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GoB – Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung einfach erklärt

Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind das Regelwerk, nach dem jedes buchführungspflichtige Unternehmen seine Bücher führen muss. Sie sind zwar nicht vollständig im Gesetz kodifiziert, haben sich aber durch Rechtsprechung, Wissenschaft und Handelspraxis etabliert. Wer die Buchführungspflicht nach HGB kennt, sollte sich anschließend mit den GoB beschäftigen. Die GoB gelten für die gesamte Finanzbuchhaltung und sind eng mit den Bilanzierungsgrundsätzen verknüpft, die speziell für den Jahresabschluss gelten. Die wichtigsten GoB im Überblick Grundsatz Inhalt Richtigkeit […]

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Prozesskostenrechnung: Grundlagen und Unterschied zur Zuschlagskalkulation

Die Prozesskostenrechnung (PKR) ist ein modernes Verfahren der Kostenrechnung, das als Alternative zur klassischen Zuschlagskalkulation entwickelt wurde. Sie eignet sich besonders für Unternehmen mit hohem Gemeinkostenanteil, da sie Gemeinkosten verursachungsgerechter auf die Produkte verteilt. Während der Betriebsabrechnungsbogen Gemeinkosten pauschal nach Kostenstellen verteilt, orientiert sich die Prozesskostenrechnung an den tatsächlichen Aktivitäten (Prozessen) im Unternehmen. Die KLR-Grundlagen bilden die Basis für das Verständnis beider Verfahren. Grundbegriffe der Prozesskostenrechnung Begriff Erläuterung Prozess Wiederkehrende betriebliche Aktivität (z. B. Bestellung aufnehmen)

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Working Capital Management: Liquidität im Unternehmen steuern

Working Capital Management (WCM) bezeichnet die Steuerung des Nettoumlaufvermögens eines Unternehmens mit dem Ziel, die Liquidität dauerhaft sicherzustellen und gleichzeitig die gebundenen Mittel zu minimieren. Es ist ein zentrales Thema der Finanzwirtschaft und des Controllings. Besonders zum Semesterwechsel in höheren Semestern wird WCM in Verbindung mit der Cash-Flow-Analyse und der Bilanzanalyse behandelt. Komponenten des Working Capitals Komponente Beschreibung Optimierungsziel Vorräte Rohstoffe, Halbfertigprodukte, Fertigprodukte Lagerbestand senken Forderungen aus L&L Noch nicht eingegangene Zahlungen von Kunden Zahlungsziele

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Stille Reserven in der Bilanz: Entstehung, Arten und Auflösung

Stille Reserven entstehen, wenn Vermögenswerte in der Bilanz niedriger ausgewiesen werden, als ihr tatsächlicher Wert ist – oder wenn Schulden überbewertet werden. Sie sind ein zentrales Thema der Bilanzpolitik und spielen bei der Analyse von Jahresabschlüssen eine wichtige Rolle. Wer den Jahresabschluss wirklich verstehen will, kommt an stillen Reserven nicht vorbei. Sie beeinflussen den ausgewiesenen Gewinn und können dazu führen, dass die Bilanz ein verzerrtes Bild der Vermögenslage zeigt. Arten stiller Reserven Art Entstehung Beispiel

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Körperschaftsteuer Grundlagen: Was BWL-Studenten wissen müssen

Die Körperschaftsteuer (KSt) ist die „Einkommensteuer“ für juristische Personen – also für Kapitalgesellschaften wie GmbH und AG. Während natürliche Personen Einkommensteuer zahlen, unterliegen Kapitalgesellschaften der Körperschaftsteuer. Das Verständnis dieser Steuerart ist besonders im Sommersemester relevant, wenn Steuerlehre und Unternehmensbesteuerung auf dem Lehrplan stehen. Im Zusammenhang mit der Körperschaftsteuer spielt die Abgrenzung zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierung eine wichtige Rolle – denn die Steuerbilanz kann von der Handelsbilanz abweichen. Grundprinzipien der Körperschaftsteuer Merkmal Erläuterung Steuerpflicht Kapitalgesellschaften

