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Gewinnermittlung: EÜR vs. Bilanzierung – Unterschiede, Pflichten und Beispiel

Unternehmen können ihren steuerlichen Gewinn auf unterschiedliche Weise ermitteln: entweder durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder durch Bilanzierung (doppelte Buchführung). Die Wahl der Methode hängt von Rechtsform, Umsatz und Gewinn ab – und hat erhebliche praktische Auswirkungen. Die zwei Methoden der Gewinnermittlung Methode Prinzip Anwender EÜR (§ 4 Abs. 3 EStG) Zufluss-/Abfluss-Prinzip: Einnahmen – Betriebsausgaben = Gewinn Freiberufler, kleine Gewerbetreibende Bilanzierung (§ 4 Abs. 1 EStG) Betriebsvermögensvergleich: EK am Ende – EK am Anfang = Gewinn Buchführungspflichtige […]

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GuV aufstellen – Übungsaufgaben mit Lösungen: Gewinn- und Verlustrechnung erstellen

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zeigt, ob ein Unternehmen in einer Periode einen Gewinn oder Verlust erwirtschaftet hat. Diese Übungsaufgaben trainieren das selbstständige Aufstellen der GuV nach dem Gesamtkostenverfahren – ein Kernthema in BWL-Klausuren. Grundstruktur der GuV (Gesamtkostenverfahren, vereinfacht) Position +/– Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen (fertige/unfertige Erzeugnisse) +/– Materialaufwand – Personalaufwand – Abschreibungen – Sonstige betriebliche Aufwendungen – Sonstige betriebliche Erträge + Zinserträge + Zinsaufwand – = Ergebnis vor Steuern (EBT) Steuern vom Einkommen und Ertrag

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ETF und Investmentfonds: Grundlagen, Unterschiede und Bedeutung in der BWL

ETFs (Exchange Traded Funds) und Investmentfonds sind Anlagevehikel, die das Kapital vieler Anleger bündeln und in ein diversifiziertes Portfolio investieren. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Unternehmensfinanzierung, im Portfoliomanagement und als Anlageinstrument für institutionelle Investoren. BWL-Studenten begegnen ihnen in Finanzierungslehre und Investmenttheorie. Was ist ein Investmentfonds? Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet wird. Anleger erwerben Fondsanteile und partizipieren anteilig an der Wertentwicklung des Portfolios. Merkmal Aktiv verwalteter Fonds ETF

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Börse Grundlagen: Wie funktioniert die Börse? Erklärung für BWL-Studenten

Die Börse ist ein organisierter Marktplatz, auf dem Wertpapiere wie Aktien, Anleihen und Fonds gehandelt werden. Für BWL-Studenten ist das Verständnis der Börsenorganisation, der Preisbildung und der wichtigsten Indizes essenziell – sowohl für Finanzierungsthemen als auch für Unternehmensbewertungen. Was ist eine Börse? Eine Börse ist ein geregelter Handelsplatz für standardisierte Güter. An Wertpapierbörsen treffen Angebot und Nachfrage von Wertpapieren zusammen. Käufer und Verkäufer müssen dabei nicht direkt miteinander in Kontakt treten – das Matching übernimmt

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Grenzplankostenrechnung: Grundlagen, Aufbau und Unterschied zur Vollkostenrechnung

Die Grenzplankostenrechnung (GPK) ist ein modernes Kostenrechnungssystem, das Plankosten- und Grenzkosten-/Teilkostenrechnung kombiniert. Es ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Kostenrechnungssystem in der Praxis. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden bei der GPK nur variable Kosten auf die Kostenträger verrechnet – fixe Kosten werden als Periodenkosten behandelt. Grundprinzipien der Grenzplankostenrechnung Merkmal Grenzplankostenrechnung Kostenbasis Nur variable (Grenz-)Kosten werden auf Produkte verrechnet Fixkosten Werden als Periodenkosten separat ausgewiesen (nicht auf Produkte) Planorientierung Arbeitet mit Sollkosten (Plankostenansatz) Abweichungsanalyse Unterscheidet

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Eigenkapitalveränderungsrechnung: Aufbau, Pflicht und Beispiel nach HGB und IFRS

