensversicherung bei der vorzeitigen Kündigung oder Rücktritt sowie Anfechtung eines Vertrages an den Versicherungsnehmer zahlt. Bei dem Rückkauf „kauft“ der Versicherer seine vertraglichen versprochenen Rechte „zurück“. Bei

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