Wiki

Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

Home » Wiki

Umfinanzierung

Man spricht von einer Umfinanzierung, wenn neue Kredite aufgenommen werden, um bestehende Schulden abzulösen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn die neuen Konditionen für den aufgenommenen Kredit günstiger sind als zuvor. So können zum Beispiel die Zinsen sinken und die Kreditraten verändern sich. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass in einigen Fällen sogenannte Vorfälligkeitszinsen zu zahlen sind, die bei Krediten mit fester Zinsbindung vollkommen normal sind. Ein Beispiel hierfür wären Immobilienkredite, die üblicherweise […]

Umfinanzierung Read More »

Umlaufvermögen

Im Gegensatz zum Anlagevermögen (AV) dient das Umlaufvermögen (UV) einem Unternehmen lediglich für einen kurzfristigen Zeitraum. Dabei handelt es sich beispielsweise um Rohstoffe oder andere Handelsware. Es ist auf stetige Bestandsänderungen programmiert und lässt sich leicht liquidieren, da es eben aus dem Warenbestand, aus der Kasse und dem Bankkonto besteht. Man kann es schnell in den Wirtschaftskreislauf einspeisen und genauso schnell wieder herausholen. Als Umlaufvermögen im handelsrechtlichen Sinn werden in einem Unternehmen alle Vermögensgegenstände bezeichnet,

Umlaufvermögen Read More »

Umsatz

Im Umsatz schlägt sich alles, was an Waren und Leistungen von einem Unternehmen verkauft wird, nieder. Im Rahmen der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einer Kapitalgesellschaft spricht man auch von „Umsatzerlös“ und stellt in der Regel die erste Position der GuV dar. Neben dem Verkauf von Waren sind im Umsatz auch Verpachtungen – wie Miete oder Leasing – sowie Dienstleistungen nach Abzug der Erlösschmälerungen – also Boni, Skonti und Rabatte – mit aufgelistet. Dabei darf

Umsatz Read More »

Nachrangige Verbindlichkeiten

Der Begriff nachrangige Verbindlichkeit stammt aus der Bilanzbuchhaltung. Unter nachrangige Verbindlichkeit werden alle Schulden eines Unternehmens gegenüber Dritten bezeichnet, die im Falle der Insolvenz erst nach den Forderungen der anderen Gläubiger erfüllt werden dürfen. Das bedeutet, dass im Konkursfall erst dann nachrangige Verbindlichkeiten zurückerstattet werden, wenn die Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger getilgt wurden. Nachrangige Verbindlichkeiten haben in Bezug auf die Haftqualität gegenüber Gläubigern Eigenkapitalcharakter. Nachrangige Verbindlichkeiten stehen als Posten auf der Passivseite der Bilanz.

Nachrangige Verbindlichkeiten Read More »

Namensaktie

Eine Namensaktie ist im Gegensatz zur Inhaberaktie eine auf den Name des Aktionärs lautende Aktie. Dies bedeutet der Eigentümer wird mit Namen, Adresse und Geburtsdatum im Aktienregister der Aktiengesellschaft eingetragen. Namensaktien stellen allerdings keine Namens-, sondern Orderpapiere dar. Eine Namensaktie ist durch Indossament oder durch eine Forderungsabtretung übertragbar. Bei der Übertragung der Aktie müssen eine Löschung des Altaktionärs aus dem Aktienregister und eine Neueintragung erfolgen. Namensaktien sind relevant, wenn der Gegenwert bei der Ausgabe der

Namensaktie Read More »

Negativmerkmale

Unter Negativmerkmalen werden Daten verstanden, welche auf eine schlechte Bonität der Person schließen lassen. Eine Unterscheidung in harte und weiche Negativmerkmale kann vorgenommen werden. Unter harten Negativmerkmalen versteht man Fakten, die für eine schlechte Bonität der betreffenden Person sprechen. Hierunter fallen beispielsweise Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Eine gerichtliche Bestätigung muss hierbei vorliegen. Weiche Negativmerkmale haben dagegen nur eine geringe Aussagekraft über die wirkliche Bonität eines Kreditnehmers. Hierunter können außergerichtliche Mahnungen, Mahnbescheide oder Klageerhebungen

Negativmerkmale Read More »

Nennbetragsaktie

Nennbetragsaktien besitzen einen Mindestnennwert von mindestens 1 Euro. Bei dieser Aktienart wird der Anteil in Euro am Grundkapital der ausgebenden Aktiengesellschaft verbrieft. Der Nennbetrag ist der Betrag, welcher auf der Aktie steht. Dieser muss nicht identisch mit dem Aktienpreis sein, den die Aktie beim Verkauf an Dritte erzielt. Der Ausgabebetrag darf nicht kleiner als der Nennbetrag sein. Unter dem Ausgabebetrag wird der Betrag verstanden, den Gründer einzahlen müssen. Nach der Ausgabe der Aktien dürfen Aktien

Nennbetragsaktie Read More »

Netto

Unter Netto versteht man einen Teil vom Brutto. Brutto stellt den Gesamtanteil dar. Bei einem zu bereinigenden Anteil kann es sich um Abgaben, Steuern, Volumen-, Kosten- oder Gewichtsanteile handeln. Beim Nettopreis handelt es sich um den Preis ohne die noch hinzukommende Mehrwertsteuer. Nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern erhält man das Nettogehalt. Unter Netto versteht man die steuerbereinigte Variante, hingegen man bei Brutto noch eine Steuerbereinigung vornehmen muss. Auf Lebensmittelverpackungen ist unter Netto das Produktgewicht

Netto Read More »

Nettokreditbetrag

Bei Kreditverträgen werden vom Gläubiger bestimmte Kosten einbehalten. Darunter fallen unter anderem das Disagio, die Restschuldversicherung, Bearbeitungs-, Vermittlungs- und Abschlussgebühren, abhängig von der Kreditart. Beispielsweise kommt bei Privatkrediten meist nur eine Abschlussgebühr hinzu. Das ausbezahlte Darlehen an den Kreditnehmer, ist der Nettokreditbetrag. Folglich ist dieser Betrag nur die Kreditsumme, über die der Schuldner verfügen kann. Vor Antragsstellung sollte demzufolge gut verglichen und alle möglichen Kosten mit einbezogen werden. Denn durch den Abzug von Kosten wird

Nettokreditbetrag Read More »

Nichtmonetäre Anreize

Die nichtmonetären Anreize gehören zum immateriellen Anreizsystem. Im Gegensatz zum materiellen Anreizsystem, den monetären Anreizen, sind sie schwer erfassbar und sehr vielfältig. Nichtmonetäre Anreize haben ihren Ursprung häufig in sozialen Beziehungen und werden in der Regel sehr unterschiedlich von jedem einzelnen empfunden. Bereiche des nichtmonetären Anreizsystems liegen beispielsweise im Führungsstil, in den Aufstiegsmöglichkeiten oder den Mitarbeiterschulungen. Aber auch Arbeitszeitregelungen, Arbeitsinhaltsstrukturierung und Arbeitsplatzgestaltung gehören mit zu nichtmonetären Anreizen. Die verschiedenen Handlungen eines Menschen haben unterschiedliche Gründe

Nichtmonetäre Anreize Read More »

Nach oben scrollen