Inflation – Lexikon

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Eine sogenannte Inflation (lat. Aufschwellen) ist eine wirtschaftliche Lage, in welcher sich die Preise der Güter erhöhen, jedoch aufgrund dessen die Kaufkraft des Geldes absinkt. Im Falle einer Inflation ist dementsprechend ein Überschuss an Geld vorhanden. Um dies zu vermeiden sorgen Zentralbanken (z.B. die Europäische Zentralbank) für eine relative Preisstabilität. Die bisher stärkste Geldentwertung fand in Deutschland wohl in den Jahren von 1914 bis 1923 während und nach dem ersten Weltkrieg statt. Heute beträgt die jährliche Inflation um die 2 % (so der aktuellste Stand aus dem Jahr 2012). Um dies zu messen, werden in den meisten Fällen die aktuellen Verbraucherpreise vom Statistischen Bundesamt betrachtet, bewertet und schließlich auch veröffentlicht.