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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Erlösberichtigungen

(Erlösschmälerungen) Die Erlösberichtigung ist ein Teil der Erlösschmälerung. Bei der Erlösschmälerung handelt es sich um eine Korrektur des Erlöses, eine Reduzierung von diesem, der zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang anfällt. Auch ein Rücksenden von Leistungen kann eine Korrektur auslösen. Eine Reduzierung des Erlöses kann auch erst am Ende einer Abrechnungsperiode erfolgen, insofern Gutschriften anfallen, Mängelrügen, Skonti oder Boni. Die Erlöskorrektur erfolgt meist aufgrund von nachträglich verbesserten Berechnungsfehlern. Die Buchung einer Erlösschmälerung findet auf Unterkonten der Erlöskonten […]

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Ergebnistabelle

Die Ergebnistabelle stellt einen Zwischenschritt zwischen Gewinn- und Verlustrechung (GuV) und Abgrenzungsrechnung dar. Sie ist ein Teil der Abgrenzungrechnung und vorbereitender Schritt der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Alle Aufwendungen und Erträge aus der Gewinn- und Verlustrechnung werden in die Ergebnistabelle eingetragen. Hier werden diese nach zwei Kriterien sortiert; nach den Aufwendungen und Erträgen, die unternehmensbezogen, also neutral sind und nach den Aufwendungen und Erträgen, die betriebsbezogen sind. Lediglich die betriebsbezogenen Aufwendungen und Erträge sind für

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Erfüllungsgeschäft

Bei einem Erfüllungsgeschäft handelt es sich um ein Rechtsgeschäft. Dieses ist unter § 362 Abs. 1 BGB geregelt. Ein Erfüllungsgeschäft geht von statten, indem durch Absprache bei einer Partei ein Anspruch entsteht, der von der anderen Partei daraufhin erfüllt werden muss. Beispielsweise wird ein Eigentumsübergang durch Verkauf in Aussicht gestellt. Der Anspruch auf Erfüllung geht unter, sobald das Eigentum übergeben wurde. Solch eine Übereignung stellt den Regelfall beim Erfüllungsgeschäft dar. Weitere Rechtsgeschäfte, mit denen ein

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Erfolgskonten

Im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen handelt es sich bei den Erfolgskonten um jene Konten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens am Ende einer Abrechnungsperiode eingehen. Erfolgskonten sind Unterkonten des Eigenkapitals. Auf ihnen werden sämtliche erfolgswirksamen Geschäftsvorfälle gebucht, aufgeführt nach Aufwands-, bzw Ertragsart. Aufwendungen werden auf den Aufwandskonten auf der Sollseite gebucht, da sie den Ertrag einer Unternehmung mindern. Dementsprechend werden auf den Ertragskonten die Erträge auf der Habenseite gebucht, da sie den Ertrag mehren.

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Entscheidungssystem

Entscheidungssysteme sind meist elektronisch gestützte Programme, die Entscheidungsträgern als Entscheidungshilfe dienen. Das Entscheidungssystem ist eine Datenbank aus für die relevanten Entscheidungen wichtigen Informationen. Die gesammelten Daten können einer Vielzahl von Themengebieten entsprechen, beispielsweise Verkaufszahlen, Produktionszahlen, Absatz, Marktentwicklung und Ähnliches. Das Entscheidungssystem ist insbesondere dann wichtig, wenn die zur Entscheidungsfindung notwendige Datenmenge von großem Umfang oder hoher Komplexität ist. Mithilfe des Entscheidungssystems können diese sortiert, arrangiert, zahlenmäßig oder grafisch dargestellt werden. Auch Rechnungen und sonstige Kalkulationen

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Eiserner Bestand

(Sicherheitsbestand) Der eiserne Bestand ist eine Menge an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft mindestens vorhanden sein muss. Der Sicherheitsbestand wird nur dann angegriffen, wenn aufgrund unvorhersehbarer Umstände, wie Lieferungsverzögerung, Probleme in der Materialbeschaffung oder Ähnlichem, eine Versorgung des Betriebes aus dem üblichen Beständen nicht mehr gewährleistet werden kann. Somit orientiert sich der eiserne Bestand automatisch an Faktoren wie der zur Betriebsführung notwendigen Bestandsmenge und aktuellen Einschätzungen zu Risiken in der Materialbeschaffung.

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Einzelkosten – Lexikon

Einzelkosten sind Kosten, die konkret einem Bezugsobjekt zugeordnet werden können, wie einer Dienstleistung oder einem Produkt. Diese Bezugsobjekte werden auch als Kostenträger bezeichnet. Der erzeugte Kostenträger beinhaltet die Im Prozess der Herstellung verbrauchten Produktionsfaktoren, die die Grundlage für die Einzelkosten darstellen. Hier spricht man vom Repetierfaktor. Welche Kosten als Einzelkosten veranschlagt werden, hängt insbesondere von der Betrachtungsweise ab. Es gibt verschiedenen Kostenzurechnungsprinzipien, hierzu gehört die Prozesskostenrechnung; hier wird nach dem Beanspruchungsprinzip ein Teil der Fixkosten

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Fremdkapitalquote – Lexikon

Bei der Fremdkapitalquote handelt es sich um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil des Gesamtkapitals wieder gibt, der nicht von den Gesellschaftern selbst durch Eigenkapital, sondern von externen Geldgebern finanziert wurde. Die Fremdkapitalquote ist ein wichtiger Kennwert um das Kapitalrisiko, die wirtschaftliche Stabilität sowie Bonität und somit auch Kreditwürdigkeit eines Unternehmens zu prüfen. Es gilt ein Richtwert von 50%, der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital sollte möglichst darunter liegen. Die Fremdkapitalquote errechnet sich aus Fremdkapital

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Beschaffung

Zur Beschaffung zählen alle Tätigkeiten, die zur Versorgung eines Unternehmens relevant sind. Das betrifft Dienstleistungen, Material, Arbeitsmittel sowie Betriebsmittel. Die Versorgung mit Mitarbeitern und Kapital im Unternehmen gehört nicht zur Beschaffung. Ziel der Beschaffung ist es eine Versorgung des Unternehmens zu den geringsten Kosten mit dem größtmöglichen Gewinn. Um dieses unternehmerische Ziel zu erreichen ist eine Beschaffungsmarktforschung von Nöten. Lieferanten müssen analysiert und bewertet werden. Nach Auswahl der Lieferanten ist die Pflege dieser Verbindung von

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Bedarfsplanung

Die Bedarfsplanung wird im Lager angewandt, um die Planung zum Erhalt einer benötigten Ware pünktlich zu gestalten. Dafür wird der Bedarf analysiert und nach Ermittlung umgesetzt. Somit ist ein reibungsloser Ablauf ohne Lieferengpässe gewährleistet. Wird der Bedarf falsch geplant, kommt es zu Lieferengpässen, falscher Lagerung oder Geldverlust. Um den optimalen Bedarf zu errechnen, wird der Nettobestand ermittelt. Dieser ergibt sich aus vorhandener Ware, bestellter Ware und reservierter Ware des Kunden. Zur Bewertung eines Lieferanten wird

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