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Das Anlagevermögen im Besonderen, jedoch auch Umlaufvermögen (Sonderabschreibungen) unterliegen einer ständigen Wertminderung. In Regelmäßigen Abständen (im Regelfall monatlich oder jährlich) werden sogenannte Abschreibungen vorgenommen, die diese Wertminderungen darlegen und als Aufwendungen verzeichnen.
Andernfalls würden die Gegenstände mit den Anschaffungskosten in der Bilanz auftauchen, was die gesamte Bilanz des Unternehmens verfälschen könnte.
Abschreibungen sind Aufwendungen und mindern in der Gewinn- und Verlustrechnung folglich den Gewinn des Unternehmens. Das Konto dazu in der GuV heißt „Abschreibung auf Sachanlagen“.

Beispiel: Abschreiben eines PKW´s

Der PKW wird als Anlagegut beschafft und so auf dem aktiven Bestandskonto im Soll gebucht.
Der Wert des Kontos „Fuhrpark“ erhöht sich dadurch um 100.000 Euro, das Konto „Bank“ vermindert sich um den Betrag.

 

Fuhrpark 100.000 €
an Bank 100.000 €

Am Jahresende wird dann über die (in diesem Beispiel) lineare Abschreibung auf dem Konto „Fuhrpark“ die Abschreibung gebucht.

 

Abschreibung 10.000 €
an Fuhrpark 10.000 €

Diese Abschreibung wird jährlich wiederholt. Dadurch verringert sich der Saldo des Kontos „Fuhrpark“ jährlich um die 10.000 Euro während der Saldo des Gewinn- und Verlustkontos „Abschreibung“ mit diesem Betrag steigt, was den Gewinn und somit auch die Steuerlast des Unternehmens senkt.