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Stetigkeitsprinzip: GoB einfach erklärt – Bilanzierungs-, Bewertungs- und Darstellungsstetigkeit

Das Stetigkeitsprinzip ist einer der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und verlangt, dass Unternehmen ihre Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Jahr zu Jahr beibehalten. Es ist in § 246 Abs. 3 und § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB verankert. Mehr zu den GoB-Prinzipien im Artikel HGB vs. IFRS – Die wichtigsten Unterschiede. Was bedeutet das Stetigkeitsprinzip? Das Stetigkeitsprinzip bedeutet, dass einmal gewählte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht beliebig von Jahr zu Jahr geändert werden dürfen. Ziel ist […]

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Disagio und Agio: Definition, Buchung, Bilanzausweis und Beispiele nach HGB

Disagio und Agio bezeichnen die Differenz zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers oder Darlehens und seinem tatsächlichen Ausgabe- oder Rückzahlungsbetrag. In der Buchführung werden beide als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten behandelt und über die Laufzeit verteilt. Grundlagen zur Rechnungsabgrenzung im Artikel Rechnungsabgrenzungsposten Übungsaufgaben. Was ist das Disagio? Das Disagio (auch: Damnum) entsteht, wenn ein Darlehen unter seinem Nennwert ausgezahlt wird. Beispiel: Ein Kredit von 100.000 € wird zu 97 % ausgezahlt – der Kreditnehmer erhält nur

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Kassenbuch führen: Aufbau, Pflichten, Buchung und GoBD-Anforderungen mit Beispiel

Das Kassenbuch ist ein Pflichtbestandteil jeder ordnungsgemäßen Buchführung für Unternehmen, die Bargeldbewegungen haben. Es erfasst alle Barein- und Barausgaben chronologisch und ist Grundlage für die Buchung der Kassenvorgänge in der Finanzbuchhaltung. Grundlagen zur Buchführungspflicht im Artikel Finanzbuchhaltung vs. Betriebsbuchhaltung. Was ist das Kassenbuch? Das Kassenbuch ist ein laufendes Verzeichnis aller Bargeldbewegungen. Es zeigt immer den aktuellen Kassenbestand und muss täglich geführt werden. Ein negativer Kassenbestand ist physisch unmöglich – entsteht er rechnerisch, liegt ein Fehler

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Bewertungsverfahren für Vorräte: FIFO, LIFO und Durchschnittsverfahren im Vergleich mit Beispiel

Die korrekte Bewertung von Vorräten ist eine wichtige Aufgabe im Rechnungswesen. Da Vorräte zu unterschiedlichen Zeiten und Preisen eingekauft werden, muss das Unternehmen festlegen, welche Kosten den verbrauchten Mengen zugeordnet werden. Es gibt drei Hauptverfahren: FIFO, LIFO und das Durchschnittskostenverfahren. Mehr zu Bilanzierungsregeln im Artikel HGB vs. IFRS. Warum braucht man Bewertungsverfahren? Da Rohstoffe und Waren zu verschiedenen Einkaufspreisen beschafft werden, entsteht bei der Entnahme aus dem Lager die Frage: Zu welchem Preis werden die

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Anlagenbuchhaltung: Aufgaben, Anlagenspiegel und Buchung von Zugängen, Abschreibungen und Abgängen

Die Anlagenbuchhaltung (auch: Anlagenbuchhaltung oder Anlagenvermögen-Verwaltung) ist ein Teilbereich der Finanzbuchhaltung. Sie erfasst und verwaltet alle Zugänge, Abgänge, Umschichtungen und Abschreibungen des Anlagevermögens. Das Kernwerkzeug ist der Anlagenspiegel. Mehr dazu im Artikel Anlagevermögen Übungsaufgaben mit Lösungen. Was ist die Anlagenbuchhaltung? Die Anlagenbuchhaltung erfasst alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Sachanlagen, immaterielle Anlagen, Finanzanlagen) und dokumentiert deren gesamten Lebenszyklus im Unternehmen: von der Anschaffung über die laufende Abschreibung bis zum Abgang. Aufgaben der Anlagenbuchhaltung Erfassung aller Zugänge (Käufe,

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Gesellschafterdarlehen: Definition, Buchung, Bilanzausweis und steuerliche Besonderheiten

