Snobeffekt

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Der so genannte Snobeffekt ist gegensätzlich zum Begriff des Mitläufereffekts zu sehen. Darunter versteht man eine Nachfrage, die dadurch negative Beeinflussungen findet, je nachdem wie die Nachfrage anderer Teilnehmer am Markt besteht. Folglich sind damit natürlich auch Beeinflussungen der Preise bzw. der Preisentwicklung verbunden: fallen die Preise, so nimmt die Nachfrage, die durch den Snobeffekt festgelegt bzw. bestimmt ist, ebenfalls ab. Steigen die Preise, so nimmt beides zu. Der Snobeffekt gehört damit zu dem so genannten abnormen Nachfrageverhalten.

Man kann diesen Effekt dann beobachten, wenn der Konsument einem Gut erst dann Beachtung schenkt, wenn das Gut als „besonders exklusiv“ anzusehen ist. Zudem geht der Konsument dann davon aus, dass das Gut aufgrund eben dieser Exklusivität nicht von vielen anderen Personen gekauft wird. Der Preis spielt dabei eher weniger eine Rolle, vielmehr ist für den Konsumenten die Exklusivität ausschlaggebend.

Aufgrund der häufigen Verwendung der Bezeichnung „Snob“ (aus dem Englischen)im Alltag, wird der Begriff Snobeffekt oft damit verwechselt, dass es sich um eine Form des Geltungskonsums handelt. Dies ist nicht der Fall. Beim Geltungskonsum sind die Güter besonders interessant, die einen hohen Preis haben und so seinen sozialen Status entsprechend zur Schau zu stellen.

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