SWOT-Analyse: Stärken-Schwächen-Analyse für BWL-Studenten erklärt

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Die SWOT-Analyse ist eines der bekanntesten strategischen Analysetools in der BWL. Sie wird eingesetzt, um die internen Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) eines Unternehmens den externen Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) gegenüberzustellen. Im Sommersemester ist die SWOT-Analyse ein Kernthema in Marketing- und Strategievorlesungen.

Sie wird häufig in Kombination mit anderen Analyseinstrumenten verwendet: So dient die BCG-Matrix (Portfolio-Analyse) zur Einordnung des Produktportfolios, während die Ansoff-Matrix Wachstumsstrategien ableitet.

Die vier SWOT-Felder

Feld Intern/Extern Beschreibung Beispiel
S – Stärken Intern Vorteile gegenüber Wettbewerbern Starke Marke, hohe Produktqualität
W – Schwächen Intern Nachteile und Defizite Hohe Kosten, veraltete Technik
O – Chancen Extern Möglichkeiten im Umfeld Neuer Markt, verändertes Konsumentenverhalten
T – Risiken Extern Bedrohungen durch Umfeldfaktoren Neuer Wettbewerber, Regulierung

Von der Analyse zur Strategie

Aus der SWOT-Analyse werden vier Strategieoptionen abgeleitet: SO-Strategien (Stärken nutzen, um Chancen zu eröffnen), ST-Strategien (Stärken nutzen, um Risiken abzuwehren), WO-Strategien (Schwächen abbauen, um Chancen zu nutzen) und WT-Strategien (defensive Strategien zur Verlustminimierung).

Das Marketingmix und der Marketingkonzept bauen inhaltlich oft auf den Erkenntnissen einer SWOT-Analyse auf.

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Prüfungstipp: In Klausuren wird oft eine SWOT-Analyse auf Basis eines Fallbeispiels gefordert. Übe, Fakten aus dem Text direkt den vier Feldern zuzuordnen. Typischer Fehler: externe Faktoren in die internen Felder sortieren. Merke – intern: kontrollierbar, extern: nicht kontrollierbar.

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