Andreas

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CO₂-Bilanz für Unternehmen: Scope 1, 2 und 3 erklärt

Die CO₂-Bilanz (auch Carbon Footprint oder Treibhausgasbilanz) erfasst alle Treibhausgasemissionen eines Unternehmens. Sie ist ein zentraler Bestandteil der ESG-Berichterstattung und wird durch die CSRD-Berichtspflicht für immer mehr Unternehmen verpflichtend. Das international anerkannte Rahmenwerk dafür ist das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol), das Emissionen in drei Scopes unterteilt. Die drei Scopes Scope Quelle Beispiele Erfassung Scope 1 Direkte Emissionen Eigene Heizung, Fuhrpark, Produktionsprozesse Direkte Messung oder Berechnung Scope 2 Indirekte Emissionen aus Energie Eingekaufter Strom, Fernwärme […]

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ESG-Kriterien: Environment, Social, Governance für BWL-Studenten erklärt

ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Diese drei Dimensionen bilden den Rahmen für die Bewertung der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. Für BWL-Studenten wird ESG immer wichtiger, weil es sich auf Investitionsentscheidungen, Unternehmensstrategie und die Berichtspflichten auswirkt. Die drei ESG-Dimensionen Dimension Themen Typische Kennzahlen E – Environment Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Emissionen, Biodiversität CO₂-Ausstoß (Scope 1–3), Energieeffizienz, Wasserverbrauch S – Social Arbeitsbedingungen, Diversität, Menschenrechte, Datenschutz Mitarbeiterzufriedenheit, Frauenquote, Unfallrate G – Governance Unternehmensführung,

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Doppelte Buchführung: Grundlagen, Prinzip und Beispiele

Die doppelte Buchführung (Doppik) ist das Fundament des kaufmännischen Rechnungswesens. Jeder Geschäftsvorfall wird auf mindestens zwei Konten gebucht – einmal im Soll und einmal im Haben. Dieses Prinzip stellt sicher, dass die Bilanz immer ausgeglichen ist. Für alle Unternehmen, die zur Buchführung verpflichtet sind, ist die doppelte Buchführung vorgeschrieben. Grundprinzip: Soll an Haben Jeder Buchungssatz folgt dem Schema: Soll an Haben. Das bedeutet: Auf der linken Seite (Soll) wird ein Konto belastet, auf der rechten

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Eröffnungsbilanz und Schlussbilanz: Zusammenhang und Buchungen

Die Eröffnungsbilanz und die Schlussbilanz bilden den Rahmen eines Geschäftsjahres. Die Schlussbilanz des Vorjahres ist gleichzeitig die Eröffnungsbilanz des neuen Jahres – dieses Prinzip heißt Bilanzidentität und gehört zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Für das Verständnis der doppelten Buchführung ist der Zusammenhang zwischen Eröffnung und Abschluss grundlegend. Bilanzidentität Prinzip Bedeutung Bilanzidentität Schlussbilanz 31.12.20X0 = Eröffnungsbilanz 01.01.20X1 Bilanzkontinuität Gleiche Gliederung und Bewertungsmethoden beibehalten Von der Eröffnungsbilanz zu den Konten Zu Beginn des Geschäftsjahres werden die Bilanzwerte

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Inventur und Inventar: Ablauf, Arten und Unterschied zur Bilanz

Die Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar – ein vollständiges Verzeichnis, das die Grundlage für die Bilanzerstellung bildet. Die Inventur gehört zu den Pflichten der ordnungsgemäßen Buchführung. Inventur vs. Inventar vs. Bilanz Begriff Definition Form Inventur Tätigkeit: Zählen, Messen, Wiegen Vorgang Inventar Ergebnis: Vollständiges Bestandsverzeichnis Liste (Staffelform) Bilanz Verdichtung: Kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital Kontoform (Aktiva/Passiva) Arten der Inventur Art

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Kontenrahmen und Kontenplan: SKR 03 und SKR 04 erklärt

