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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Nominaler Preis

In einer Volkswirtschaft besitzt jedes gehandelte Gut einen Wert. Der Wert eines Gutes wird im Handel vom potentiellen Verkäufer verlangten und vom möglichen Käufer gebotenen Preis ausgedrückt. In einer Volkswirtschaft wird zwischen dem realen und nominalen Preis unterschieden. Unter dem nominalen Preis versteht man den absoluten Preis einer Ware oder Dienstleistung. Dieser wird als Geldwert ausgedrückt. Hierbei handelt sich um einen nicht inflationsbereinigten Preis. Mögliche Inflationen berücksichtigt dagegen der reale Preis.

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Nominalzins

Unter einem Nominalzins wird der reale Zinssatz verstanden, der von Banken in der Regel pro Jahr angegeben wird und der im Vertrag zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer vereinbart wird. Ein Nominalzins ist ein Zinssatz ohne Zinseszinseffekt. Der Nominalzins ist der Zinssatz, der Bearbeitungsgebühren, Schätzkosten, Bereitstellungszinsen und Kontoführungsgebühren nicht mit berücksichtigt. Bearbeitungsgebühren (Darlehensnebenkosten) sind von Bank zu Bank unterschiedlich, dies erklärt auch, weshalb zwei Anbieter mit gleichem Nominalzins unterschiedliche Effektivzinssätze ausweisen. Bei Tagesgeldkonten ist der Nominalzins hilfreich

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Nullkuponanleihe

Unter einer Nullkuponanleihe wird ein verzinsliches Wertpapier verstanden, bei der keine Zinszahlungen in Form von Kupons erfolgen. Die Nullkuponanleihe wird im Englischsprachigen Raum als Zerobond oder Zero-Coupon-Bond bezeichnet. Eine Nullkuponanleihe stellt eine Schuldverschreibung des Wertpapieremittenten gegenüber dem Wertpapierinhaber dar. Der Wertpapieremittent kann so Finanzierungsmittel beschaffen und diese erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück erstatten. Die Nullkupon-Anleihe wird auch in den Fachkreisen Zero-Bond genannt. Im Prinzip ist die Nullkupon-Anleihe mit jeder anderen Anleihe zu vergleichen.

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Nutzenmaximierung

Das Nutzenmaximum wird durch die Menge an Waren und Dienstleistungen beschrieben, die einer Person oder einem privaten Haushalt die größtmögliche Bedürfnisbefriedigung verschafft und die gerade noch mit dem begrenzten Einkommen gekauft werden kann. Es werden hierbei die notwendig werdenden Entscheidungsprozesse verstanden, die auf das Bestreben der Individuen reduziert werden, um mit einem verfügbaren Budget verschiedene Produkte so aufzugliedern, dass ein möglichst hoher Nutzen heraus resultiert. Unter Nutzenmaximierung wird demzufolge die Maximierung des Gesamtnutzens verstanden. In

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Operations Research

Operations Research, auch Unternehmensforschung genannt besitzt die Zielsetzung den Einsatz von mathematischen Modellen, die Untersuchung und Entwicklung von diesen Verfahren zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen zu generieren. Im Bereich des Entscheidungsprozesses kann somit auf die Verfahren des Operations Research zur Entscheidungsvorbereitung, -findung, -durchführung und -kontrolle verwiesen werden. Bei der Entscheidungsvorbereitung werden entscheidungsrelevante Informationen beschafft und aufbereitet. Diese entstehenden Erklärungsmodelle können durch Hilfe von Verfahren der Netzwerkplantechnik oder Simulation gebildet werden. Entscheidungsfindungen erfolgen auf der Basis von

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Optimierungsprinzip

Das Optimierungsprinzip unterscheidet sich in zwei Optimierungskalküle, dem Maximierungsprinzip und dem Minimierungsprinzip. Das Maximierungsprinzip sieht vor, dass bei gegebenen Input-Faktoren der Output maximiert werden soll. Mit dem Maximierungsprinzip wird mit gegebenen Mitteln somit ein möglichst großer Nutzen erzielt. Dahingegen sieht das Minimierungsprinzip die Minimierung der Input-Faktoren bei gegebenem Output vor. Mit diesem Minimierungsprinzip wird ein bestimmtes Ziel mit möglichst wenig Aufwand erreicht. Das Optimierungsprinzip wird dann erreicht, wenn die Relation zwischen Input und Output möglichst

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Option

Eine Option, im wirtschaftlichen Sinne ist ein Kauf- und Verkaufsrecht. In der Wirtschaft wird mit einer Option ein Recht bezeichnet, eine Bestimmte Sache zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Eine Option wird somit auch als bedingtes Termingeschäft gekennzeichnet. Hierbei handelt es sich explizit um ein Recht und nicht um eine Pflicht. Die Entscheidung liegt hierbei bei dem Optionsinhaber. Der Optionsinhaber besitzt die Entscheidungsfreiheit nach dem Kauf vom Stillhalter,

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Optionsanleihe

Unter einer Optionsanleihe versteht man eine Inhaberschuldverschreibung mit Zusatzrechten. Eine Optionsanleihe ist genauer gesagt ein verzinsliches Wertpapier, welches neben Forderungsrechten (Rückzahlungs- und Zinsanspruch) in einem Optionsschein auch ein Bezugsrecht auf Aktien verbrieft. Optionsscheine können selbstständig an der Börse gehandelt werden. Aktien können gegen Umtausch des Optionsscheins zu festgelegten Konditionen im Voraus bezogen werden. Dem Anleger wird zusätzlich zur Verzinsung eine Option eingeräumt, somit ist eine Optionsanleihe mit einer viel niedrigeren Verzinsung ausgestattet. Die Herausgabe von

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Optionsschein

Optionsscheine sind verbriefte, das heißt als Wertpapier gestaltete Optionen. Im englischsprachigen Raum werden Optionsscheine auch warrents genannt. Optionsscheine verbriefen das Recht einen gewissen Basiswert, nach einem gewissen Bezugsverhältnis, zu einem zuvor festgesetzten Preis im Verlauf einer angesetzten Bezugsfrist oder zum Ende dieser Bezugsfrist zu verkaufen oder zu kaufen. Bei klassischen Optionsscheinen Ist der Emittent der Stillhalter der Option. Die Emission von Optionsscheinen kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen können Optionsscheine der Bestandteil von Optionsanleihen

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Outsourcing

Der Begriff Outsourcing setzt sich aus mehreren Begriffen (outside, resource und using) zusammen. Outsourcing bezeichnet eine Unternehmensstrategie, bei dem das Unternehmen Teilbereiche, einzelne Aufgaben oder auch ganze Geschäftsprozesse an Drittunternehmen auslagert. Bisher intern selbst erbrachte Leistungen werden dann von spezialisierten externen Drittdienstleister bezogen und ausgeführt. Konkret bedeutet dies eine Vergabe von Teilbereichen der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise von zu erbringenden Leistungen in der Produktion oder Entwicklung. Die Fremdvergabe der Leistungserbringung erfolgt dabei an Zulieferer, die sich

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