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Gesamtschuldnerische Haftung

Die gesamtschuldnerische Haftung – auch Solidarhaftung genannt – ist einer der Rechtsbegriffe des Schuldrechts. Einfach ausgedrückt haftet hier jeder einzelne Schuldner für die gesamte Schuldenhöhe. Die gesamtschuldnerische Haftung kommt jedoch nur dann zur Anwendung wenn tatsächlich mehrere natürliche oder juristische Personen als Schuldner an einem Schuldverhältnis beteiligt sind. Die Gesamtschuldnerische Haftung findet sich gesetzlich verankert im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dort in § 421. Dort heißt es sinngemäß: Der Gläubiger einer Leistung kann diese komplette Leistung […]

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Geschäftsbericht

Ein Geschäftsbericht ist ein Bericht, der den Anteilseignern – ebenso wie der interessierten Öffentlichkeit – Bericht erstattet über das abgelaufene Geschäftsjahr. Er ist besonders für den Eigentümer des Unternehmens eines der wichtigsten Informationsmaterialien über Strategien, Tätigkeiten, Pläne, Erfolge und Misserfolge des Unternehmens. Der gesetzlich festgelegte Mindestumfang schreibt eine Bilanz inklusive erläuterndem Anhang vor. Abhängig von der Größe des Unternehmens können jedoch auch andere Dinge vorgeschrieben sein. Dazu gehören ein vollständiger Jahresbericht mit Gewinn- und Verlustrechnung,

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Geschäftsfähigkeit

Geschäftsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit, selbstständig und ohne Anleitung Rechtsgeschäfte rechtskräftig vornehmen zu dürfen. In Deutschland sind Kinder unter sieben Jahren geschäftsunfähig. Auch bestimmte Erkrankungen im psyichischen und geistigen Bereich können einen Menschen geschäftsunfähig machen. Beschränkte Geschäftsfähigkeit erhalten Kinder ab sieben Jahren. Die Geschäfte, die von ihnen abgeschlossen werden, sind allerdings schwebend unwirksam und müssen zur Rechtswerdung von den Eltern oder gesetzlichen Vertretern des Kindes abgesegnet werden. Erst mit dem 18. Lebensjahr erhält der Deutsche generell

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Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr bezeichnet allgemein den Zeitraum, in dem ein Unternehmen geschäftliche Tätigkeiten in seinem Bereich vornimmt und einen Jahresbericht dafür schreibt. Technisch gesehen beginnt das Geschäftsjahr stets mit der Eröffnungsbilanz, es schließt mit dem Bilanzstichtag, der maximal zwölf Monate nach dem Eröffnungsstichtag sein darf. Normalerweise sind Kalenderjahr und Geschäftsjahr allerdings identisch, lediglich in wenigen Ausnahmefällen weicht es ab. Diese Abweichungen müssen allerdings stets vom zuständigen Finanzamt genehmigt werden, ansonsten sind sie steuerlich nicht wirksam. Zudem

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Gewinn je Aktie

Der Gewinn je Aktie ist diejenige Kennzahl, mit deren Hilfe die Ertragskraft einer Aktiengesellschaft gemessen werden kann. Sie stellt einen besonderen Teil der Eigenkapitalrendite dar und wird mit Hilfe des Konzernjahresüberschusses ermittelt. Dieser Überschuss wird durch die durchnittlich-gewichtete ausstehende Anzahl der Aktien während dieses Geschäftsjahres geteilt. Der Gewinn je Aktie muss dabei sowohl nach IAS/IFRS als auch nach US-GAAP im Jahreabschluss des Unternehmens veröffentlicht werden. Existieren vom Unternehmen darüber hinaus ausübbare Aktienoptionen, so muss zusätzlich

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Gewinn nach Steuern

Als Gewinn nach Steuern wird eine betriebswirtschaftliche Kennzahl bezeichnet, die sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung des jeweiligen Unternehmens ergibt. Berechnet wird der Gewinn nach Steuern aus dem Finanzergebnis, wovon die Aufwendungen für die Steuern abgezogen werden. Alternativ kann er auch aus dem Jahresüberschuss gebildet werden, nachdem der steuerliche Aufwand abgezogen wird. Vereinfacht gesagt ist der Gewinn nach Steuern der Gewinn eines Unternehmens, nach der Berichtigung für die Einkommens- oder Körperschaftssteuer.

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Gewinnverwendung

Die Gewinnverwendung ist diejenige Verwendung des Gewinnes eines Unternehmens. Er kann verwandt werden zur Einstellung in den Geschäftsrücklagen, als Gewinnvortrag oder zur Ausschüttung an die Gesellschafter des jeweiligen Unternehmens. Nach der rechnerischen Feststellung des jeweiligen Gewinnes mittels Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung folgt meist die Aufteilung des Gewinnes auf die einzelnen Gesellschafter oder Anteilseigner. Auch eine Gewinneinbehaltung kann hier folgen. Zur Aufteilung der Gewinnverwendung sind mehrere Faktoren zu beachten. Hierzu zählen insbesondere die Rechtsform des

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Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital eines Unternehmens bezeichnet das Kapital, das auf die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten des Unternehmens gegenüber seinen Gläubigern beschränkt ist. Es handelt sich bei gezeichnetem Kapital zudem um einen gesonderten Gliederungspunkt in der Bilanz des jeweiligen Unternehmens. In der jeweiligen Handelsbilanz wird das gezeichnete Kapital auf der Seite der Passivposten unter A. I. eingetragen. Angegeben wird das gezeichnete Kapital in jedem Falle mit dem Nominalwert. Bei Aktiengesellschaften ist dieser Nominalwert daher

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Girokonto

Ein Girokonto ist das Umlaufkonto der meisten Menschen. Es ist ein sogenanntes Kontokorrentkonto und dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs einer Person. Seit dem 1. Juli 2010 besteht für diese Kontenform ein eigenes Pfändungsschutzgesetz, da es für die Zahlung der persönlichen Kosten, besonders auch im elektronischen Handel, unersetzlich ist. Da das Girokonto ein Kontokorrentkonto ist, ist die Bank in der Pflicht, täglich ein Saldo zu ermitteln und zu erstellen. Für Girokonten besteht trotz ihrer Bedeutung für

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Gläubiger

Ein Gläubiger ist derjenige Geschäftspartner innerhalb eines Kreditvertrages, der das Geld ausleiht und dem die Rückzahlung des Betrages zugesichert wird. Das Schuldrecht sieht im Gläubiger denjenigen, der vom Schuldner die abgemachte Leistung einfordern kann. Auch eine Gruppe von Personen kann als Gläubigergruppe auftreten. In diesem Falle muss die vereinbarte Schuld vom Schuldner an die Gruppe der Gläubiger zurückbezahlt werden. Im Insolvenzverfahren treten Gläubiger ebenfalls als geschlossene Gruppe auf. Hier wird als Sprachrohr eine sogenannte Gläubigerversammlung

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