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Zero-Based Budgeting: Methode, Ablauf und Unterschied zur Fortschreibung

Zero-Based Budgeting (ZBB) ist eine Budgetierungsmethode, bei der jedes Jahr alle Ausgaben neu begründet werden müssen – unabhängig vom Vorjahresbudget. Ein modernes Controlling-Instrument für BWL-Studenten im 3.–4. Semester. Was ist Zero-Based Budgeting? Im Gegensatz zur klassischen Fortschreibungsbudgetierung (Vorjahresbudget ± Anpassung) startet ZBB bei Null. Jede Kostenstelle muss ihre Ausgaben vollständig rechtfertigen. Der Ansatz wurde in den 1970er Jahren von Peter Pyhrr bei Texas Instruments entwickelt und von US-Präsident Carter in der Bundesverwaltung eingesetzt. Traditionelle Budgetierung […]

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Fremdwährungsgeschäfte buchen: Kurs, Bewertung und Buchungssätze erklärt

In globalisierten Unternehmen entstehen täglich Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen. Durch Wechselkursveränderungen entstehen Kursgewinne oder -verluste, die buchhalterisch erfasst werden müssen. Dieses Thema ist ab dem 3. Semester BWL prüfungsrelevant. Grundlagen der Fremdwährungsbuchung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zunächst zum Transaktionskurs (Kurs am Tag der Buchung) in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Neubewertung nach dem Niederstwert-/Höchstwertprinzip (HGB). Position Kurs bei Zugang Kurs zum Stichtag Bewertung nach HGB Forderung in USD Transaktionskurs Niederstwertprinzip: wenn

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Mezzanine Kapital: Definition, Arten und Einsatz in der Unternehmensfinanzierung

Mezzanine Kapital ist eine hybride Finanzierungsform, die Eigenschaften von Eigen- und Fremdkapital kombiniert. Es füllt die Lücke zwischen klassischen Bankkrediten und Eigenkapital und ist besonders für Wachstumsfinanzierungen relevant. Was ist Mezzanine Kapital? Der Begriff „Mezzanine“ stammt aus dem Italienischen und bezeichnet ein Zwischengeschoss. In der Finanzierung steht er für Kapital, das in der Rangfolge zwischen Eigen- und Fremdkapital liegt: Es ist nachrangig gegenüber klassischen Bankdarlehen, aber vorrangig gegenüber Eigenkapitalgebern. Im Insolvenzfall wird Mezzanine-Kapital nach Fremdkapital,

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Factoring: Echtes und unechtes Factoring erklärt mit Beispiel und Buchung

Factoring ist ein wichtiges Finanzierungsinstrument, bei dem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor (Finanzdienstleister) verkauft werden. Es verbessert die Liquidität und reduziert das Ausfallrisiko. Ein prüfungsrelevantes Thema im Finanzierungs- und Rechnungswesen-Teil des BWL-Studiums. Was ist Factoring? Beim Factoring verkauft ein Unternehmen (Anschlusskunde) seine Forderungen gegenüber Kunden (Debitoren) an eine Factoringgesellschaft (Factor). Der Factor zahlt sofort den Großteil der Forderung aus (meist 80–90 %) und erhält später die volle Zahlung vom Debitor. Echtes vs.

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Leasing: Operate Lease vs. Finance Lease – Bilanzierung und Buchung erklärt

Leasing ist eine wichtige Finanzierungsalternative zum Kauf. Die korrekte bilanzielle Behandlung – wer aktiviert das Leasingobjekt? – ist ein häufiges Prüfungsthema in Rechnungswesen und Jahresabschluss. Was ist Leasing? Beim Leasing stellt der Leasinggeber (z.B. eine Leasinggesellschaft) dem Leasingnehmer (z.B. ein Unternehmen) einen Gegenstand für eine bestimmte Zeit gegen Zahlung von Leasingraten zur Verfügung. Die zentrale bilanzielle Frage: Wer muss das Leasingobjekt aktivieren? Abgrenzung: Operate Lease vs. Finance Lease Kriterium Operate Lease Finance Lease Wirtschaftliches Eigentum