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung (Statement of Changes in Equity) zeigt, wie sich das Eigenkapital eines Unternehmens in einer Periode verändert hat. Sie ist nach IFRS Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses und enthält alle Eigenkapitalbewegungen – von Gewinn und Verlust über Dividenden bis zu Kapitaleinlagen. Was zeigt die Eigenkapitalveränderungsrechnung? Während die Bilanz nur den Endstand des Eigenkapitals zeigt, erklärt die Eigenkapitalveränderungsrechnung den Weg dorthin: Alle Zu- und Abgänge des Eigenkapitals in der Periode werden transparent gemacht. Komponenten des Eigenkapitals Eigenkapitalkomponente

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Umsatzsteuervoranmeldung: Ablauf, Fristen und Beispiel für BWL-Studenten

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ist die regelmäßige Meldepflicht von Unternehmen gegenüber dem Finanzamt, in der die Umsatzsteuer und Vorsteuer eines Zeitraums gemeldet und die sich ergebende Zahllast abgeführt wird. BWL-Studenten begegnen diesem Thema im Steuerrecht und Rechnungswesen. Was ist die Umsatzsteuervoranmeldung? Unternehmer, die der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, müssen ihre Umsatzsteuer nicht nur im Jahresabschluss ausweisen, sondern unterjährig vorab (monatlich oder quartalsweise) an das Finanzamt melden und abführen. Am Jahresende folgt die Umsatzsteuerjahreserklärung, die alle Vorauszahlungen verrechnet. Meldefrequenz

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Target Costing – Zielkostenrechnung: Grundlagen, Methode und Beispiel

Das Target Costing (Zielkostenrechnung) ist ein marktorientiertes Kostenmanagement-Instrument, das im Gegensatz zur traditionellen Kalkulation vom Marktpreis ausgeht. Statt „Kosten + Gewinn = Preis“ gilt beim Target Costing: „Marktpreis – Zielgewinn = Zielkosten“. Diese Methode stammt ursprünglich aus Japan (Genka Kikaku) und wird heute weltweit eingesetzt. Das Grundprinzip des Target Costing Beim Target Costing wird der erlaubte Preis (Allowable Cost) vom Markt vorgegeben. Das Unternehmen muss seine Kosten so gestalten, dass es zu diesem Preis profitabel

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Bilanz aufstellen – Übungsaufgaben mit Lösungen: Aktivseite, Passivseite und Buchungsfälle

Das Aufstellen einer Bilanz ist eine der grundlegenden Fähigkeiten im Rechnungswesen. Diese Übungsaufgaben trainieren, wie Geschäftsvorfälle die Bilanz verändern und wie du selbstständig eine Schlussbilanz erstellst – ideal zur Klausurvorbereitung. Grundstruktur der Bilanz Aktivseite (Mittelverwendung) Passivseite (Mittelherkunft) Anlagevermögen Eigenkapital – Sachanlagen (Maschinen, Gebäude) – Gezeichnetes Kapital – Immaterielle Vermögensgegenstände – Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen – Finanzanlagen Rückstellungen Umlaufvermögen Verbindlichkeiten – Vorräte, Forderungen, Wertpapiere – Bankdarlehen, Lieferantenverbindlichkeiten – Kassenbestand, Bankguthaben – Sonstige Verbindlichkeiten Aufgabe 1: Eröffnungsbilanz erstellen Max

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Umsatzsteuer Übungsaufgaben mit Lösungen: USt, Vorsteuer und Zahllast

Umsatzsteuer (USt) und Vorsteuer sind grundlegende Themen des Rechnungswesens. Diese Übungsaufgaben helfen dir, die korrekte Berechnung der Umsatzsteuerzahllast sowie die Buchung von Ein- und Ausgangsrechnungen sicher zu beherrschen – ein klassisches Prüfungsthema im BWL-Studium. Aufgabe 1: Umsatzsteuer und Zahllast berechnen Ein Handelsunternehmen hat im Monat März folgende Vorgänge: Verkauf von Waren für netto 20.000 € (19 % USt) Wareneinkauf für netto 12.000 € (19 % USt) Kauf von Büromaterial für netto 500 € (19 %

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