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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Tilgung

Planmäßige und außerplanmäßige Rückzahlungen von Schulden werden als Tilgung bezeichnet. Sie kommen bei allen Arten von Geldforderungen vor – zum Beispiel bei einem Anleihen, einem Darlehen oder Krediten – und sorgen beim Gläubiger für eine Erhöhung der Liquidität. Oftmals werden Tilungsvereinbarungen in einem Kreditvertrag festgehalten und in verschiedene Anteile gesplittet. Außerdem können außerplanmäßige Rückzahlungen die Zinslast verringern und somit die Tilgungsfrist verkürzen, wohingegen geringe Tilgungen eine höhere Zinslast und eine längere Kreditlaufzeit mit sich bringen.

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Thesaurierung

Anfallende Erträge durch Investmentfonds werden als „thesauriert“ bezeichnet, wenn sie nicht ausgeschüttet, sondern direkt zur Wiederanlage in den Fonds verwendet werden. Der Anleger verzichtet also auf die Ertragsauschüttung. So etwas wird auch als Thesaurierungsfond bezeichnet und sorgt langfristig für noch weiter erhöhte Gewinnausschüttung. Der Begriff Thesaurierung bezeichnet die Gewinne, welche beispielsweise von einer Firma nicht ausbezahlt werden, sondern einbehalten werden. Eine besondere Bedeutung kommt dem Begriff bei Fondsgesellschaften zu. So sind viele normale Fonds, aber

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Termingeschäftsfähigkeit

Darunter versteht man die Eigenschaft von Geschäftspartnern ein Termingeschäft auf verbindlicher Basis treffen zu können. Für Kaufleute sind durch die Regelungen gemäß §§50 Börsengesetz uneingeschränkt termingeschäftsfähig. Nicht-Kaufleute hingegen müssen zunächst über ein Merkblatt informieren, was für Risiken bei Börsengeschäften entstehen können und mit ihrer Unterschrift versehen. Erst dann erhalten sie eine Termingeschäftsfähigkeit. So jedenfalls lautete die Norm bis 2007. Im Zuge der EU-Richtlinien über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) wurde diese Notwendigkeit gestrichen.

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Umsatz

Im Umsatz schlägt sich alles, was an Waren und Leistungen von einem Unternehmen verkauft wird, nieder. Im Rahmen der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einer Kapitalgesellschaft spricht man auch von „Umsatzerlös“ und stellt in der Regel die erste Position der GuV dar. Neben dem Verkauf von Waren sind im Umsatz auch Verpachtungen – wie Miete oder Leasing – sowie Dienstleistungen nach Abzug der Erlösschmälerungen – also Boni, Skonti und Rabatte – mit aufgelistet. Dabei darf

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Passivkonto

Passivkonten werden aus den Bilanzpositionen gebildet, die auf der Passiv-Seite der Bilanz stehen. Der Anfangsbestand sowie die Zugänge befinden sich auf der Haben-Seite. Auf der Soll-Seite werden die Abgänge und der Schlussbestand gebucht. Im Passivkonto befinden sich die Vermögenwerte von Eigenkapital und Fremdkapital. Der Abschluss des Passivkontos erfolgt, wie beim Aktivkonto, über das Schlussbilanzkonto. Die Eröffnung des Kontos erfolgt demzufolge über das Eröffnungsbilanzkonto. Passivkonten und Aktivkonten gehören den Bestandkoten an. Passivkonten weisen Verbindlichkeiten, das Eigenkapital

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Parität

Unter Parität können zwei verschiedene Paritäten verstanden werden, zum einen die Wechselkursparität und zum anderen die Kaufkraftparität. Bei der sogenannten Wechselkursparität liegt ein festes Umtauschverhältnis zwischen einer Währung und einem Sachwert oder aber auch zwischen zwei Währungen vor. Dieses Umtauschverhältnis wird von einer überregionalen Institution festgesetzt. Als Wechselkursparität wird ein Umtauschverhältnis zwischen zwei Währungen von Eins bezeichnet. Die Parität ist eine wichtige Kennzahl innerhalb der Volkswirtschaft. Sie beschreibt das Tauschverhältnis zwischen zwei Währungen, im allgemeinen

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Outsourcing

Der Begriff Outsourcing setzt sich aus mehreren Begriffen (outside, resource und using) zusammen. Outsourcing bezeichnet eine Unternehmensstrategie, bei dem das Unternehmen Teilbereiche, einzelne Aufgaben oder auch ganze Geschäftsprozesse an Drittunternehmen auslagert. Bisher intern selbst erbrachte Leistungen werden dann von spezialisierten externen Drittdienstleister bezogen und ausgeführt. Konkret bedeutet dies eine Vergabe von Teilbereichen der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise von zu erbringenden Leistungen in der Produktion oder Entwicklung. Die Fremdvergabe der Leistungserbringung erfolgt dabei an Zulieferer, die sich

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Optionsschein

Optionsscheine sind verbriefte, das heißt als Wertpapier gestaltete Optionen. Im englischsprachigen Raum werden Optionsscheine auch warrents genannt. Optionsscheine verbriefen das Recht einen gewissen Basiswert, nach einem gewissen Bezugsverhältnis, zu einem zuvor festgesetzten Preis im Verlauf einer angesetzten Bezugsfrist oder zum Ende dieser Bezugsfrist zu verkaufen oder zu kaufen. Bei klassischen Optionsscheinen Ist der Emittent der Stillhalter der Option. Die Emission von Optionsscheinen kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen können Optionsscheine der Bestandteil von Optionsanleihen

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Optionsanleihe

Unter einer Optionsanleihe versteht man eine Inhaberschuldverschreibung mit Zusatzrechten. Eine Optionsanleihe ist genauer gesagt ein verzinsliches Wertpapier, welches neben Forderungsrechten (Rückzahlungs- und Zinsanspruch) in einem Optionsschein auch ein Bezugsrecht auf Aktien verbrieft. Optionsscheine können selbstständig an der Börse gehandelt werden. Aktien können gegen Umtausch des Optionsscheins zu festgelegten Konditionen im Voraus bezogen werden. Dem Anleger wird zusätzlich zur Verzinsung eine Option eingeräumt, somit ist eine Optionsanleihe mit einer viel niedrigeren Verzinsung ausgestattet. Die Herausgabe von

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Option

Eine Option, im wirtschaftlichen Sinne ist ein Kauf- und Verkaufsrecht. In der Wirtschaft wird mit einer Option ein Recht bezeichnet, eine Bestimmte Sache zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Eine Option wird somit auch als bedingtes Termingeschäft gekennzeichnet. Hierbei handelt es sich explizit um ein Recht und nicht um eine Pflicht. Die Entscheidung liegt hierbei bei dem Optionsinhaber. Der Optionsinhaber besitzt die Entscheidungsfreiheit nach dem Kauf vom Stillhalter,

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