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Zuschlagskalkulation: Aufbau und Berechnung Schritt für Schritt

Die Zuschlagskalkulation ist das meistverwendete Kalkulationsverfahren in der Praxis und ein Standardthema in BWL-Klausuren. Sie baut auf den Ergebnissen des Betriebsabrechnungsbogens (BAB) auf und ermittelt die Selbstkosten sowie den Angebotspreis eines Produktes. Grundlage der Zuschlagskalkulation ist die Trennung in Einzelkosten (direkt zurechenbar) und Gemeinkosten (über Zuschlagsätze verteilt). Die Grundlagen der KLR solltest du vor diesem Thema gefestigt haben. Schema der Zuschlagskalkulation Position Berechnung Betrag (€) Materialeinzelkosten (MEK) gegeben 200,00 + Materialgemeinkosten (MGK) MEK × MGK-Satz

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Betriebsabrechnungsbogen (BAB) – Kostenstellenrechnung verständlich erklärt

Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein zentrales Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung. Er bildet die Brücke zwischen der Kostenartenrechnung und der Kostenträgerrechnung und verteilt die angefallenen Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen eines Unternehmens. Im Studium begegnet dir der BAB vor allem in Vorlesungen zur Kostenrechnung und im Rahmen von Klausuraufgaben. Wer die Grundlagen der Kostenarten – insbesondere den Unterschied zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten – verstanden hat, kann den BAB schnell durchdringen. Aufbau und Funktion des BAB

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Controlling-Kennzahlen für BWL-Klausuren: ROI, EBIT und mehr

Kennzahlen sind das Handwerkzeug des Controllers und ein Dauerbrenner in BWL-Klausuren. Wer ROI, EBIT, EBITDA und Liquiditätskennzahlen sicher berechnen und interpretieren kann, ist gut für Prüfungen gerüstet. Controlling nutzt Kennzahlen zur Steuerung und Kontrolle des Unternehmens. Die theoretischen Grundlagen des Controllings werden im Artikel Controlling verstehen erklärt. Die Datenbasis für die meisten Kennzahlen liefern Bilanz und GuV – ausführlich beschrieben im Beitrag zum Jahresabschluss. Die wichtigsten Rentabilitätskennzahlen Kennzahl Formel Aussage Return on Investment (ROI) Gewinn

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Umlaufvermögen und Anlagevermögen: Die Aktivseite der Bilanz erklärt

Die Aktivseite der Bilanz zeigt, wie das Kapital eines Unternehmens investiert ist. Sie gliedert sich in Anlage- und Umlaufvermögen – eine Unterscheidung, die für Bilanzanalyse und Klausuren gleichermaßen wichtig ist. Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen, während Umlaufvermögen kurzfristig im Unternehmen verbleibt. Eine detaillierte Analyse beider Positionen erfolgt in der Bilanzanalyse. Den Gesamtrahmen des Jahresabschlusses zeigt der Artikel zum Jahresabschluss. Gliederung der Aktivseite nach HGB (§ 266) Position Unterposition Beispiele A.

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Buchführungspflicht nach HGB: Wer muss Bücher führen?

Nicht jeder Unternehmer in Deutschland ist verpflichtet, eine doppelte Buchführung zu betreiben. Die Buchführungspflicht hängt von der Rechtsform, dem Umsatz und dem Jahresüberschuss ab – und ist ein häufig unterschätztes Grundlagenthema in BWL-Prüfungen. Grundlage der Buchführung sind die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB), die u.a. Klarheit, Wahrheit und Vollständigkeit der Aufzeichnungen fordern. Eine gut strukturierte Buchführung folgt dem Kontenrahmen und Kontenplan. Buchführungspflicht im Überblick Personengruppe Rechtliche Grundlage Buchführungspflicht? Kaufleute (§ 238 HGB) Handelsgesetzbuch Ja, immer Kapitalgesellschaften

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