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Leverage-Effekt: Definition, Formel und Berechnung mit Beispiel

Der Leverage-Effekt (Hebeleffekt) beschreibt die Wirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrentabilität. Solange die Gesamtkapitalrentabilität höher ist als der Fremdkapitalzinssatz, steigt die Eigenkapitalrentabilität mit zunehmendem Verschuldungsgrad. Dieses Prinzip ist fundamental für die Finanzierungsentscheidungen eines Unternehmens. Die Formel EK-Rentabilität = GK-Rentabilität + (GK-Rentabilität – FK-Zinssatz) × FK/EK Variable Bedeutung GK-Rentabilität Gesamtkapitalrentabilität (Rendite auf das gesamte Kapital) FK-Zinssatz Durchschnittlicher Fremdkapitalzinssatz FK/EK Verschuldungsgrad Beispielrechnung Ein Unternehmen hat ein Gesamtkapital von 500.000 € und eine GK-Rentabilität von 10 %. Der […]

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Break-Even-Punkt berechnen: Formel, Menge und Umsatz mit Beispiel

Der Break-Even-Punkt (Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht – die Erlöse decken genau die Gesamtkosten. Die Break-Even-Analyse ist eines der wichtigsten Planungsinstrumente und wird sowohl im Controlling als auch bei Existenzgründungen eingesetzt. Die Formeln Break-Even-Menge = Fixkosten / (Preis – variable Stückkosten) Break-Even-Menge = Fixkosten / Stückdeckungsbeitrag Break-Even-Umsatz = Fixkosten / Deckungsbeitragsquote Variable Bedeutung Formel Stückdeckungsbeitrag (db) Beitrag jedes Stücks zur Fixkostendeckung Preis – variable Stückkosten Deckungsbeitragsquote Anteil

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Kapitalerhöhung: Arten, Berechnung und Beispiele

Die Kapitalerhöhung ist ein Instrument der Eigenfinanzierung, bei dem ein Unternehmen sein Grundkapital (AG) oder Stammkapital (GmbH) erhöht. Für Aktiengesellschaften ist die Kapitalerhöhung besonders relevant, weil sie neue Aktien ausgeben und damit frisches Eigenkapital aufnehmen können. Das Thema verbindet die Finanzierungstheorie mit der Bilanzanalyse. Arten der Kapitalerhöhung bei der AG Art Beschreibung Zufluss von Mitteln? Ordentliche Kapitalerhöhung Ausgabe neuer Aktien gegen Einlagen Ja Genehmigte Kapitalerhöhung Vorstand wird ermächtigt, innerhalb von 5 Jahren Kapital zu erhöhen

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Annuitätenmethode: Berechnung und Vergleich von Investitionen

Die Annuitätenmethode ist ein Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung, das den Kapitalwert einer Investition in gleichmäßige jährliche Beträge (Annuitäten) umrechnet. Sie ergänzt die Kapitalwertmethode und ist besonders nützlich, wenn Investitionen mit unterschiedlicher Nutzungsdauer verglichen werden sollen. Die Formel Annuität = Kapitalwert × Annuitätenfaktor (ANF) ANF = r × (1 + r)^n / ((1 + r)^n – 1) Variable Bedeutung r Kalkulationszinssatz n Nutzungsdauer in Jahren ANF Annuitätenfaktor (auch: Wiedergewinnungsfaktor) Entscheidungsregel Annuität Entscheidung Annuität > 0 Investition

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Kapitalwert (NPV) Formel: Berechnung, Beispiel und Entscheidungsregel

Der Kapitalwert (Net Present Value, NPV) ist die zentrale Kennzahl der dynamischen Investitionsrechnung. Er gibt an, ob eine Investition den Unternehmenswert steigert oder vernichtet. Die Kapitalwertmethode diskontiert alle zukünftigen Zahlungen einer Investition auf den heutigen Zeitpunkt und vergleicht sie mit der Anfangsauszahlung. Die Formel NPV = -I₀ + Σ (CF_t / (1 + r)^t) Variable Bedeutung I₀ Anfangsinvestition (Auszahlung zum Zeitpunkt 0) CF_t Netto-Cashflow in Periode t r Kalkulationszinssatz (Diskontierungszinssatz) t Periode (Jahr) T Letzte

