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Steuerbilanz vs. Handelsbilanz: Das Maßgeblichkeitsprinzip einfach erklärt

In Deutschland müssen Unternehmen zwei verschiedene Bilanzen erstellen: die Handelsbilanz nach HGB und die Steuerbilanz nach EStG/KStG. Das Maßgeblichkeitsprinzip regelt ihr Verhältnis zueinander. Dieses Thema ist für BWL-Studenten ab dem 3. Semester relevant. Als Vorbereitung empfehlen wir den Artikel zu HGB vs. IFRS und handelsrechtlicher vs. steuerrechtlicher Bilanzierung. Das Maßgeblichkeitsprinzip Gemäß § 5 Abs. 1 EStG gilt: Die handelsrechtlichen Wertansätze sind grundsätzlich auch für die Steuerbilanz maßgeblich (formelle Maßgeblichkeit). Wenn das Steuerrecht aber abweichende Regelungen […]

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Operatives Controlling: Definition, Aufgaben und Instrumente

Operatives Controlling unterstützt das kurzfristige Management eines Unternehmens. Es sorgt dafür, dass Jahrespläne eingehalten werden und leitet bei Abweichungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ein. Es ist die „Umsetzungsebene“ des Controllings. Kernaufgaben des operativen Controllings Aufgabe Beschreibung Typisches Instrument Kurzfristige Planung Jahresbudgets und Monatspläne erstellen Budgetierung, Forecast Soll-Ist-Vergleich Geplante vs. reale Zahlen vergleichen Abweichungsanalyse Kostencontrolling Kostenentwicklung überwachen BAB, Kostenstellenrechnung Liquiditätsplanung Zahlungsfähigkeit sicherstellen Cash-Flow-Planung Berichtswesen Management informieren Monatsbericht, Dashboard Operativer Regelkreis Planung (Budget festlegen) → Durchführung (Geschäft läuft) →

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Deckungsbeitrag Formel: Berechnung, einstufig und mehrstufig mit Beispiel

Der Deckungsbeitrag (DB) zeigt, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt. Er ist das zentrale Konzept der Teilkostenrechnung und im Controlling ein wichtiges Steuerungsinstrument. Die Formel Deckungsbeitrag (je Stück) = Verkaufspreis – variable Kosten je Stück Gesamtdeckungsbeitrag = Deckungsbeitrag je Stück × Menge Gewinn = Gesamtdeckungsbeitrag – Fixkosten Variable Bedeutung Einheit Verkaufspreis (p) Erlös je Stück €/Stück Variable Kosten (kv) Kosten, die mit der Menge steigen €/Stück Deckungsbeitrag (db) p

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Kapitalflussrechnung (Cash-Flow-Statement): Aufbau, Pflicht und Beispiel

Die Kapitalflussrechnung (auch Cash-Flow-Statement oder Cash-Flow-Rechnung) ist neben Bilanz und GuV ein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses für kapitalmarktorientierte Unternehmen. Sie zeigt, woher das Geld kommt und wofür es verwendet wird – und ergänzt damit den Cash Flow um eine strukturierte Aufgliederung. Struktur der Kapitalflussrechnung Bereich Inhalt Typisches Vorzeichen gesundes Unternehmen Operativer Bereich Zahlungsströme aus dem laufenden Geschäft Positiv (+) Investitionsbereich Investitionen in AV, Desinvestitionen Negativ (–) Finanzierungsbereich Kapitalaufnahme, Tilgungen, Dividenden Variabel = Veränderung Finanzmittelfonds Summe aller

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Rückstellungen: Arten, Bilanzierung und Buchung nach HGB

Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die dem Grunde, der Höhe oder dem Zeitpunkt nach ungewiss sind. Sie werden auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen und sind ein wichtiges Instrument der Jahresabschluss-Erstellung nach HGB. Arten von Rückstellungen (§ 249 HGB) Art Pflicht oder Wahlrecht? Beispiele Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten Pflicht Prozessrisiken, Garantieverpflichtungen, Pensionen Drohverlustrückstellungen Pflicht Verlustbringende schwebende Geschäfte Aufwandsrückstellungen Wahlrecht (§ 249 Abs. 2) Instandhaltung, die im Folgejahr nachgeholt wird Buchung von Rückstellungen Bildung der Rückstellung (Aufwand entsteht):

