Anschaffungskosten – Lexikon

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Anschaffungskosten sind Aufwendungen oder Kosten, die zur Anschaffung eines Vermögensgegenstandes geleistet werden. Ziel ist es, diesen Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Somit ist er einzeln als Vermögensgegenstand zu zuordnen. Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis und den Anschaffungsnebenkosten zusammen. Zu den Anschaffungsnebenkosten gehören unter anderem Speditionskosten, Rollgeld, Provisionen, Zoll, Eingangsfrachten, Maklergebühr, Transportkosten bei Grundstücken, zusätzlich Notariats-, Vermessungs- und Gerichtskosten und die Grundsteuer, bei Maschinen auch Kosten der Montage und des Einbaus. Die Anschaffungskosten können gemindert werden durch Rabatte, Skonti, Zahlungsverzüge, Preisnachlässe und Subventionen. Für die Bewertung der Handelsbilanz sind Anschaffungskosten die Grundlage und bilden die Obergrenze. Sind Anschaffungskosten mit Wirtschaftsgütern verknüpft, die sich abnutzen, dienen sie als Bemessungsgrundlage für Abschreibungen. Von fortgeführten Anschaffungskosten wird gesprochen, wenn Abschreibungen planmäßig gemindert werden.