Thesaurierung

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Anfallende Erträge durch Investmentfonds werden als „thesauriert“ bezeichnet, wenn sie nicht ausgeschüttet, sondern direkt zur Wiederanlage in den Fonds verwendet werden. Der Anleger verzichtet also auf die Ertragsauschüttung. So etwas wird auch als Thesaurierungsfond bezeichnet und sorgt langfristig für noch weiter erhöhte Gewinnausschüttung.

Der Begriff Thesaurierung bezeichnet die Gewinne, welche beispielsweise von einer Firma nicht ausbezahlt werden, sondern einbehalten werden. Eine besondere Bedeutung kommt dem Begriff bei Fondsgesellschaften zu. So sind viele normale Fonds, aber auch Exchange Traded Fonds (ETFs) mit dem Begriff Thesaurierend gekennzeichnet. Doch was bedeutet dies nun genau?

Bei thesaurierenden Fonds gibt es grundsätzlich keine Auszahlungen der Dividende. Der jeweilige Betrag wird dabei einbehalten. Somit kann es auch zu diesem Zeitpunkt zu keinem Kursverlust kommen, wie es bei ausschüttenden Fonds sehr häufig der Fall ist. Gleichzeitig bietet sich den Anlegern in diesen Fällen so noch ein weiterer großer Vorteil. Denn im Vergleich zu ausschüttenden Fonds ist bei den thesaurierenden Fonds die steuerliche Belastung deutlich geringer, wodurch es leichter fällt, Gewinne zu erwirtschaften.

Wenn dieses Geld nicht ausgezahlt wird, kann es sich somit aufgrund eines Kursgewinns der Aktien erneut vermehren. Denn so kann das Fondsvermögen effektiv gesteigert werden, wodurch der Kurs meist sogar weiter steigt. Dieser Effekt führt zu einer überproportionalen Steigerung, und kann mit dem Effekt der Zinseszinsen bei normalen Sparanlagen verglichen werden. Dies sind nur einige der Vorteile dieser speziellen Art der Anlage.

Wer sein Geld daher langfristig anlegen möchte, kann von dieser Art der Anlage wirklich sehr profitieren.

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