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Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer: Grundlagen für BWL-Studenten

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer besteuert den unentgeltlichen Erwerb von Vermögen – sei es durch Erbschaft, Schenkung oder Zweckzuwendung. Obwohl sie im BWL-Studium weniger im Vordergrund steht als Einkommen- oder Körperschaftsteuer, ist sie für die Unternehmensbesteuerung und Unternehmensnachfolge relevant. Rechtsgrundlage und Steuerpflichtige Geregelt ist die Erbschaft- und Schenkungsteuer im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG). Steuerpflichtig ist grundsätzlich der Erwerber (Erbe oder Beschenkte), der in Deutschland ansässig ist oder Inlandsvermögen erwirbt. Steuerklassen und Freibeträge Steuerklasse Verhältnis zum Erblasser/Schenker […]

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Einkommensteuer Grundlagen: Steuerpflicht, Einkunftsarten und Tarif einfach erklärt

Die Einkommensteuer (ESt) ist die bedeutendste direkte Steuer in Deutschland und ein Kernthema in der BWL-Ausbildung. Sie betrifft jede natürliche Person, die in Deutschland Einkünfte erzielt. Dieser Artikel erklärt dir die wichtigsten Grundlagen – von den sieben Einkunftsarten bis hin zur Berechnung der Steuerschuld. Wer ist einkommensteuerpflichtig? Grundsätzlich gilt: Alle natürlichen Personen, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (§ 1 EStG). Juristische Personen (GmbH, AG) zahlen stattdessen Körperschaftsteuer. Die

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Körperschaftsteuer (KSt): Grundlagen, Steuersatz und Bemessungsgrundlage für BWL-Studenten

Die Körperschaftsteuer (KSt) ist die Ertragsteuer für juristische Personen – also für Kapitalgesellschaften wie GmbH und AG. Als BWL-Student begegnest du ihr im Steuerrecht, im Jahresabschluss und bei der Unternehmensbesteuerung. Dieser Artikel erklärt dir die wichtigsten Grundlagen verständlich. Was ist die Körperschaftsteuer? Die Körperschaftsteuer ist das Pendant zur Einkommensteuer für natürliche Personen. Sie besteuert das zu versteuernde Einkommen von Körperschaften wie: GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) AG (Aktiengesellschaft) eG (Eingetragene Genossenschaft) Stiftungen und Vereine (soweit

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Umsatzsteuer Grundlagen: Was ist die Mehrwertsteuer? Definition & Berechnung

Die Umsatzsteuer (kurz: USt), im Volksmund auch Mehrwertsteuer (MwSt) genannt, ist eine der wichtigsten Steuerarten in Deutschland. Als BWL-Student begegnest du ihr sowohl in der Buchführung als auch in der Betriebswirtschaft – und in der Praxis nahezu täglich. Dieser Artikel erklärt dir die Grundlagen der Umsatzsteuer verständlich und praxisnah. Was ist die Umsatzsteuer? Die Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer auf den Umsatz von Waren und Dienstleistungen. Sie wird vom Unternehmen bei jedem Verkauf erhoben und

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Working Capital: Definition, Berechnung und Management im Überblick

Das Working Capital (auch: Nettoumlaufvermögen) zeigt, welcher Anteil des Umlaufvermögens langfristig finanziert ist und damit als Liquiditätspuffer dient. Es ist ein zentrales Konzept im kurzfristigen Finanzmanagement und der Liquiditätsplanung. Die Formel Working Capital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten Variable Typische Bestandteile Umlaufvermögen Vorräte, Forderungen aus L+L, kurzfristige Wertpapiere, Kasse/Bank Kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus L+L, kurzfristige Bankverbindlichkeiten, Steuerverbindlichkeiten (Fälligkeit < 1 Jahr) Beispielrechnung Bilanzposition Betrag Vorräte 200.000 € Forderungen 150.000 € Kasse/Bank 50.000 € = Umlaufvermögen

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Sonderabschreibungen und Investitionsabzugsbetrag (IAB): Steuerliche Förderung für kleine Betriebe