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HGB vs. IFRS: Die wichtigsten Unterschiede für BWL-Studenten

HGB (Handelsgesetzbuch) und IFRS (International Financial Reporting Standards) sind die beiden wichtigsten Rechnungslegungssysteme in Deutschland. Während HGB vor allem für den Gläubigerschutz konzipiert ist, stehen bei IFRS die Informationsbedürfnisse von Investoren im Vordergrund. Das Verständnis beider Systeme ist für BWL-Studenten ab dem 3. Semester essenziell. Als Grundlage empfehlen wir den Artikel zur handelsrechtlichen vs. steuerrechtlichen Bilanzierung. HGB vs. IFRS – Systematischer Vergleich Kriterium HGB IFRS Zweck Gläubigerschutz, Ausschüttungsbemessung Investoreninformation, Entscheidungsnützlichkeit Anwendungspflicht Alle deutschen Unternehmen Börsennotierte

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Strategisches Controlling: Definition, Instrumente und Unterschied zum operativen Controlling

Strategisches Controlling sichert die langfristige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens. Es unterstützt das Management bei der Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle von Strategien. Im Gegensatz zum operativen Controlling liegt der Fokus nicht auf Kosten und Gewinnen, sondern auf Erfolgspotenzial und Wettbewerbsfähigkeit. Strategisches vs. operatives Controlling im Vergleich Kriterium Strategisches Controlling Operatives Controlling Zeithorizont Langfristig (3–10 Jahre) Kurzfristig (≤ 1 Jahr) Ziel Erfolgspotenziale aufbauen Erfolg realisieren Fokus Chancen & Risiken im Umfeld Kosten, Erlöse, Liquidität Kenngrößen Marktanteil, Kundenzufriedenheit, Innovationsrate

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Cash Flow berechnen: Direkte und indirekte Methode mit Beispiel

Der Cash Flow zeigt, wie viel liquide Mittel ein Unternehmen in einer Periode tatsächlich erwirtschaftet hat. Anders als der Gewinn ist der Cash Flow nicht durch Abschreibungen oder Rückstellungen beeinflusst – er zeigt die echte Zahlungskraft. Im Controlling und der Bilanzanalyse ist er unverzichtbar. Arten des Cash Flows Art Beschreibung Formel Operativer CF Aus dem laufenden Geschäft Einzahlungen – Auszahlungen aus lfd. Geschäft Investitions-CF Aus Investitionen und Desinvestitionen Einzahlungen – Auszahlungen aus Investitionen Finanzierungs-CF Aus

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Eigenkapitalrentabilität berechnen: Formel, Beispiel und Leverage-Effekt

Die Eigenkapitalrentabilität (EKR) zeigt, wie viel Gewinn ein Unternehmen je eingesetztem Euro Eigenkapital erzielt. Sie ist aus Sicht der Anteilseigner die wichtigste Rentabilitätskennzahl und eng mit dem ROI verwandt. Die Formel Eigenkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss ÷ Eigenkapital) × 100 Variable Bedeutung Fundstelle in der Bilanz/GuV Jahresüberschuss Gewinn nach Steuern GuV, letzte Zeile Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Gewinnvortrag Passivseite der Bilanz EKR Eigenkapitalrendite Ergebnis in % Beispielrechnung Jahresüberschuss: 120.000 €, Eigenkapital: 800.000 € EKR =

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Liquiditätsgrade 1, 2 und 3: Formel, Berechnung und Interpretation

Die Liquiditätsgrade messen, ob ein Unternehmen seinen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Sie sind wichtige Kennzahlen der Bilanzanalyse und des Working Capital Managements. Die drei Liquiditätsgrade – Formeln Grad Name Formel Richtwert Liquidität 1. Grades Barliquidität / Cash Ratio (Zahlungsmittel ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 20–50 % Liquidität 2. Grades Quick Ratio ((Zahlungsmittel + kurzfristige Forderungen) ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 100 % Liquidität 3. Grades Current Ratio (Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 150–200 %

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