Wechselkurssysteme

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Wechselkurssysteme sind die Regeln und Formen, in denen die verschiedenen Währungen der einzelnen Länder in Beziehung stehen.
Sie unterscheiden sich in der Art der Preisbildung für den Kauf und den Verkauf anderer Währungen.
Vorwiegend geht es bei den Systemen um die Art der Bildung des Wechselkurses.
Freie Wechselkurse werden nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Preis handelt sich um eine bestimmte Anzahl von Fremdwährungen. Hierbei haben weder die Zentralbanken noch andere Institutionen Einfluss.
Bei festen Wechselkursen wird der Preis für einen ganz bestimmten Zeitraum terminiert. Der Umtausch in andere Währungen ist nicht abhängig von Angebot und Nachfrage, sondern unterliegt staatlichen, festgelegten Konditionen. Dies liegt unter anderem an der Goldkernwährung, denn die Zentralbank ist stets dazu verpflichtet, Gold zu diesem Preis zu kaufen oder verkaufen. Der Begriff hierfür heißt Goldparität.
Der andere Punkt für die staatlichen Konditionen sind fixe Wechselkurse. Es sind auch ohne Goldkernwährung feste Wechsel möglich, wenn der Staat den Kurs der Währung gegenüber eine Leitwährung festlegt und diese Währung jederzeit kauft oder verkauft.
Mischsysteme sind starre Wechselkurse (deren Bandbreite schwankt), Wechselkursanpassungen (Schwankungen werden an wirtschaftliche Verhältnisse angepasst) sowie manipuliertes Floating (Kurse sind frei und werden von Angebot und Nachfrage bestimmt).