Kapazitätsplanung

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Mit diesem Verfahren versucht das Unternehmen die benötigten Ressourcen pro produzierter Einheit zu ermitteln. Das Ziel dieses Verfahrens ist, das Unternehmen so möglichst leistungsfähig zu gestalten, da so zum Beispiel der Bedarf an Rohmaterial, Maschinen- oder Arbeitskraft genauer vorausberechnet werden kann und so bei Bedarf auch optimiert wird. Unnötige Überschüsse können so vermieden werden.

Bei jeder Unternehmung gibt es mehrere elementare Aspekte zu beachten, ohne die ein Erfolg nicht zu erreichen ist. Da wären zum einen rechtliche Fragen, Marktforschung zum Bedarf eines bestimmten Produktes und nicht zuletzt die Kapazitätsplanung. Sie ist wichtig um den Preis des Produktes kalkulieren und damit den Erfolg der Ware garantieren zu können. Zuerst einmal sollte geklärt werden, was „Kapazität“ im wirtschaftlichen Sinne überhaupt ist: Unter ihr versteht man die Möglichkeit eines Unternehmens maximal möglichee Anzahl von Einheiten eines Produktes zu produzieren. Verschiedene Faktoren verhindern ab einem gewissen Zeitpunkt die weitere Produktion.

Da wäre beispielsweise die Arbeitszeit der Arbeiter, die Leistungsfähigkeit der Maschinen oder die generelle Größe der Produktionsstätten. Der Punkt, an dem diese Faktoren nicht mehr überschritten werden(z.B durch Überstunden)können, nennt sich Kapazitätsgrenze und bildet die maximal mögliche Zahl an produzierten Einheiten. Wird nun die Einführung eines neuen Prdodukts angedacht, müssen sich die Beteiligten über die Kapazitätsgrenze ihrer Anlagen bewusst sein. Planen sie beispielsweise die Produktion eines Erfrischungsgetränkes, bei dem die Kosten(linear und marginal) bei 300 produzierten Einheiten abgedeckt sind und es ist ihnen aufgrund der kleinen Produktionshalle nur möglich 290 Stück je Tag zu produzieren, ist das Geschäft wirtschaftlich nicht sinnvoll, da damit ein Verlust generiert werden würde.

Sie müssen also nun überlegen ob sie eine Fabrik mit größerer Kapazität bauen, damit sich der Verkauf des Produktes lohnt.

 

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