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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Negativmerkmale

Unter Negativmerkmalen werden Daten verstanden, welche auf eine schlechte Bonität der Person schließen lassen. Eine Unterscheidung in harte und weiche Negativmerkmale kann vorgenommen werden. Unter harten Negativmerkmalen versteht man Fakten, die für eine schlechte Bonität der betreffenden Person sprechen. Hierunter fallen beispielsweise Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Eine gerichtliche Bestätigung muss hierbei vorliegen. Weiche Negativmerkmale haben dagegen nur eine geringe Aussagekraft über die wirkliche Bonität eines Kreditnehmers. Hierunter können außergerichtliche Mahnungen, Mahnbescheide oder Klageerhebungen […]

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Namensaktie

Eine Namensaktie ist im Gegensatz zur Inhaberaktie eine auf den Name des Aktionärs lautende Aktie. Dies bedeutet der Eigentümer wird mit Namen, Adresse und Geburtsdatum im Aktienregister der Aktiengesellschaft eingetragen. Namensaktien stellen allerdings keine Namens-, sondern Orderpapiere dar. Eine Namensaktie ist durch Indossament oder durch eine Forderungsabtretung übertragbar. Bei der Übertragung der Aktie müssen eine Löschung des Altaktionärs aus dem Aktienregister und eine Neueintragung erfolgen. Namensaktien sind relevant, wenn der Gegenwert bei der Ausgabe der

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Nachrangige Verbindlichkeiten

Der Begriff nachrangige Verbindlichkeit stammt aus der Bilanzbuchhaltung. Unter nachrangige Verbindlichkeit werden alle Schulden eines Unternehmens gegenüber Dritten bezeichnet, die im Falle der Insolvenz erst nach den Forderungen der anderen Gläubiger erfüllt werden dürfen. Das bedeutet, dass im Konkursfall erst dann nachrangige Verbindlichkeiten zurückerstattet werden, wenn die Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger getilgt wurden. Nachrangige Verbindlichkeiten haben in Bezug auf die Haftqualität gegenüber Gläubigern Eigenkapitalcharakter. Nachrangige Verbindlichkeiten stehen als Posten auf der Passivseite der Bilanz.

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Prokura

Unter Prokura wird eine umfangreiche geschäftliche Vertretungsvollmacht durch einen Kaufmann an einen Mitarbeiter verstanden. Wie die Handlungsvollmacht stellt die Prokura eine gewillkürte Form der Stellvertretung dar. Die Prokura hat den Zweck, dem Handlungsvertreter eine sichere Grundlage für die Vertragsverhandlung für die kaufmännischen Gehilfen zu bieten. Ein Arbeitsverhältnis des Prokuristen zum Prokurageber ist nicht notwendig. Prokura kann auch der Kommanditist oder der Ehegatte erhalten. Die Prokura befugt zu allen Sorten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und

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Profitcenter

Das Profitcenter ist ein organisatorischer Teil eines Unternehmens mit Ergebnisverantwortung. Dies bedeutet, dass das Profitcenter eine eigene Zielerreichung besitzt hinsichtlich der Gewinne oder Rentabilität. Das Profitcenter ist selbständig tätig und verantwortlich. Ein Profitcenter kann innerbetrieblich oder am Markt auftreten. Profitcenter besitzen hohen Motivationszweck für die Mitarbeiter, denn diese sind nun für ihre Gewinne selbst verantwortlich und können unternehmerisch tätig werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Profitcenter-Kalkulationen dazu genutzt werden können, gewinnbringende Unternehmensbereiche von verlustbringenden

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Produktivität

Die Produktivität ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl für die Leistungsfähigkeit. Hierbei wird das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren bezeichnet. Die Produktivität ist somit die Summe von produktiven Maßnahme bezogen auf einen Prozess mit Input und Output. In der Volkswirtschaftslehre ist die Produktivität das (Mengen-)Verhältnis zwischen dem, was produziert wird (Output), und den dafür beim Produktionsprozess eingesetzten Produktionsfaktoren (Input). Die Produktivität gibt die technische Ergebiegkeit eines Produtkionsvorgangs an. Dabei wird das Verhältnis von

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Privatkredit

Ein Privatkredit ist ein Kredit, der vom Darlehensgeber als Privatperson vergeben wird. Dies bedeutet der Darlehensgeber vergibt den Kredit nicht gewerblich, als Kreditinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes. Der Privatkredit wird auch häufig als Konsumentenkredit an Privatkunden bezeichnet. Privatkredite werden häufig im Verwandtenkreis vergeben. Hierbei spricht man dann auch von Verwandtenkrediten. Darlehensgeber können generell beliebige Dritte Parteien sein. Hauptgrund für eine geringe Vergabe von Privatkrediten an nicht nahestehende Personen ist die Komplikation, die Bonität des Darlehensnehmers

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Privateinlage

Unter einer Privateinlage versteht man, wenn ein Unternehmer aus seinem Privatvermögen materielle oder auch finanzielle Werte dem Unternehmen zur Verfügung stellt. Durch die Privateinlage wird das Eigenkapital des Unternehmens erhöht. Die Privateinlage muss buchhalterisch auch auf dem Privatkonto verbucht werden. Beispiele für Privateinlagen sind beispielsweise verauslagte Reisekosten oder Porto. Von einer Privateinlage spricht man auch, wenn ein Fahrzeug vom Privatvermögen in das Betriebsvermögen übergeht. Falls ein übergehendes Wirtschaftsgut drei Jahre vor der Privateinlage beschafft worden

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Private Rentenversicherung

Die private Rentenversicherung dient allein der persönlichen Altersvorsorge. Die gesetzliche Rentenversicherung ist immer weniger in Lage, ein gewisses Maß an Wohlstand im Alter zu garantieren. Mit Hilfe der privaten Rentenversicherung hat man die Möglichkeit eine gesicherte Rente in der gewünschten Höhe zu erhalten. In der privaten Rentenversicherung können zwei Formen unterschieden werden. Zum einen eine sofort beginnende Rente. Der Versicherte zahlt einmalig einen hohen Betrag ein und erhält dann ab dem Folgemonat eine lebenslange Rente.

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Prämienlohn

Ein Prämienlohn stellt eine Form der leistungsorientierten Vergütung dar. Im Rahmen der Zahlung eines Prämienlohns ist es typisch einen festen und einen variablen Lohnbestandteil zu erhalten. Der Festbetrag bezeichnet eine Art Grundlohn, während der variable Lohnbestandteil den Prämienanteil wiederspiegelt. Die Kriterien für das Heranziehen der Höhe der Prämienlohnzahlung liegen beim Arbeitgeber. Der Prämienlohn dagegen bezieht sich meist auf Qualitätskriterien. Hierzu zählen unter anderem zum Beispiel wirtschaftliches Verhalten oder die Einhaltung zeitlicher Rahmenbedingungen, die mittels Prämienlohn

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