Andreas

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Einzelkosten und Gemeinkosten: Unterschied, Beispiele und Zurechnung

Die Unterscheidung zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten ist ein Grundpfeiler der Kostenrechnung. Sie bestimmt, wie Kosten auf Kostenträger (Produkte) verrechnet werden, und ist damit die Basis für die Zuschlagskalkulation und den Betriebsabrechnungsbogen. Definition und Unterschied Merkmal Einzelkosten Gemeinkosten Definition Direkt einem Kostenträger zurechenbar Nicht direkt zurechenbar Zurechnung Verursachungsgerecht Über Zuschlagssätze oder Schlüssel Erfassung Belege (z. B. Materialentnahmeschein) Über Kostenstellen im BAB Beispiele Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne Miete, Verwaltungsgehälter, Strom Typische Einzelkosten Materialeinzelkosten umfassen alle Materialien, die direkt in […]

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Divisionskalkulation: Einstufig, mehrstufig und mit Äquivalenzziffern

Die Divisionskalkulation ist das einfachste Kalkulationsverfahren der Kostenträgerrechnung. Sie eignet sich besonders für Unternehmen, die nur ein Produkt oder einheitliche Massengüter herstellen. Im Unterschied zur Zuschlagskalkulation werden die Gesamtkosten einfach durch die Produktionsmenge geteilt. Überblick: Kalkulationsverfahren Verfahren Einsatzgebiet Prinzip Einstufige Divisionskalkulation Einproduktunternehmen, keine Lagerveränderung Gesamtkosten / Menge Mehrstufige Divisionskalkulation Mehrere Fertigungsstufen Kosten je Stufe / Menge der Stufe Äquivalenzziffernkalkulation Artverwandte Produkte Gewichtung über Verhältniszahlen Zuschlagskalkulation Mehrproduktunternehmen Zuschlagssätze auf Einzelkosten Einstufige Divisionskalkulation Stückkosten = Gesamtkosten /

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BWL Klausuraufgaben mit Lösungen: Rechnungswesen und Kostenrechnung

Die Vorbereitung auf BWL-Klausuren im Bereich Rechnungswesen erfordert viel Übung. Auf dieser Seite findest du typische Klausuraufgaben mit vollständigen Musterlösungen. Die Aufgaben decken die wichtigsten Themengebiete ab – von Buchungssätzen über Kostenrechnung bis zur Bilanzanalyse. Aufgabe 1: Bilanzveränderungen und Buchungssätze Die Müller GmbH führt folgende Geschäftsvorfälle durch. Bilden Sie die Buchungssätze und bestimmen Sie den Buchungstyp (Aktivtausch, Passivtausch, Aktiv-Passiv-Mehrung, Aktiv-Passiv-Minderung). a) Kauf einer Maschine für 50.000 € auf Ziel b) Tilgung eines Bankdarlehens in Höhe

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Nachhaltigkeitsbericht und CSRD: Pflichten und Anforderungen ab 2025

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU hat die Nachhaltigkeitsberichterstattung grundlegend verändert. Seit 2025 müssen deutlich mehr Unternehmen als bisher einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Für BWL-Studenten ist das Thema besonders relevant, weil es das Rechnungswesen mit den Themen ESG und Unternehmensverantwortung verbindet. Was ist die CSRD? Die CSRD ersetzt die bisherige Non-Financial Reporting Directive (NFRD) und erweitert die Berichtspflicht erheblich. Der Nachhaltigkeitsbericht ist Teil des Lageberichts und wird künftig auch von einem Wirtschaftsprüfer geprüft.

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Latente Steuern: Erklärung, Berechnung und Beispiele nach HGB und IFRS

Latente Steuern entstehen durch zeitliche Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Wenn der Gewinn in der Handelsbilanz von dem in der Steuerbilanz abweicht, stimmt die tatsächliche Steuerlast nicht mit dem rechnerischen Steueraufwand überein. Latente Steuern gleichen diese Differenz aus und sorgen für ein periodengerechtes Ergebnis. Aktive und passive latente Steuern Art Entstehung Bedeutung Bilanzposition Aktive latente Steuern Handelsbilanzieller Gewinn < steuerlicher Gewinn Steuervorauszahlung → zukünftige Steuerentlastung Aktivseite (Wahlrecht nach HGB, Pflicht nach IFRS) Passive

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Plankostenrechnung: Starre und flexible Plankostenrechnung erklärt

Die Plankostenrechnung ist ein zentrales Instrument des Controllings zur Kostenkontrolle und -steuerung. Im Gegensatz zur Istkostenrechnung, die nur vergangene Kosten erfasst, legt die Plankostenrechnung im Voraus fest, welche Kosten entstehen dürfen. Damit ist sie die Grundlage für die Abweichungsanalyse. Überblick: Kostenrechnungssysteme System Kostenbewertung Zeitbezug Eignung Istkostenrechnung Tatsächliche Kosten Vergangenheit Nachkalkulation Normalkostenrechnung Durchschnittliche Vergangenheitswerte Vergangenheit (geglättet) Glättung von Schwankungen Starre Plankostenrechnung Geplante Kosten (fix für eine Beschäftigung) Zukunft Einfache Kostenkontrolle Flexible Plankostenrechnung Geplante Kosten (beschäftigungsabhängig) Zukunft

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Reporting im Controlling: Aufgaben, Arten und Beispiele

Das Reporting ist eine der Kernaufgaben des Controllings. Es umfasst die systematische Aufbereitung und Kommunikation entscheidungsrelevanter Informationen an das Management. Ohne ein funktionierendes Reporting fehlt der Geschäftsführung die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Aufgaben des Reportings Das Reporting erfüllt drei zentrale Funktionen: Es informiert die Entscheidungsträger über die aktuelle Unternehmenslage, es deckt Abweichungen von geplanten Zielen auf und es bildet die Basis für Steuerungsmaßnahmen. Damit ist das Reporting das Bindeglied zwischen der Abweichungsanalyse und dem operativen

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Unternehmensbewertung: Methoden, Verfahren und Beispiele

Die Unternehmensbewertung ist ein zentrales Thema in der Betriebswirtschaftslehre und besonders relevant bei Unternehmenskäufen, Fusionen, Börsengängen oder Erbschaften. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens möglichst objektiv zu ermitteln. In der Praxis kommen verschiedene Bewertungsverfahren zum Einsatz, die sich in ihrem Ansatz grundlegend unterscheiden. Die drei Hauptverfahren im Überblick Verfahren Grundprinzip Typische Anwendung Ertragswertverfahren Barwert zukünftiger Erträge KMU, Praxis in Deutschland (IDW S1) DCF-Verfahren Barwert zukünftiger Free Cash Flows Internationale Bewertungen, M&A Substanzwertverfahren Summe

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