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Gesamtkapitalrentabilität berechnen: Formel, Beispiel und Interpretation

Die Gesamtkapitalrentabilität (auch: Return on Assets oder Gesamtkapitalrendite) misst, wie effizient ein Unternehmen sein gesamtes eingesetztes Kapital nutzt – unabhängig davon, ob es aus Eigen- oder Fremdkapital stammt. Damit ist sie eine der wichtigsten Kennzahlen der Bilanzanalyse und ergänzt die Eigenkapitalrentabilität. Die Formel Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital × 100 Variable Bedeutung Quelle Jahresüberschuss Gewinn nach Steuern GuV Fremdkapitalzinsen Gezahlte Zinsen auf Fremdkapital GuV (Zinsaufwand) Gesamtkapital Bilanzsumme (EK + FK) Bilanz Die Fremdkapitalzinsen

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Doppelte Buchführung: Grundlagen, Prinzip und Beispiele

Die doppelte Buchführung (Doppik) ist das Fundament des kaufmännischen Rechnungswesens. Jeder Geschäftsvorfall wird auf mindestens zwei Konten gebucht – einmal im Soll und einmal im Haben. Dieses Prinzip stellt sicher, dass die Bilanz immer ausgeglichen ist. Für alle Unternehmen, die zur Buchführung verpflichtet sind, ist die doppelte Buchführung vorgeschrieben. Grundprinzip: Soll an Haben Jeder Buchungssatz folgt dem Schema: Soll an Haben. Das bedeutet: Auf der linken Seite (Soll) wird ein Konto belastet, auf der rechten

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Eröffnungsbilanz und Schlussbilanz: Zusammenhang und Buchungen

Die Eröffnungsbilanz und die Schlussbilanz bilden den Rahmen eines Geschäftsjahres. Die Schlussbilanz des Vorjahres ist gleichzeitig die Eröffnungsbilanz des neuen Jahres – dieses Prinzip heißt Bilanzidentität und gehört zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Für das Verständnis der doppelten Buchführung ist der Zusammenhang zwischen Eröffnung und Abschluss grundlegend. Bilanzidentität Prinzip Bedeutung Bilanzidentität Schlussbilanz 31.12.20X0 = Eröffnungsbilanz 01.01.20X1 Bilanzkontinuität Gleiche Gliederung und Bewertungsmethoden beibehalten Von der Eröffnungsbilanz zu den Konten Zu Beginn des Geschäftsjahres werden die Bilanzwerte

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Inventur und Inventar: Ablauf, Arten und Unterschied zur Bilanz

Die Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar – ein vollständiges Verzeichnis, das die Grundlage für die Bilanzerstellung bildet. Die Inventur gehört zu den Pflichten der ordnungsgemäßen Buchführung. Inventur vs. Inventar vs. Bilanz Begriff Definition Form Inventur Tätigkeit: Zählen, Messen, Wiegen Vorgang Inventar Ergebnis: Vollständiges Bestandsverzeichnis Liste (Staffelform) Bilanz Verdichtung: Kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital Kontoform (Aktiva/Passiva) Arten der Inventur Art

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Kontenrahmen und Kontenplan: SKR 03 und SKR 04 erklärt

Der Kontenrahmen ist das systematische Ordnungssystem für alle Konten der Buchführung. Er gibt vor, welche Kontenklassen es gibt und wie die Konten nummeriert werden. Der Kontenplan ist die unternehmensindividuelle Auswahl aus dem Kontenrahmen – also die Konten, die ein bestimmtes Unternehmen tatsächlich nutzt. Für die ordnungsgemäße Buchführung ist die Kenntnis des Kontenrahmens grundlegend. SKR 03 vs. SKR 04 In Deutschland sind zwei Standardkontenrahmen der DATEV am weitesten verbreitet: Merkmal SKR 03 SKR 04 Gliederungsprinzip Prozessgliederung

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