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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Bestellrhythmusverfahren

Im Gegensatz zum Bestellpunktverfahren wird beim Bestellrhythmusverfahren eine Bestellung zur Auffüllung des Lagerbestandes nicht durch eine festgelegte Höhe des Lagerbestandes, sondern durch bestimmte zeitliche Rhythmen ausgelöst. Bei einer möglichen Methode wird in regelmäßigen Zeitabschnitten, unabhängig vom tatsächlichen Lagerbestand, automatisch die Bestellung einer bestimmten Menge ausgelöst. Das kann, bei schwankenden Abgängen, zu starken Unregelmäßigkeiten im Lagerbestand führen. Eine andere Möglichkeit ist die Überprüfung der Bestände in bestimmten Zeitintervallen. Je nach aktueller Bestandshöhe orientiert sich die Bestellmenge […]

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Bestellung

(Auch Bestellprozeß) Der Bestellprozeß beschreibt den rechtlichen als auch organisatorischen Vorgang der Bestellung. Durch innerbetriebliche Bestandsmeldung wird dem Einkäufer die Bedarfsinformation übermittelt. Der Einkäufer hat die Aufgabe, Beschaffungsquellen zur Erfüllung der Bedarfe ausfindig zu machen und untereinander auf Eignung zu vergleichen. Sowohl auf traditionellem Wege, über Ausschreibungen als auch über elektronische Märkte können Angebote von Händlern eingeholt werden. Im Zuge der Angebotsbearbeitung werden Angebote auf Übereinstimmung mit innerbetrieblich geforderten Kriterien überprüft, wie Qualität, Lieferzeit, Menge

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Betriebsabrechnungsbogen (BAB) – Lexikon

Im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung (Betriebsabrechnung) wird der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) zur nachträglichen Kostenkontrolle verwendet. Der Betriebsabrechnungsbogen wird dargestellt durch eine tabellarische Kostenstellenrechnung. Mithilfe des BAB werden Kostenarten, insbesondere Gemeinkosten, über Kostenbereiche auf Kostenstellen verteilt. In Bezug auf den BAB handelt es sich bei einer Kostenstelle um eine Verbrauchsstelle für die entsprechenden Kosten. Der BAB wurde insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen genutzt, wird mittlerweile aber in der Regel durch EDV-gestützte Betriebsabrechnungssysteme ersetzt.

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Betriebsmittel

Betriebsmittel gehören zu den elementaren Faktoren im Produktionsprozess eines Unternehmens. Zu den Elementarfaktoren gehören neben den Betriebsmitteln auch die menschliche Arbeitskraft sowie die Werkstoffe. Die Betriebsmittel selbst sind alle technischen Anlagen und Einrichtungen, die zum technischen Apparat eines Unternehmens gezählt werden. Betriebsmittel (Potenzialfunktionen) geben ihr Potenzial im Laufe der Zeit an die Produkte ab. Da sie nicht direkt in das Produkt eingehen, ist eine verursachungsgerechte Kostenzurechung oft schwierig. Unter Betriebsmitteln versteht man beispielsweise Grundstücke und

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Bezugskalkulation – Lexikon

(Einstandskalkulation, Beschaffungskalkulation) Die Bezugskalkulation ist ein Bestandteil der Handelskalkulation. Sie ist eine vergleichende Wirtschaftlichkeitskalkulation und dient als Basis für die Lieferantenauswahl. Mit ihr werden Entscheidungen zu Beschaffungsquellen, -zeitpunkten, zu beschaffende Güterarten und Gütermengen getroffen. Auch Einstandskalkulation genannt, dient sie folglich dem preislichen Vergleichbarmachen von Waren. Der Einstandspreis ergibt sich aus einer Verrechnung des Warenpreis mit Rabatten, Boni, Skonti, Transportkosten, Versicherung und Verpackungskosten.

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Bilanz – Lexikon

Grundlegend stellt die Bilanz den Abschluss des Rechnungswesens einer Unternehmung zu einem bestimmten Stichtag, dem Bilanzstichtag, dar. Hier werden Aktiv (Vermögen) und Passiv (Eigen- und Fremdkapital) gegenübergestellt und somit der daraus resultierende Gewinn oder Verlust berechnet. Die Darstellung erfolgt in Kontenform. Der Stichtag kann ein Zwischen- oder Jahresabschluss sein und stellt gemeinsam mit der Gewinn- und Verlustrechnung den wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung oder Körperschaft dar. Die Bilanz ist eine Vergangenheitsbetrachtung. Sie stellt rein rechentechnisch eine

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Bilanzanalyse

Bei der Bilanzanalyse wird der Jahresabschluss oder Konzernabschluss aufgegliedert. Der sich darauf stützende Beurteilungsvorgang der Lage und Entwicklung des Unternehmens wird ebenfalls zerlegt und dargestellt. Die Bilanzanalyse beschäftigt sich mit dem gesamten Jahresabschluss eines Wirtschaftssubjekts, hierzu zählen die Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung (GuV), Anhang und im Falle von Kapitalgesellschaften auch der Lagebericht. Neben Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel kann zu einem Konzernabschluss auch zusätzlich eine Segmentberichterstattung gehören. Mithilfe des Jahresabschlusses kann die aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Lage einer

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Bilanzidentität

Die Bilanzidentität beschreibt die Gleichheit zweier Bilanzen. Hierbei geht es insbesondere um die Schlussbilanz und die Eröffnungsbilanz eines Wirtschaftsjahres. Eine entsprechende Regelung findet sich unter § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB. Hier wird beschrieben, dass in der Buchführung, entsprechend dem Bilanzierungsgrundsatz, die Wertansätze für das Anlage- und Umlaufvermögen in Schluss- und Eröffnungsbilanz exakt gleich sein müssen. Ein Zuwiderhandeln könnte der Unternehmung bei Verhandlungen oder Firmenfusionen unter Angabe höherer Gewinne unrechtmäßige Vorteile verschaffen, ebenso bei

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Bruttosozialprodukt – Lexikon

(Bruttonationaleinkommen) Das Bruttosozialprodukt (BSP) ist ein zentraler Begriff aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und fand bis 1999 Verwendung. Seither spricht man von Bruttonationaleinkommen (BNE) oder dem englischen Gross National Product (GNP), bzw. Gross National Income (GNI). Das Bruttonationaleinkommen gibt den Wert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb einer zeitlichen Periode mithilfe von Produktionsfaktoren erstellt wurden, die sich im Besitz von im betreffenden Inland lebenden Personen befinden. Damit gilt das BNE als Einkommensindikator der Volkswirtschaft, da

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Buchungssatz – Lexikon

Der Buchungssatz beschreibt einen Geschäftsvorfall und dessen Buchung im System der doppelten Buchführung. Im Grundsatz der doppelten Buchführung werden stets mindestens zwei Konten von einem Geschäftsvorfall tangiert, eines im Soll und eines im Haben. Wird ein Buchungssatz festgelegt, nennt man diesen Vorgang auch Kontierung. Zuerst werden die Buchungssätze in chronologischer Reihenfolge in das Journal, das Grundbuch eingetragen. Danach wird die gesamte Buchungssatzliste mit exakteren Angaben wie Belegnummer, Datum, etc. in das Hauptbuch übertragen. Grundlegend besteht

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