Andreas

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Latente Steuern: Erklärung, Berechnung und Beispiele nach HGB und IFRS

Latente Steuern entstehen durch zeitliche Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Wenn der Gewinn in der Handelsbilanz von dem in der Steuerbilanz abweicht, stimmt die tatsächliche Steuerlast nicht mit dem rechnerischen Steueraufwand überein. Latente Steuern gleichen diese Differenz aus und sorgen für ein periodengerechtes Ergebnis. Aktive und passive latente Steuern Art Entstehung Bedeutung Bilanzposition Aktive latente Steuern Handelsbilanzieller Gewinn < steuerlicher Gewinn Steuervorauszahlung → zukünftige Steuerentlastung Aktivseite (Wahlrecht nach HGB, Pflicht nach IFRS) Passive […]

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Plankostenrechnung: Starre und flexible Plankostenrechnung erklärt

Die Plankostenrechnung ist ein zentrales Instrument des Controllings zur Kostenkontrolle und -steuerung. Im Gegensatz zur Istkostenrechnung, die nur vergangene Kosten erfasst, legt die Plankostenrechnung im Voraus fest, welche Kosten entstehen dürfen. Damit ist sie die Grundlage für die Abweichungsanalyse. Überblick: Kostenrechnungssysteme System Kostenbewertung Zeitbezug Eignung Istkostenrechnung Tatsächliche Kosten Vergangenheit Nachkalkulation Normalkostenrechnung Durchschnittliche Vergangenheitswerte Vergangenheit (geglättet) Glättung von Schwankungen Starre Plankostenrechnung Geplante Kosten (fix für eine Beschäftigung) Zukunft Einfache Kostenkontrolle Flexible Plankostenrechnung Geplante Kosten (beschäftigungsabhängig) Zukunft

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Reporting im Controlling: Aufgaben, Arten und Beispiele

Das Reporting ist eine der Kernaufgaben des Controllings. Es umfasst die systematische Aufbereitung und Kommunikation entscheidungsrelevanter Informationen an das Management. Ohne ein funktionierendes Reporting fehlt der Geschäftsführung die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Aufgaben des Reportings Das Reporting erfüllt drei zentrale Funktionen: Es informiert die Entscheidungsträger über die aktuelle Unternehmenslage, es deckt Abweichungen von geplanten Zielen auf und es bildet die Basis für Steuerungsmaßnahmen. Damit ist das Reporting das Bindeglied zwischen der Abweichungsanalyse und dem operativen

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Unternehmensbewertung: Methoden, Verfahren und Beispiele

Die Unternehmensbewertung ist ein zentrales Thema in der Betriebswirtschaftslehre und besonders relevant bei Unternehmenskäufen, Fusionen, Börsengängen oder Erbschaften. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens möglichst objektiv zu ermitteln. In der Praxis kommen verschiedene Bewertungsverfahren zum Einsatz, die sich in ihrem Ansatz grundlegend unterscheiden. Die drei Hauptverfahren im Überblick Verfahren Grundprinzip Typische Anwendung Ertragswertverfahren Barwert zukünftiger Erträge KMU, Praxis in Deutschland (IDW S1) DCF-Verfahren Barwert zukünftiger Free Cash Flows Internationale Bewertungen, M&A Substanzwertverfahren Summe

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WACC berechnen: Gewichteter Kapitalkostensatz einfach erklärt

Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) ist eine der wichtigsten Kennzahlen in der Unternehmensfinanzierung. Er gibt die durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens an – also den Mindestzinssatz, den ein Unternehmen mit seinen Investitionen erwirtschaften muss, um die Ansprüche aller Kapitalgeber zu erfüllen. In der Kapitalwertmethode dient der WACC häufig als Diskontierungszinssatz. Die WACC-Formel WACC = (EK / GK) × r_EK + (FK / GK) × r_FK × (1 – s) Variable Bedeutung Erklärung EK Eigenkapital