Das Gesellschafterdarlehen ist ein Darlehen, das ein Gesellschafter seiner eigenen Gesellschaft gewährt. Es ist eine häufige Form der Unternehmensfinanzierung, insbesondere bei GmbHs. Buchhalterisch und steuerrechtlich gelten dabei besondere Regeln. Mehr zur Unternehmensfinanzierung im Artikel Kapitalgesellschaften: GmbH, AG und UG im Rechnungswesen. Was ist ein Gesellschafterdarlehen? Ein Gesellschafterdarlehen entsteht, wenn ein Gesellschafter (z. B. ein GmbH-Gesellschafter) der Gesellschaft Geld leiht. Es ist kein Eigenkapital, sondern Fremdkapital – wird aber in der Bilanz separat ausgewiesen, da der

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Anzahlungen buchen: Geleistete und erhaltene Anzahlungen richtig verbuchen mit Beispielen

Anzahlungen sind Vorauszahlungen, die vor der vollständigen Lieferung oder Leistungserbringung gezahlt werden. Sie sind buchhalterisch besonders zu behandeln, da zum Zeitpunkt der Zahlung weder Waren eingegangen noch Umsatzerlöse realisiert wurden. Dieser Artikel erklärt die korrekte Buchung geleisteter und erhaltener Anzahlungen. Grundlagen zur Buchung im Artikel Soll und Haben einfach erklärt. Geleistete Anzahlungen (vom Unternehmen bezahlt) Das Unternehmen zahlt einem Lieferanten vor der Lieferung. Die Zahlung ist eine Forderung gegenüber dem Lieferanten (Aktivposten). Konten: Geleistete Anzahlungen

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Erlösrechnung: Grundlagen, Aufbau, Erlösschmälerungen und Beispiel

Die Erlösrechnung ist ein zentrales Instrument des Controlling und der Kostenrechnung. Sie erfasst und analysiert alle Erlöse eines Unternehmens nach verschiedenen Kriterien – beispielsweise nach Produkten, Kunden, Regionen oder Vertriebswegen. Damit ergänzt sie die Kostenrechnung um die Erlösseite. Mehr zum Controlling im Artikel Vertriebscontrolling. Was ist die Erlösrechnung? Die Erlösrechnung systematisiert alle Einnahmen eines Unternehmens und macht sie analysierbar. Sie unterscheidet zwischen: Bruttoerlösen: Gesamte Verkaufspreise ohne Abzüge Erlösschmälerungen: Rabatte, Skonti, Boni, Retouren Nettoerlösen: Bruttoerlöse abzüglich

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Fixkostendeckungsrechnung: Stufenweise Deckungsbeitragsrechnung einfach erklärt mit Beispiel

Die Fixkostendeckungsrechnung (auch: stufenweise Fixkostendeckungsrechnung) ist eine Weiterentwicklung der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung. Sie ordnet Fixkosten stufenweise den Produkten, Produktgruppen und dem Gesamtunternehmen zu und gibt damit einen detaillierteren Einblick in die Ertragskraft einzelner Bereiche. Grundlagen dazu im Artikel Deckungsbeitrag Formel. Grundprinzip der Fixkostendeckungsrechnung In der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung werden alle Fixkosten als Block vom Gesamtdeckungsbeitrag abgezogen. Die Fixkostendeckungsrechnung unterscheidet hingegen zwischen: Produkteinzelkosten: Direkt einem Produkt zurechenbare Fixkosten (z. B. Rüstkosten, produktspezifische Maschinen) Produktgruppen-Fixkosten: Einer Produktgruppe zurechenbare Fixkosten

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Projektcontrolling: Aufgaben, Instrumente, Earned Value Analyse und Kennzahlen

Das Projektcontrolling überwacht und steuert Projekte hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität. Es ist ein eigenständiges Controllingfeld, das in der Praxis immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dieser Artikel erklärt Aufgaben, Instrumente und Kennzahlen des Projektcontrollings mit konkreten Beispielen. Mehr zum Thema in unserem Artikel zu Operatives Controlling. Was ist Projektcontrolling? Projektcontrolling ist die Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten. Es sorgt dafür, dass Projekte im Zeit-, Kosten- und Qualitätsrahmen bleiben. Dabei unterscheidet man zwischen: Projektplanung: Festlegung

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