Budgetierung und Forecasting sind zwei der wichtigsten Planungsinstrumente im operativen Controlling. Ohne diese Instrumente hat das Management keinen Maßstab, um den Unternehmenserfolg zu messen.
Inhaltsverzeichnis
Budget vs. Forecast – der Unterschied
| Merkmal | Budget | Forecast |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | Zu Jahresbeginn geplant | Während des Jahres aktualisiert |
| Zweck | Zielvorgabe (Commitment) | Erwartete Zielerreichung (Prognose) |
| Häufigkeit | Einmal jährlich | Monatlich oder quartalsweise |
| Verbindlichkeit | Hoch – Abweichungen müssen begründet werden | Niedrig – dient der Entscheidungsfindung |
| Zeithorizont | 1 Jahr (fix) | Rollierend (z.B. immer 12 Monate voraus) |
Methoden der Budgetierung
| Methode | Beschreibung | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Top-Down | Management gibt Vorgaben vor | Schnell, strategiekonform | Wenig Akzeptanz bei Mitarbeitern |
| Bottom-Up | Abteilungen planen selbst | Hohe Akzeptanz, realistische Zahlen | Zeitaufwendig, evtl. zu großzügig |
| Gegenstromverfahren | Kombination aus Top-Down und Bottom-Up | Ausgewogen | Kompromisslösungen |
| Zero-Based Budgeting | Jede Position muss neu begründet werden | Verhindert Budgetfortschreibung | Sehr aufwendig |
Abweichungsanalyse als Budgetkontrolle
Sobald das Budget steht, beginnt die monatliche Kontrolle per Soll-Ist-Vergleich. Mehr dazu: Abweichungsanalyse im Controlling.
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Prüfungstipp: Der Unterschied Budget vs. Forecast ist ein häufiges Klausurthema. Budget = Zielgröße (wird gesetzt), Forecast = Erwartungsgröße (wird prognostiziert). Ein rollierender Forecast aktualisiert sich laufend.