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Steuerliche Verlustverrechnung: Verlustvortrag und Verlustrücktrag erklärt

Wenn ein Unternehmen oder eine Privatperson in einem Jahr Verluste macht, können diese steuerlich verrechnet werden – entweder mit Gewinnen der Vergangenheit (Verlustrücktrag) oder der Zukunft (Verlustvortrag). Dieses Thema ist relevant für BWL-Studenten ab dem 3. Semester. Grundprinzip der Verlustverrechnung Das Steuerrecht folgt dem Prinzip der steuerlichen Leistungsfähigkeit: Wer dauerhaft Verluste macht, soll keine Steuern zahlen müssen. Deshalb erlaubt das EStG und KStG, Verluste mit Gewinnen anderer Perioden zu verrechnen. Verlustrücktrag (§ 10d Abs. 1

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Goodwill: Entstehung, Bilanzierung und Abschreibung nach HGB und IFRS

Der Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) ist ein wichtiges Thema im Jahresabschluss und der Konzernrechnungslegung. Dieser Artikel erklärt, wie Goodwill entsteht, wann er aktiviert werden darf und wie er nach HGB und IFRS behandelt wird. Was ist Goodwill? Goodwill ist der Betrag, um den der Kaufpreis eines Unternehmens den Fair Value der identifizierbaren Nettovermögenswerte übersteigt. Er repräsentiert immaterielle Werte wie Kundenstamm, Marke, Mitarbeiter-Know-how und Synergien, die sich nicht einzeln bewerten lassen. Formel: Goodwill = Kaufpreis −

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Bewertungsmaßstäbe in der Bilanz: Anschaffungs- und Herstellungskosten erklärt

Damit Vermögensgegenstände und Schulden korrekt in der Bilanz erscheinen, müssen sie bewertet werden. Der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung nach HGB bestimmt, welche Maßstäbe anzuwenden sind. Das Thema ist prüfungsrelevant ab dem 2. Semester. Übersicht der Bewertungsmaßstäbe nach HGB Bewertungsmaßstab Anwendung Grundsatz Anschaffungskosten (AK) Extern erworbene Vermögensgegenstände Höchstwert bei Zugang Herstellungskosten (HK) Selbst hergestellte Vermögensgegenstände Pflichtbestandteile + optionale Bestandteile Beizulegender Zeitwert Abschreibungspflicht bei dauerhafter Wertminderung Niederstwertprinzip Nennbetrag Forderungen und Verbindlichkeiten Nominalwert Anschaffungskosten (AK) Die Anschaffungskosten umfassen

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Skonto buchen: Buchungssätze mit Beispielen für Einkauf und Verkauf

Skonto ist ein Preisnachlass bei schneller Zahlung. Das korrekte Buchen von Skonti – beim Einkauf (Lieferantenskonto) und beim Verkauf (Kundenskonto) – gehört zur Prüfungsvorbereitung im Rechnungswesen. Dieser Artikel erklärt alle relevanten Buchungssätze mit Beispielen. Was ist Skonto? Skonto ist ein prozentualer Abzug vom Rechnungsbetrag, der gewährt wird, wenn innerhalb einer kürzeren Frist gezahlt wird. Typisches Zahlungsziel: „2/10 netto 30″ bedeutet: 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, ansonsten voller Betrag fällig innerhalb von

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Kreditorenbuchhaltung: Lieferantenrechnungen buchen und verwalten

Die Kreditorenbuchhaltung ist das Gegenstück zur Debitorenbuchhaltung und befasst sich mit allen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Sie ist ein Pflichtthema im BWL-Studium ab dem 2. Semester. Was ist Kreditorenbuchhaltung? „Kreditoren“ sind die Gläubiger eines Unternehmens – also Lieferanten, die noch auf Bezahlung warten. Die Kreditorenbuchhaltung erfasst alle Eingangsrechnungen, überwacht Zahlungsfristen und verwaltet offene Verbindlichkeiten. Sie arbeitet eng mit dem Einkauf und der Finanzbuchhaltung zusammen. Buchungsvorgänge in der Kreditorenbuchhaltung Vorgang Soll Haben Eingangsrechnung (netto + 19 %

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