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Lohnsteuer und Lohnbuchhaltung: Grundlagen für BWL-Studenten

Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Arbeitslohn. Der Arbeitgeber behält sie ein und führt sie direkt ans Finanzamt ab. Für BWL-Studenten ist das Verständnis der Lohnbuchhaltung wichtig, da Personalkosten oft der größte Kostenblock sind. Als Grundlage lies unseren Artikel zur Einkommensteuer. Ablauf der Lohnsteuerberechnung Schritt Position Beispiel 1 Bruttogehalt 3.500 € 2 – Sozialversicherungsbeiträge (AN-Anteil ca. 20 %) – 700 € 3 – Lohnsteuer (je nach Steuerklasse) – 420 € 4 –

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Budgetierung und Forecasting im Controlling: Methoden und Unterschiede

Budgetierung und Forecasting sind zwei der wichtigsten Planungsinstrumente im operativen Controlling. Ohne diese Instrumente hat das Management keinen Maßstab, um den Unternehmenserfolg zu messen. Budget vs. Forecast – der Unterschied Merkmal Budget Forecast Zeitpunkt Zu Jahresbeginn geplant Während des Jahres aktualisiert Zweck Zielvorgabe (Commitment) Erwartete Zielerreichung (Prognose) Häufigkeit Einmal jährlich Monatlich oder quartalsweise Verbindlichkeit Hoch – Abweichungen müssen begründet werden Niedrig – dient der Entscheidungsfindung Zeithorizont 1 Jahr (fix) Rollierend (z.B. immer 12 Monate voraus)

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Investitionsrechnung Aufgaben mit Lösungen: Kapitalwert, Annuität und interner Zinsfuß

Die Investitionsrechnung bewertet, ob eine Investition wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese Übungsaufgaben decken die wichtigsten dynamischen Methoden ab: Kapitalwert, Annuitätenmethode und interner Zinsfuß – allesamt Klausurklassiker ab dem 2. Semester. Theoretische Grundlagen findest du in: Kapitalwertmethode. Aufgabe 1: Kapitalwert berechnen Investitionskosten: 100.000 € (t=0), jährliche Überschüsse: 30.000 € für 5 Jahre, Kalkulationszinssatz: 8 %, kein Restwert. Berechne den Kapitalwert. Lösung Aufgabe 1: Formel: KW = –I₀ + CF × KBF (Kapitalbarwertfaktor) KBF = (1 – (1+i)^–n)

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Verschuldungsgrad berechnen: Formel, Beispiel und Interpretation

Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital und ist eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Kapitalstruktur eines Unternehmens. Kreditgeber nutzen ihn zur Bonitätsbeurteilung, Investoren zur Risikoeinschätzung. Die Formel Verschuldungsgrad = Fremdkapital ÷ Eigenkapital × 100 Variable Bedeutung Fundstelle Fremdkapital Alle Schulden (kurz- und langfristig) Passivseite der Bilanz Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Gewinnvortrag Passivseite der Bilanz Verschuldungsgrad Verhältnis FK zu EK Ergebnis in % Beispielrechnung Bilanz: Eigenkapital 400.000 €, Fremdkapital 600.000 €

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Jahresabschluss Aufgaben mit Lösungen: Bilanz und GuV erstellen

Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Diese Übungsaufgaben zeigen dir, wie du aus Buchungsdaten einen vollständigen Jahresabschluss erstellst – ein zentrales Prüfungsthema ab dem 2. Semester. Grundlagen findest du in: Jahresabschluss: Bilanz, GuV und Anhang. Aufgabe 1: Bilanzgleichung prüfen Ein Unternehmen hat folgende Bilanzpositionen: Aktiva: Gebäude 200.000 €, Maschinen 80.000 €, Vorräte 30.000 €, Forderungen 25.000 €, Bank 15.000 € Passiva: Eigenkapital ?, langfristige Darlehen 150.000 €, Verbindlichkeiten L+L 40.000 €

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