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Eigenkapital buchen: Einlagen, Entnahmen und Gewinnverwendung mit Lösungen

Das Eigenkapitalkonto ist eines der wichtigsten Konten in der Buchführung. Dieser Artikel erklärt, wie Einlagen, Entnahmen und die Gewinnverwendung bei Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften gebucht werden. Eigenkapital bei Einzelunternehmen Bei einem Einzelunternehmen gibt es ein Eigenkapitalkonto, ein Privatentnahmekonto und ein Privateinlagenkonto. Vorgang Buchungssatz Gründungseinlage Bank / Sachmittel an Eigenkapital Privatentnahme (Barmittel) Privatentnahmen an Bank/Kasse Privateinlage (Barmittel) Bank/Kasse an Privateinlagen Jahresabschluss: Gewinn auf EK GuV an Eigenkapital Privatkonten auf EK abschließen Eigenkapital an Privatentnahmen (Abschluss) Aufgabe […]

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Periodenabgrenzung Übungsaufgaben mit Lösungen: Abgrenzung von Aufwand und Ertrag

Die Periodenabgrenzung ist eine Kernkompetenz im Rechnungswesen und stellt sicher, dass Erträge und Aufwendungen dem richtigen Geschäftsjahr zugeordnet werden. Diese Übungsaufgaben ergänzen die Themen ARAP/PRAP und Rückstellungen. Aufgabe 1: Zinsen anteilig abgrenzen Ein Unternehmen nimmt am 01.09.2024 ein Darlehen von 120.000 € auf. Der Zinssatz beträgt 6 % p.a., fällig jeweils zum 28.02. des Folgejahres. Das Geschäftsjahr endet am 31.12.2024. Buche die Zinsabgrenzung zum 31.12.2024. Lösung Aufgabe 1: Zinsen berechnen: 120.000 × 6 % ×

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Kapitalgesellschaften: GmbH, AG und UG im Rechnungswesen erklärt

Kapitalgesellschaften wie GmbH, AG und UG haben besondere Pflichten im Rechnungswesen. Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Unterschiede hinsichtlich Buchführung, Jahresabschluss und Offenlegungspflichten – ein Thema für BWL-Studenten im 2.–3. Semester. Überblick: Kapitalgesellschaften in Deutschland Rechtsform Mindestkapital Haftung Typische Verwendung GmbH 25.000 € Nur Gesellschaftsvermögen KMU, mittelständische Unternehmen AG 50.000 € Nur Gesellschaftsvermögen Großunternehmen, börsennotiert UG (haftungsbeschränkt) 1 € Nur Gesellschaftsvermögen Gründer, Start-ups Rechnungslegungspflichten Alle Kapitalgesellschaften unterliegen der Buchführungspflicht nach HGB (§§ 238 ff.). Sie müssen

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Handelskalkulation Übungsaufgaben mit Lösungen: Vorwärts- und Rückwärtskalkulation

Die Handelskalkulation ist ein wichtiges Kalkulationsverfahren im Handelsbereich. Übungsaufgaben zur Vorwärts-, Rückwärts- und Differenzkalkulation sind typische Klausuraufgaben im 2.–3. Semester BWL. Das Kalkulationsschema im Handel Position Vorzeichen Listeneinkaufspreis (netto) Ausgangspunkt – Lieferantenrabatt % = Zieleinkaufspreis – Lieferantenskonto % = Bareinkaufspreis + Bezugskosten (Fracht etc.) € = Einstandspreis (Bezugspreis) + Handlungskosten/Gemeinkostenzuschlag % = Selbstkosten + Gewinnzuschlag % = Barverkaufspreis + Kundenskonto % (auf Zielpreis hochrechnen) = Zielverkaufspreis + Kundenrabatt % (auf Listenpreis hochrechnen) = Listenverkaufspreis (netto)

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Pensionsrückstellungen: Berechnung, Bilanzierung und HGB vs. IFRS

Pensionsrückstellungen sind eine der bedeutendsten Positionen in deutschen Unternehmensbilanzen. Sie repräsentieren Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung und sind prüfungsrelevant im Bereich Jahresabschluss und IFRS-Rechnungslegung. Was sind Pensionsrückstellungen? Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Direktzusage gewährt, muss für die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen (Renten) bereits heute Rückstellungen bilden. Diese Rückstellungen wachsen Jahr für Jahr und können in großen Unternehmen Milliardenwerte erreichen (z.B. Volkswagen: über 20 Mrd. €). Bewertung nach HGB Nach HGB (§ 253 Abs.

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Grunderwerbsteuer: Berechnung, Steuersätze und Grundlagen für BWL-Studenten

Die Grunderwerbsteuer (GrESt) fällt beim Kauf von Grundstücken und Immobilien an. Für BWL-Studenten ist sie relevant im Bereich Steuerlehre und Jahresabschluss, wenn Unternehmen Grundstücke erwerben oder verkaufen. Was ist die Grunderwerbsteuer? Die Grunderwerbsteuer ist eine Verkehrsteuer, die beim Eigentumswechsel von Grundstücken und Gebäuden erhoben wird. Sie ist im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) geregelt und wird von den Bundesländern erhoben – daher variiert der Steuersatz je nach Bundesland. Steuersätze nach Bundesland (Stand 2025) Bundesland GrESt-Satz Bayern, Sachsen 3,5

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Private Equity und Venture Capital: Grundlagen für BWL-Studenten

Private Equity und Venture Capital sind wichtige Finanzierungsformen für Unternehmen, die keinen Zugang zum öffentlichen Kapitalmarkt haben oder nicht an die Börse gehen wollen. Sie sind prüfungsrelevant in Finanzierungs- und Investitionsvorlesungen. Was ist Private Equity? Private Equity (PE) bezeichnet Eigenkapitalinvestitionen in nicht börsennotierte Unternehmen. PE-Gesellschaften sammeln Kapital von institutionellen Investoren (z.B. Pensionsfonds) in einem Fonds, kaufen Unternehmensanteile, verbessern das Unternehmen und verkaufen es nach einigen Jahren mit Gewinn (Exit). Was ist Venture Capital? Venture Capital

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Immaterielle Vermögensgegenstände: Bilanzierung und Bewertung nach HGB

Immaterielle Vermögensgegenstände (IVG) wie Patente, Software oder Markenrechte spielen in der modernen Wirtschaft eine immer größere Rolle. Die korrekte Bilanzierung nach HGB ist ein Prüfungsthema im 3.–4. Semester BWL. Was sind immaterielle Vermögensgegenstände? Immaterielle Vermögensgegenstände sind nicht körperliche, nicht monetäre Werte, die im Eigentum des Unternehmens stehen und wirtschaftlichen Nutzen erzeugen. Sie sind auf der Aktivseite des Anlagevermögens zu finden (§ 266 HGB). Arten immaterieller Vermögensgegenstände Kategorie Beispiele Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte Patente, Lizenzen, Warenzeichen

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Rolling Forecast: Definition, Ablauf und Vorteile gegenüber dem Jahresbudget

Der Rolling Forecast ist ein modernes Planungsinstrument im Controlling, das das starre Jahresbudget durch eine kontinuierliche, rollierende Planung ersetzt. Besonders in volatilen Märkten gewinnt er an Bedeutung. Was ist ein Rolling Forecast? Beim Rolling Forecast wird die Planungsperiode kontinuierlich nach vorne verschoben. Statt einmal im Jahr für die nächsten 12 Monate zu planen, wird monatlich oder quartalsweise der Planungshorizont um eine Periode verlängert. Das Unternehmen hat so immer eine aktuelle Vorschau für die nächsten 12–18

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