Der Kontenrahmen ist das systematische Ordnungssystem für alle Konten der Buchführung. Er gibt vor, welche Kontenklassen es gibt und wie die Konten nummeriert werden. Der Kontenplan ist die unternehmensindividuelle Auswahl aus dem Kontenrahmen – also die Konten, die ein bestimmtes Unternehmen tatsächlich nutzt. Für die ordnungsgemäße Buchführung ist die Kenntnis des Kontenrahmens grundlegend. SKR 03 vs. SKR 04 In Deutschland sind zwei Standardkontenrahmen der DATEV am weitesten verbreitet: Merkmal SKR 03 SKR 04 Gliederungsprinzip Prozessgliederung

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Handelskalkulation: Vorwärts- und Rückwärtskalkulation mit Beispiel

Die Handelskalkulation wird von Handelsunternehmen verwendet, um den Verkaufspreis zu ermitteln oder den maximal zulässigen Einkaufspreis zu berechnen. Im Unterschied zur industriellen Zuschlagskalkulation gibt es keine Fertigungskosten, da Handelsunternehmen Waren einkaufen und weiterverkaufen, ohne sie zu produzieren. Kalkulationsschema der Handelskalkulation Position Vorwärts Rückwärts Listeneinkaufspreis (LEP) Ausgangswert Ergebnis – Lieferantenrabatt – + = Zieleinkaufspreis – Lieferantenskonto – + = Bareinkaufspreis + Bezugskosten + – = Bezugspreis (Einstandspreis) + Handlungskosten + – = Selbstkosten + Gewinnzuschlag +

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Normalkostenrechnung vs. Istkostenrechnung: Unterschiede und Anwendung

In der Kostenrechnung gibt es drei grundlegende Systeme, die sich nach dem Zeitbezug der verwendeten Kosten unterscheiden: die Istkostenrechnung, die Normalkostenrechnung und die Plankostenrechnung. Die Wahl des Systems beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit der Kalkulation und die Möglichkeit zur Kostenkontrolle. Vergleich der Kostenrechnungssysteme Merkmal Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Kostenbasis Tatsächlich angefallene Kosten Durchschnittswerte vergangener Perioden Zeitbezug Aktuelle Periode Mehrere vergangene Perioden Preisschwankungen Voll durchschlagend Geglättet Kalkulationspreise Schwanken von Periode zu Periode Stabil über längere Zeit Kostenkontrolle Eingeschränkt (kein

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Innerbetriebliche Leistungsverrechnung: Verfahren und Beispiele

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) ist ein wichtiger Bestandteil der Kostenstellenrechnung. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Kostenstelle Leistungen für andere Kostenstellen erbringt – etwa wenn die Werkstatt Maschinen für die Produktion repariert oder die IT-Abteilung alle Abteilungen unterstützt. Diese Leistungen müssen verrechnet werden, bevor die Gemeinkosten auf die Kostenträger umgelegt werden können. Die drei Verfahren im Überblick Verfahren Genauigkeit Komplexität Einsatzgebiet Anbauverfahren Gering Einfach Geringe gegenseitige Verflechtung Stufenleiterverfahren Mittel Mittel Einseitige Leistungsbeziehungen Gleichungsverfahren Hoch Hoch

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Kalkulatorische Kosten: Abschreibungen, Zinsen, Miete und Unternehmerlohn

Kalkulatorische Kosten sind ein wichtiges Konzept in der internen Kostenrechnung. Sie unterscheiden sich von den Aufwendungen der Finanzbuchhaltung, weil sie entweder anders bewertet werden (Anderskosten) oder gar keinen entsprechenden Aufwand haben (Zusatzkosten). Für die korrekte Preiskalkulation und Wirtschaftlichkeitsberechnung sind sie unverzichtbar. Arten kalkulatorischer Kosten Art Typ Erklärung Aufwand in FiBu? Kalkulatorische Abschreibungen Anderskosten Abschreibung auf Wiederbeschaffungswert statt Anschaffungskosten Ja (aber anders bewertet) Kalkulatorische Zinsen Zusatzkosten Verzinsung des betriebsnotwendigen Kapitals Nein (für EK) Kalkulatorische Miete Zusatzkosten

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