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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Kapitalbindung

Besitzt ein Unternehmen Kapital, welches jedoch nicht in Form von Geld vorliegt sondern in Vermögensgegenständen (z.B. Immobilien) durch Investition besteht eine Kapitalbindung. Zwar ist das Kapital aufgelistet in der Unternehmerbilanz, jedoch ist das Geld eben nicht sofort verfügbar, also nicht unmittelbar liquide. Entstehen durch diese Investitionen zusätzliche Kosten (da dieses Kapital finanziert werden muss) nennt man dies Kapitalkostenbindung. Eine Kapitalbindung ist die Bindung von Kapitals eines Untenehmens durch Investitionen. Ist das Geld nicht sofort verfügbar, […]

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Kapitaleinlage

Von einer Kapitaleinlage wird immer dann gesprochen, wenn ein Beitrag zum Kapital des Unternehmens geleistet wird. Hier kann es sich sowohl um Geld handeln, um Aktien als auch um andere materielle Güter. Der Nutzen für den Kapitaleinleger ist, dass dieser so zum Beispiel Gesellschafter des Unternehmens wird und damit eine Beteiligung am Unternehmen gewonnen hat, oder aber insofern er dies schon ist, seinen Anteil je nach gegebener Menge vergrößert. Kapitaleinlagen werden immer dem Eigenkapital des

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Kapitalmarkt – Lexikon

Unter dem Begriff Kapitalmarkt versteht man einen Finanzmarkt, welcher einer Kapitalbeschaffung dient. In diesem Fall ist diese sogar mittel- bis langfristig (hierin liegt auch die Abgrenzung zum Geldmarkt). Als Beispiele wären hier zu nennen, der langfristige Kredit (Rentenmarkt) oder der Aktienmarkt. Der Nutzen für das Unternehmen oder den staatlichen Institutionen besteht hauptsächlich darin, dass diese so größere anstehende Investitionen finanzieren können. Dies kann geschehen, da der Kapitalgeber dem Kapitalnehmer sein Geld zur Verfügung stellt. Sogenannte

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Kapitalrücklage

Besitzt eine Aktiengesellschaft (AG) Rücklagen, so versteht man darunter eine Kapitalrücklage eines Unternehmens. Die Kapitalrücklage gehört zusammen mit der Gewinnrücklage zu den gesetzlichen Rücklagen. Sie ist die einzige Rücklageform, die von außen dem Unternehmen zugeführt wird. Alle anderen Rücklageformen sind durch Innenfinanzierung beschaffen. Auf den Begriff Kapitalrücklage trifft man häufig in einer Aktiengesellschaft. In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die nicht aus Gewinnen der Gesellschaft stammen. Sie gehen auf Zuzahlungen der Kapitalgeber von außen zurück.

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Kapitalwert

Der Kapitalwert ist nichts anderes als der Barwert. Um diesen zu ermitteln empfiehlt es sich einen bestimmten Zeitpunkt (in Normalfall einen Zeitpunkt vor einer großen Investition) als Zeitpunkt 0 festzulegen. Anschließend wird die Summe aller Ein- und Auszahlungen in Folge der Investition berechnet. Diese Transaktionen werden diskontiert und mit Hilfe des Kalkulationszinssatzes kann so der Kapitalwert berechnet werden. Der Nutzen dieser Berechnung ist vor allem jener, dass so die Effektivität einer Investition berechnet werden kann.

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Kapitalwertpapiere

Wertpapiere sind Urkunden, die bezeugen, dass Rechte gegenüber einem Schuldner bestehen. Diese können jedoch nur eingefordert werden, insofern diese Urkunde vorhanden ist. Dementsprechend sind Kapitalwertpapiere Urkunden, welchen einen Anleger einen Anteil an einem bestimmten Kapital versichern. Kurz gesagt dient diese Form von Wertpapieren der eigenen Kapitalbeschaffung. Es gibt hierbei sehr viele Gleichartige, welche durchaus untereinander austauschbar sind. Unter anderem kann es sich dabei um einen Anteil an Aktien, einem Grundschuldbrief oder einem Hypothekenbrief handeln. Besitzen

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Kassenbuch

Zunächst ist ein Kassenbuch jenes Buch, in welchem alle mit Bargeld vorgefallenen Geschäftsvorgänge notiert werden. Weiterhin sind dort auch die Buchungsbelege der Geschäftsvorfälle zu finden. Der Aufbau eines solchen Buches ist meist sehr einheitlich aufgebaut. Neben Datum, Belegnummer und Buchungstext findet sich der Steuersatz und die Einnahmen als auch die Ausgaben der Kasse. Weiterhin ist auch die Umsatzsteuer und der endgültige Kassenbestand aufgeführt. Damit ist es eines der Nebenbücher der italienischen Buchführung. Der Bestand, den

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Bestandskonten – Lexikon

Die Finanzbuchhaltung bedient sich des Mittels der Bestandskonten um Zu- und Abgänge einer Bestandsgröße mit gleichem Wertansatz im Laufe einer Abrechnungsperiode zu erfassen und an deren Ende den Saldo zu ermitteln. Sämtliche Vermögensbestände werden auf Aktivkonten, Eigen- und Fremdkapital wird auf Passivkonten gebucht. Auf der Sollseite eines Aktivkontos werden mengenmäßige Zugänge und wertmäßige Zuschreibungen aufgelistet, auf der Habenseite werden mengenmäßige Abgänge und wertmäßige Abschreibungen festgehalten. Jeder Geschäftsvorfall ändert das Gefüge der Bilanz. Es wäre aus

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Bestandsverzeichnis

Der Begriff „Bestandsverzeichnis“ kommt sowohl im Grundstücksrecht als auch im Einkommenssteuerrecht vor. Im Grundstücksrecht bezeichnet er den Auszug des Grundbuchs, in dem die Katastereintragung eines Grundstücks verzeichnet ist. In Bezug auf das Einkommenssteuerrecht handelt es sich um ein Verzeichnis, in dem das komplette bewegliche Anlagevermögen für Steuerzwecke (R 5.4 EStR) aufgelistet ist. Die Auflistung erfolgt durch laufende Inventur oder alljährliche körperliche Bestandsaufnahme. Auch voll abgeschriebene Anlagegüter werden hier erfasst, nicht aber geringwertige Wirtschaftsgüter und bewegliche

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Bestellpunktverfahren

(Auch Meldebestandsvefahren) Beim Bestellpunktverfahren wird beim Erreichen eines bestimmten (niedrigen) Lagerbestandes eine Bestellung ausgelöst, die den entsprechenden Bestand wieder auffüllt. Beim Bestellpunktverfahren mit festgelegter Bestellmenge wird bei Erreichen dieses Punktes eine bestimmte, festgelegte Menge bestellt. Beim Bestellpunktverfahren mit Höchstbestand wird bei Erreichen des festgesetzten Lagerbestandes eine Bestellmenge angefordert, die den Lagerbestand bis zur Höhe eines festgelegten Sollbestandes wieder auffüllt. Da sich beide Verfahren jeweils an der tatsächlichen Größe des aktuellen Bestandes orientieren, sind beide Funktionsweisen

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