Wiki

Das Rechnungswesen-Wiki erklärt alle Begriffe aus der Welt der Wirtschaft.

Home » Wiki

Zinsschein

Der Zinsschein ist ein Ertragsschein, bei dem der Inhaber zur jährlichen Auszahlung berechtigt wird. Bei festen Wertpapieren werden die Zinsen des Betrages bei Einreichung des Scheines bei der Bank ausgezahlt. Ein Zinsschein kann auch mit einer Schuldverschreibung herausgegeben werden. Bei einer Anleihe ist er Teil des Zinsbogens, der zur Auszahlung des festgelegten Nennwertes berechtigt.

Zinsschein Read More »

Zinstermingeschäft

Auch Financial Future genannt. Es ist ein Termingeschäft über den Kauf oder Verkauf eines Vermögengegenstandes mit einem bestimmten Zeitpunkt der Fälligkeit und einem Terminpreis. Der Käufer muss das Underlying bezahlen bzw. abnehmen und der Verkäufer muss verkaufen bzw. liefern. Es gibt Zinstermingeschäfte bei Aktien, Devisen und Zinsen von Anleihen. Entstanden ist es an Warenterminbörsen, bei denen mit Rohstoffen gehandelt wurde. Es sind standardisierte Geschäfte, die nur an der Börse gehandelt werden.

Zinstermingeschäft Read More »

Zweifelhafte Forderung

Eine Forderung ist zweifelhaft, wenn die Höhe oder der Termin des Geldeinganges unsicher sind. Dies passiert meist bei Mahnungen, die aufgrund von fehlenden Zahlungseingängen erstellt werden, wenn der Kunde die gelieferte Qualität anzweifelt oder der Kunde im Insolvenzverfahren steckt. Bei einer Bilanzierung muss dann unbedingt eine Wertberichtigung vorgenommen werden.

Zweifelhafte Forderung Read More »

Zwischenprodukt

Manchmal werden Produkte oder Güter hergestellt, die andere Produkte oder Güter benötigen, um fertiggestellt werden zu können. Diese Produkte müssen dann durch mehrere Station der Produktion und heißen Zwischenprodukte.

Zwischenprodukt Read More »

Stammdaten

Dabei handelt es sich um eine Datenmenge eines Betriebes, die über einen selbst festgelegten Zeitraum nicht verändert werden. Also zum Beispiel Stammdaten von Kunden, Lieferanten oder Artikeln. Ebenso gehören auch Stücklisten beziehungsweise Erzeugnisstruckturen in diese Liste, da auch hier Stammdaten eine wichtige Rolle spielen. Diese Daten werden nicht ständig, sondern periodisch erfasst und gegebenenfalls überarbeitet. Sie stehen dabei in Beziehung zum Personalinformationssystem und sind essentiell für das Produktionsplanungs- und -steuerungssystem (PPS-System).

Stammdaten Read More »

Stammkapital

Das Nominal- beziehungsweise Einlagenkapital einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), dass sich aus aus der Summe der Geschäftsanteile berechnen lässt. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Unternehmensfinanzierung. Es ist sogenanntes Eigenkapital und dient sowohl als Garantiekapital, wie auch zur Finanzierung. In § 42 I GmbHG ist festgehalten, dass das Stammkapital in der Bilanz einer GmbH als gezeichnetes Kapital auszuweisen ist. Als Stammkapital bezeichnet man den Betrag, der bei einer Neugründung einer Gesellschaft mit beschränkter

Stammkapital Read More »

Stille Beteiligung

Geregelt in den §§ 230 – 236 HGB ist die stille Beteiligung (auch oft als „stiller Gesellschafter“ oder „stiller Teilhaber“ bezeichnet) keine Rechtsform im gesellschaftrechtlichen Sinne. Ein stiller Teilhaber beteiligt sich dabei mit einer Vermögensanlage am Gewerbe eines Geschäftspartners, tritt dabei jedoch nicht nach außen hin in Erscheinung. Außerdem haftet er auch nicht im Außenverhältnis gegenüber Dritte – ganz im Gegensatz zum Eigentümer. Für seine Kapitalseinlage erhält er im Normalfall eine Gewinnbeteiligung oder sogar darüber

Stille Beteiligung Read More »

Stillhalter

Dabei handelt es sich um den Verkäufer einer Option. Grundsätzlich ist eine Option das Recht auf eine Wahl, einen Kauf oder Verkauf durchzuführen. Diese Option wird in der Regel für eine sogenannte Optionsprämie – also den Kaufpreis – erworben. Derjenige, der dieses Recht dann ausüben darf, ist der „Optionsinhaber“, der somit zum Beispiel Fremdwährungen Wertpapiere, Rohstoffe, Energieträger oder sonstige reale Güter erwerben kann. Als Stillhalter bezeichnet man den Gegenpart des Optionsinhabers, denn er muss auf

Stillhalter Read More »

Stop-Order

Es gibt zwei verschiedene Versionen der Stop-Order: Stop-Buy und Stop-Loss-Order. Erstere erteilt ein Anleger seinem Broker oder seiner Bank, die nur dann bei einem bestimmten Wertpapier einen Kauf tätigen dürfen, wenn ein vorher festgelegter Kurs berührt wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kurs derzeit höher oder niedriger als die angegebene Grenze notiert. Diese Order wird meistens dazu benutzt, um Gewinne besser zu sichern und etwaige Verluste zu begrenzen. Durch die Stop-Loss-Order hingegen gibt

Stop-Order Read More »

Storno

Storno ist die Kurzform von Stornierung und beschreibt nichts anderes als die Rücknahme eines Vorgangs. Darunter fallen zum Beispiel die Rücknahme eines Auftrags, aber auch die sogenannte Stornobuchung, bei der es sich um die Rückbuchung einer bereits erfolgten Überweisung handelt. Das Recht zur Stornierung liegt dabei jeder Zeit bei der Bank. Dabei muss eine unrichtige Buchung vorliegen. Außerdem dürfen Banken bei unrichtigen Gutschriften – zum Beispiel durch Übermittlungsfehler oder Irrtümern – und ungedeckten Belastungen eines

Storno Read More »

Nach oben scrollen