Andreas

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Inventur und Inventar: Ablauf, Arten und Unterschied zur Bilanz

Die Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar – ein vollständiges Verzeichnis, das die Grundlage für die Bilanzerstellung bildet. Die Inventur gehört zu den Pflichten der ordnungsgemäßen Buchführung. Inventur vs. Inventar vs. Bilanz Begriff Definition Form Inventur Tätigkeit: Zählen, Messen, Wiegen Vorgang Inventar Ergebnis: Vollständiges Bestandsverzeichnis Liste (Staffelform) Bilanz Verdichtung: Kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital Kontoform (Aktiva/Passiva) Arten der Inventur Art […]

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Kontenrahmen und Kontenplan: SKR 03 und SKR 04 erklärt

Der Kontenrahmen ist das systematische Ordnungssystem für alle Konten der Buchführung. Er gibt vor, welche Kontenklassen es gibt und wie die Konten nummeriert werden. Der Kontenplan ist die unternehmensindividuelle Auswahl aus dem Kontenrahmen – also die Konten, die ein bestimmtes Unternehmen tatsächlich nutzt. Für die ordnungsgemäße Buchführung ist die Kenntnis des Kontenrahmens grundlegend. SKR 03 vs. SKR 04 In Deutschland sind zwei Standardkontenrahmen der DATEV am weitesten verbreitet: Merkmal SKR 03 SKR 04 Gliederungsprinzip Prozessgliederung

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Handelskalkulation: Vorwärts- und Rückwärtskalkulation mit Beispiel

Die Handelskalkulation wird von Handelsunternehmen verwendet, um den Verkaufspreis zu ermitteln oder den maximal zulässigen Einkaufspreis zu berechnen. Im Unterschied zur industriellen Zuschlagskalkulation gibt es keine Fertigungskosten, da Handelsunternehmen Waren einkaufen und weiterverkaufen, ohne sie zu produzieren. Kalkulationsschema der Handelskalkulation Position Vorwärts Rückwärts Listeneinkaufspreis (LEP) Ausgangswert Ergebnis – Lieferantenrabatt – + = Zieleinkaufspreis – Lieferantenskonto – + = Bareinkaufspreis + Bezugskosten + – = Bezugspreis (Einstandspreis) + Handlungskosten + – = Selbstkosten + Gewinnzuschlag +

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Normalkostenrechnung vs. Istkostenrechnung: Unterschiede und Anwendung

In der Kostenrechnung gibt es drei grundlegende Systeme, die sich nach dem Zeitbezug der verwendeten Kosten unterscheiden: die Istkostenrechnung, die Normalkostenrechnung und die Plankostenrechnung. Die Wahl des Systems beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit der Kalkulation und die Möglichkeit zur Kostenkontrolle. Vergleich der Kostenrechnungssysteme Merkmal Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Kostenbasis Tatsächlich angefallene Kosten Durchschnittswerte vergangener Perioden Zeitbezug Aktuelle Periode Mehrere vergangene Perioden Preisschwankungen Voll durchschlagend Geglättet Kalkulationspreise Schwanken von Periode zu Periode Stabil über längere Zeit Kostenkontrolle Eingeschränkt (kein

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Innerbetriebliche Leistungsverrechnung: Verfahren und Beispiele

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) ist ein wichtiger Bestandteil der Kostenstellenrechnung. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Kostenstelle Leistungen für andere Kostenstellen erbringt – etwa wenn die Werkstatt Maschinen für die Produktion repariert oder die IT-Abteilung alle Abteilungen unterstützt. Diese Leistungen müssen verrechnet werden, bevor die Gemeinkosten auf die Kostenträger umgelegt werden können. Die drei Verfahren im Überblick Verfahren Genauigkeit Komplexität Einsatzgebiet Anbauverfahren Gering Einfach Geringe gegenseitige Verflechtung Stufenleiterverfahren Mittel Mittel Einseitige Leistungsbeziehungen Gleichungsverfahren Hoch Hoch

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Kalkulatorische Kosten: Abschreibungen, Zinsen, Miete und Unternehmerlohn

