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Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

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Bürgschaftskredit

Bei einem Bürgschaftskredit handelt es sich um einen Personalkredit, der zusätzlich mit einer Bürgschaft abgesichert wird. Hat beispielsweise ein Kreditnehmer keine ausreichenden Kreditsicherheiten, kann der Kreditgeber eine Bürgschaft eines Dritten verlangen. Kann der Kreditgeber Rückzahlungen nicht erfüllen, muss der Dritte, der Bürge, hierfür aufkommen. Somit wird als Sicherheit für das Kreditinstitut die Bürgschaft mit einer Restschuldversicherung kombiniert. Ein Kreditinstitut kann auch selbst als Bürge eintreten, in solch einem Fall wird der Kredit als „Avalkredit“ bezeichnet. […]

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Cash-flow

Der Cash-Flow, zu deutsch auch „eigenerwirtschaftete Mittel“, bezeichnet eine wirtschaftliche Messgröße, an der unter anderem die Gesundheit eines Unternehmens in finanzieller Hinsicht gemessen werden kann. Er stellt einen Zahlungsmittelüberschuss dar, der sich aus der wirtschaftlichen Tätigkeit ergibt und in periodischen Zeitabschnitten festgestellt werden kann. Der Cash-Flow zeigt die Höhe des Nettozuflusses liquider Mittel an, die aus der Geschäftstätigkeit einer Unternehmung innerhalb einer bestimmten Periode entsteht. Im Idealfall genügt der Nettozufluss nicht nur, um im Rahmen

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Eigenfertigung

Die Eigenfertigung bezeichnet die Fertigung eines Produkts innerhalb der eigenen betrieblichen Leistungserstellung. Alle Aktivitäten, die zur Erstellung dieses Produkts notwendig sind, sind Teil der Eigenfertigung. Die Abwägung der Eigen- oder Fremdfertigung spielt in Bezug auf den betrieblichen Ablauf und Kosten eine wesentliche Rolle, da beim sogenannten „Outsourcing“ wesentliche Kosten gespart werden können. Hierzu gehören Aufwendungen in Bezug auf Kontrolle und Planung des Betriebes und der Steuerung notwendiger Prozesse. Ein wichtiges Entscheidungsmerkmal ist die Frage, ob

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Eigenkapitalintensität

(Eigenkapitalquote) Die Eigenkapitalintensität, häufiger bekannt unter der Bezeichnung Eigenkapitalquote, gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital wieder. An der Höhe des Eigenkapitals lässt sich insbesondere die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens abschätzen. Generell gilt: Je höher die Eigenkapitalquote, desto unabhängiger ist ein Unternehmen von Gläubigern und Kreditgebern. Dieser Umstand impliziert, dass in Bezug auf den Sicherheitsaspekt bei einem höheren Ertragsrisiko auch ein höheres Eigenkapital vorhanden sein sollte. Hierdurch können Belastungen durch Zinsen und Tilgungen reduziert und

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Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität (EKR), auch Unternehmerrentabilität oder im englischen Return on Equity (ROE) genannt, gibt an, wie stark sich im Ablauf einer zeitlichen Periode das vom Kapitalgeber eingesetzte Kapital verzinst hat. Bei der EKR handelt es sich um eine Steuerungsgrenze und betriebswirtschaftliche Kennzahl. Für Anleger ist die EKR interessant, da sich, im Zusammenhang mit weiteren Kennwerten, Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklungen eines Unternehmens zulässt. Eine besonders niedrige EKR weist beispielsweise auf unrentabel angelegtes Kapital oder überbewertete

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Eigentum

Nach dem verfassungsrechtlichen Eigentumsbegriff ist Eigentum nach Art. 14 I GG ein vermögenswertes Recht oder ein vermögenswertes Gut. Dieses zeichnet sich durch Sachnützigkeit dem Rechtssubjekt gegenüber aus, dieses besitzt die grundlegende Befugnis, über den Eigentumsgegenstand frei zu verfügen. Der bürgerlich-rechtliche Begriff von Eigentum zeichnet sich nach § 90 BGB durch die umfassende, absolute und dingliche Herrschaft über eine mobile oder immobile Sache aus. Beim Eigentum handelt es sich um ein absolutes Recht. Gegen jeden, der

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Eigentumsvorbehalt

Bei einem Kaufvertrag erhält der Käufer zunächst eine Anwartschaft auf den Verkaufsgegenstand, bis der volle Kaufpreis bezahlt ist. Erst dann wird der Käufer zum Volleigentümer. Der Eigentumsvorbehalt ist geregelt nach § 449 Abs. 1 und § 929, § 158 Abs. 1 BGB und erklärt die Übergabe einer beweglichen Sache unter aufschiebenden Bedingungen an den Vorbehaltskäufer. Der Eigentumsvorbehalt sichert das Eigentum des Verkäufers an der Sache bis zur vollständigen Erfüllung der Vertragsbedingungen durch den Käufer. Sobald

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Einzelkosten – Lexikon

Einzelkosten sind Kosten, die konkret einem Bezugsobjekt zugeordnet werden können, wie einer Dienstleistung oder einem Produkt. Diese Bezugsobjekte werden auch als Kostenträger bezeichnet. Der erzeugte Kostenträger beinhaltet die Im Prozess der Herstellung verbrauchten Produktionsfaktoren, die die Grundlage für die Einzelkosten darstellen. Hier spricht man vom Repetierfaktor. Welche Kosten als Einzelkosten veranschlagt werden, hängt insbesondere von der Betrachtungsweise ab. Es gibt verschiedenen Kostenzurechnungsprinzipien, hierzu gehört die Prozesskostenrechnung; hier wird nach dem Beanspruchungsprinzip ein Teil der Fixkosten

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Eiserner Bestand

(Sicherheitsbestand) Der eiserne Bestand ist eine Menge an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft mindestens vorhanden sein muss. Der Sicherheitsbestand wird nur dann angegriffen, wenn aufgrund unvorhersehbarer Umstände, wie Lieferungsverzögerung, Probleme in der Materialbeschaffung oder Ähnlichem, eine Versorgung des Betriebes aus dem üblichen Beständen nicht mehr gewährleistet werden kann. Somit orientiert sich der eiserne Bestand automatisch an Faktoren wie der zur Betriebsführung notwendigen Bestandsmenge und aktuellen Einschätzungen zu Risiken in der Materialbeschaffung.

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Entscheidungssystem

Entscheidungssysteme sind meist elektronisch gestützte Programme, die Entscheidungsträgern als Entscheidungshilfe dienen. Das Entscheidungssystem ist eine Datenbank aus für die relevanten Entscheidungen wichtigen Informationen. Die gesammelten Daten können einer Vielzahl von Themengebieten entsprechen, beispielsweise Verkaufszahlen, Produktionszahlen, Absatz, Marktentwicklung und Ähnliches. Das Entscheidungssystem ist insbesondere dann wichtig, wenn die zur Entscheidungsfindung notwendige Datenmenge von großem Umfang oder hoher Komplexität ist. Mithilfe des Entscheidungssystems können diese sortiert, arrangiert, zahlenmäßig oder grafisch dargestellt werden. Auch Rechnungen und sonstige Kalkulationen

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