Bilanz – Lexikon

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Grundlegend stellt die Bilanz den Abschluss des Rechnungswesens einer Unternehmung zu einem bestimmten Stichtag, dem Bilanzstichtag, dar. Hier werden Aktiv (Vermögen) und Passiv (Eigen- und Fremdkapital) gegenübergestellt und somit der daraus resultierende Gewinn oder Verlust berechnet. Die Darstellung erfolgt in Kontenform. Der Stichtag kann ein Zwischen- oder Jahresabschluss sein und stellt gemeinsam mit der Gewinn- und Verlustrechnung den wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung oder Körperschaft dar. Die Bilanz ist eine Vergangenheitsbetrachtung. Sie stellt rein rechentechnisch eine Vermögensübersicht dar, die aus der Buchführung ermittelt wird. Hier kann mit Hilfe des Vergleichs von Endbeständen der Aktiv- und Passivkonten zu verschiedenen Zeitpunkten die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens nachvollzogen werden. Dementsprechend wird die Bilanzierung auch als Betriebsvermögensvergleich bezeichnet. Die Bilanz erfüllt die Funktion der Dokumentation, Gewinnermittlung und Information. Zu den Bilanzarten zählen die laufende Bilanz, Wissensbilanz, Einzelbilanz, Handelsbilanz, Eröffnungsbilanz und Sonderbilanz.