Kalkulatorische Kosten sind ein wichtiges Konzept in der internen Kostenrechnung. Sie unterscheiden sich von den Aufwendungen der Finanzbuchhaltung, weil sie entweder anders bewertet werden (Anderskosten) oder gar keinen entsprechenden Aufwand haben (Zusatzkosten). Für die korrekte Preiskalkulation und Wirtschaftlichkeitsberechnung sind sie unverzichtbar. Arten kalkulatorischer Kosten Art Typ Erklärung Aufwand in FiBu? Kalkulatorische Abschreibungen Anderskosten Abschreibung auf Wiederbeschaffungswert statt Anschaffungskosten Ja (aber anders bewertet) Kalkulatorische Zinsen Zusatzkosten Verzinsung des betriebsnotwendigen Kapitals Nein (für EK) Kalkulatorische Miete Zusatzkosten

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Einzelkosten und Gemeinkosten: Unterschied, Beispiele und Zurechnung

Die Unterscheidung zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten ist ein Grundpfeiler der Kostenrechnung. Sie bestimmt, wie Kosten auf Kostenträger (Produkte) verrechnet werden, und ist damit die Basis für die Zuschlagskalkulation und den Betriebsabrechnungsbogen. Definition und Unterschied Merkmal Einzelkosten Gemeinkosten Definition Direkt einem Kostenträger zurechenbar Nicht direkt zurechenbar Zurechnung Verursachungsgerecht Über Zuschlagssätze oder Schlüssel Erfassung Belege (z. B. Materialentnahmeschein) Über Kostenstellen im BAB Beispiele Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne Miete, Verwaltungsgehälter, Strom Typische Einzelkosten Materialeinzelkosten umfassen alle Materialien, die direkt in

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Divisionskalkulation: Einstufig, mehrstufig und mit Äquivalenzziffern

Die Divisionskalkulation ist das einfachste Kalkulationsverfahren der Kostenträgerrechnung. Sie eignet sich besonders für Unternehmen, die nur ein Produkt oder einheitliche Massengüter herstellen. Im Unterschied zur Zuschlagskalkulation werden die Gesamtkosten einfach durch die Produktionsmenge geteilt. Überblick: Kalkulationsverfahren Verfahren Einsatzgebiet Prinzip Einstufige Divisionskalkulation Einproduktunternehmen, keine Lagerveränderung Gesamtkosten / Menge Mehrstufige Divisionskalkulation Mehrere Fertigungsstufen Kosten je Stufe / Menge der Stufe Äquivalenzziffernkalkulation Artverwandte Produkte Gewichtung über Verhältniszahlen Zuschlagskalkulation Mehrproduktunternehmen Zuschlagssätze auf Einzelkosten Einstufige Divisionskalkulation Stückkosten = Gesamtkosten /

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BWL Klausuraufgaben mit Lösungen: Rechnungswesen und Kostenrechnung

Die Vorbereitung auf BWL-Klausuren im Bereich Rechnungswesen erfordert viel Übung. Auf dieser Seite findest du typische Klausuraufgaben mit vollständigen Musterlösungen. Die Aufgaben decken die wichtigsten Themengebiete ab – von Buchungssätzen über Kostenrechnung bis zur Bilanzanalyse. Aufgabe 1: Bilanzveränderungen und Buchungssätze Die Müller GmbH führt folgende Geschäftsvorfälle durch. Bilden Sie die Buchungssätze und bestimmen Sie den Buchungstyp (Aktivtausch, Passivtausch, Aktiv-Passiv-Mehrung, Aktiv-Passiv-Minderung). a) Kauf einer Maschine für 50.000 € auf Ziel b) Tilgung eines Bankdarlehens in Höhe

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Nachhaltigkeitsbericht und CSRD: Pflichten und Anforderungen ab 2025

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU hat die Nachhaltigkeitsberichterstattung grundlegend verändert. Seit 2025 müssen deutlich mehr Unternehmen als bisher einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Für BWL-Studenten ist das Thema besonders relevant, weil es das Rechnungswesen mit den Themen ESG und Unternehmensverantwortung verbindet. Was ist die CSRD? Die CSRD ersetzt die bisherige Non-Financial Reporting Directive (NFRD) und erweitert die Berichtspflicht erheblich. Der Nachhaltigkeitsbericht ist Teil des Lageberichts und wird künftig auch von einem Wirtschaftsprüfer geprüft.

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