Sonderabschreibungen und der Investitionsabzugsbetrag (IAB) sind steuerliche Instrumente, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen Investitionen steuerlich begünstigen können. Sie ermöglichen eine höhere Abschreibung als die planmäßige lineare AfA – und damit eine geringere Steuerlast in den ersten Jahren nach der Anschaffung. Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG Merkmal Regelung (Stand 2024) Grundprinzip Abzug vor der Investition – bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten können schon im Vorjahr steuerlich abgezogen werden Maximaler IAB 200.000 €

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Jahresabschlussanalyse Übungsaufgaben mit Lösungen: Bilanz lesen und interpretieren

Die Jahresabschlussanalyse ist ein Kernthema in BWL-Klausuren. Hier lernst du, eine Bilanz und GuV zu lesen, Kennzahlen zu berechnen und Stärken sowie Schwächen eines Unternehmens zu identifizieren – mit konkreten Aufgaben und vollständigen Lösungen. Aufgabe 1: Bilanzkennzahlen berechnen Gegeben ist folgende vereinfachte Bilanz der Richter AG zum 31.12.: Aktiva € Passiva € Anlagevermögen 600.000 Eigenkapital 500.000 Vorräte 200.000 Langfristige Verbindlichkeiten 300.000 Forderungen 120.000 Kurzfristige Verbindlichkeiten 200.000 Kasse/Bank 80.000 Summe 1.000.000 Summe 1.000.000 Berechne: a) EK-Quote,

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Tilgungsrechnung: Annuitätendarlehen, Ratentilgung und Vergleich

Die Tilgungsrechnung befasst sich mit der Rückzahlung von Krediten. Je nach Tilgungsform unterscheiden sich die jährlichen Zahlungen und die Gesamtzinslast erheblich. Für BWL-Studenten ist sie ein wichtiges Thema in Finanzierung und Investitionsrechnung. Die zwei Hauptformen der Tilgung Merkmal Annuitätendarlehen Ratentilgung Jährliche Zahlung Konstant (Annuität) Sinkend (Tilgung konstant, Zinsen sinken) Tilgungsanteil Steigt jedes Jahr Konstant jedes Jahr Zinsanteil Sinkt jedes Jahr Sinkt jedes Jahr Planbarkeit Sehr gut (immer gleiche Rate) Gut, aber Zahlungen sinken Gesamtzinslast Etwas

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Finanzcontrolling: Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen

Das Finanzcontrolling ist ein Teilbereich des Controllings, der sich auf die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage eines Unternehmens konzentriert. Es verbindet Liquiditätssicherung, Kapitalstrukturoptimierung und Rentabilitätsziele. Aufgaben des Finanzcontrollings Aufgabe Beschreibung Liquiditätssteuerung Sicherstellen der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit Kapitalstrukturplanung Optimierung des Verhältnisses von EK zu FK Investitionscontrolling Bewertung und Kontrolle von Investitionsprojekten Finanzplanung und -budgetierung Mittel- und langfristige Finanzierungsplanung Risikomanagement Identifikation und Steuerung finanzieller Risiken Reporting Bereitstellung von Finanzkennzahlen für das Management Wichtige Kennzahlen im Finanzcontrolling Kennzahl

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Konzernabschluss: Pflicht, Aufbau und Konsolidierungsschritte

Der Konzernabschluss ist ein zusammengefasster Jahresabschluss für eine Gruppe verbundener Unternehmen (Konzern). Er zeigt die wirtschaftliche Lage des Gesamtkonzerns so, als wäre er ein einziges Unternehmen. Für BWL-Studenten ist er ein relevantes Thema in Rechnungswesen und Bilanzierung. Pflicht zur Aufstellung Mutterunternehmen sind nach HGB (§ 290 HGB) zur Konzernrechnungslegung verpflichtet, wenn sie: einen beherrschenden Einfluss auf ein Tochterunternehmen ausüben können (z.B. Mehrheitsstimmrechte) und bestimmte Größenmerkmale überschreiten (mindestens zwei von drei: Bilanzsumme > 20 Mio. €,

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